Neues aus dem Digitalverband


Save the date: Mitgliederversammlung am 9. November integriert das Event "Technik trifft Soziales"

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 9. November 2021 in den Räumlichkeiten des Messezentrums in Nürnberg statt – als Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Vorstand und Geschäftsstelle freuen sich auf ein Wiedersehen mit jeden Einzelnen von Ihnen.

Merken Sie sich den Termin heute schon vor.

Es erwartet Sie am Vormittag ab 10:00 Uhr ein dreistündiges Veranstaltungsprogramm unter dem Motto: "Technik trifft Soziales" mit insgesamt zwei Impulsvorträgen zum Einsatz von Assistenztechnologie in der Sozialwirtschaft und anschließenden vier Workshops zum Kennenlernen und Ausprobieren von Technologien und Apps. Als Referenten und Partner konnten wir für die Veranstaltung das Pflegepraxiszentrum Nürnberg (PPZ) und den WohnXperium e. V. gewinnen.

Die offizielle Mitgliederversammlung findet am Nachmittag von 14:30 Uhr - 17:30 Uhr statt. 

Alle Mitglieder erhalten die offizielle Einladung im Oktober.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (LINK).

 


1. KI-Symposium für die Sozialwirtschaft:
„Künstliche Intelligenz in Pflege und Eingliederungshilfe“
 

Berlin, 4. August 2021 – Ein Novum in der Branche: Das erste KI-Symposium für die Sozialwirtschaft zeigt am 30. September 2021 in Fulda eindrucksvoll auf, was Künstliche Intelligenz in der Pflege und Eingliederungshilfe tatsächlich zu leisten vermag.

Seien Sie mit dabei. Lernen Sie die Chancen der neuen Technologie und erste im Markt befindliche Produkte kennen. Machen Sie sich und Ihre Organisation fit für die Technologie der Zukunft, die Ihnen Arbeitserleichterung und Prozessoptimierung in der täglichen Arbeit zu bringen vermag – und dabei Zeit für die eigentliche, individuelle Pflege am, mit und für den Menschen lässt.

Der Digitalverband FINSOZ, die Hochschule Hof und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt haben über 20 Experten aus Praxis, Wissenschaft und Forschung eingeladen, um den Stand der Entwicklung und die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Pflege und Eingliederungshilfe aufzuzeigen und praktische Unterstützung zu bieten.

Tauschen Sie sich mit den FINSOZ-Mitgliedern aus, mit Kollegen und Experten, kommen Sie miteinander ins Gespräch und schließen Sie sich zu möglichen Projekt-Netzwerken zusammen. Wir bieten Ihnen die Bühne dafür thematisch, inhaltlich und endlich wieder in Präsenz.

ANMELDUNG und PROGRAMM unter diesem LINK

Übrigens: KI ist nicht gleich KI. Es existieren drei Formen Künstlicher Intelligenz: Deep Learning, Machine Learning und KI. Was sich hinter den einzelnen Begriffen für reales Potential verbirgt, zeigen u. a. die FINSOZ-Vorstände Prof. Dr. Dietmar Wolff und Prof. Helmut Kreisenweis und über 20 weitere Experten auf.

 


 

10 Jahre Digitalverband FINSOZ – Imagefilm zeigt Ziele und Enwicklung für die Sozialwirtschaft auf

 

Berlin, 12. Juni 2021 10 Jahre Digitalverband für die Sozialwirtschaft: der erste FINSOZ-Film ist da.
Mit Fokus auf die digitale Zukunft der Branche und den Erfahrungen eines Jahrzehnts IT- und Digitalkompetenz blicken Vorstand und Geschäftsstelle auf das kommende Jahrzehnt einer weiter erfolgreichen Verbandsarbeit.

 

DANKE an unsere Mitgliedsunternehmen und DANKE an alle ehrenamtlich Engagierten im FINSOZ. Wir sind stolz auf Euch! Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Branche: Digital. Sozial. Normal.

Werden auch Sie ein Mitglied unserer FINSOZ-Familie - und profitieren Sie vom Know-how und der Kompetenz unserer Gemeinsamschaft aus Einrichtungen der Sozialwirtschaft, Pflegesoftware-Herstellern, Wissenschaft und Forschung, Dienstleistern und Beratern.

> Mitgliedsantrag

 


 

SVDiPA-Allianz begrüßt aktuelle Änderungsanträge für DiPA im DVPMG-Entwurf

Berlin, 5. Mai 2021 – Die SVDiPA-Allianz, bestehend aus fünf Verbänden der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, begrüßt die aktuellen Änderungsanträge im DVPMG hinsichtlich der Digitalen Pflegeanwendungen. Insbesondere die Aufteilung des Leistungsanspruchs auf digitale Pflegeanwendungen und ergänzende Unterstützungsleistungen sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagt SVDiPA-Sprecherin Thordis Eckhardt vom Digitalverband FINSOZ. Eine geplante Anhörung der Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene sowie der maßgeblichen Spitzenorganisationen der Hersteller, auf dessen Grundlage schließlich der Spitzenverband Bund der Pflegekassen die Aufteilung des pauschalen Leistungsanspruches vornehmen soll, bewertet die Allianz positiv, kommentiert Anne Sophie Geier vom SVDGV.

Ebenfalls die gesetzte Entscheidungsfrist von maximal drei Monaten bis zur Aufnahme in das Verzeichnis für digitale Pflegeanwendungen findet Zuspruch. „Ohne eine solche Regelung wären Streitigkeiten zwischen Herstellern, Pflegeein­richtungen und den Pflegekassen zu erwarten gewesen“ so Thomas Knieling vom VDAB. Auch die erstmalige Regelung hinsichtlich der zu gewährleistenden Anforderungen an den Datenschutz und an die Informationssicherheit von digitalen Pflegeanwendungen beurteilt die DiPA-Allianz als Fortschritt. Sie würde der Akzeptanz und Nutzung von DiPAs im Markt der Pflege- und Gesundheitswirtschaft zugute kommen.

Problematisch indes bliebe weiterhin der gedeckelte Gesamtbetrag von 50,00 Euro, kommentiert Thomas Eisenreich vom BBD, denn gerade die pflegerische Anwendungsbetreuung sei zeitintensiv. „Anwachsende Personalkosten, z. B. durch die politisch gewollten steigenden Vergütungen von Mitarbeitenden in der Pflege und Betreuung, führen zu einer faktischen zeitlichen Reduzierung der notwendigen pflegerischen Anwendungsbetreuung in den kommenden Jahren.“

Aus Sicht der Verbände-Allianz fehle es im Entwurf zudem an der Einbindung der großen Betroffenen- und Nutzergruppe der Pflegenden Angehörigen, erklärt Hendrik Dohmeyer des selbigen Verbandes. Diese Gruppe wurde in bislang keinem Entwurf des DVPMG berücksichtigt. Genauso blieben bislang jegliche Settings für die digitale Pflegeanwendungen zur Nutzung und Erstattung in der stationären Langzeitpflege unerwähnt, ergänzt Thordis Eckhardt.

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FINSOZ goes future – Marken-Relaunch und Imagefilm stärken digitale Ausrichtung

Berlin, 29. April 2021 FINSOZ goes Future: Das Jubiläumsjahr 2020 hat FINSOZ zum Anlaß genommen, seine IT- und Digital-Kompetenz zum Nutzen seiner Mitglieder und der Branche weiter ausbauen. Der Fokus der kommenden Jahre liegt neben den generellen IT- und Digitalthemen, die FINSOZ seit zehn Jahren verfolgt, vor allem auf den technologischen Treibern der Zukunft – der Telematik-Infrastruktur (TI) in den sozialwirtschaftlichen Arbeitsfeldern, dem Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) sowie der Digitalkompetenz und digitalen Teilhabe, den digitalen Assistenzsystemen und der Fachsoftware. Gleichzeitig wird ein verstärktes Augenmerk auf die digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) und auf die technologische Infrastruktur und Ausrüstung von digitalen Pflegeimmobilien gelegt.

Diese inhaltliche Profilschärfung äußert sich auch in einem Relaunch der Corporte Identity (CI) – im Naming, Signet, Farbe und Form. Die CI-Veränderungen bringen die Digital-Kompetenz von FINSOZ im neuen Jahrzehnt prägnant auf den Punkt:

  • Relaunch der Wort-Bild-Marke in Anknüpfung an das ursprüngliche Logo
  • Modernisierung des Schrifttyps
  • Ergänzung der Farbwelt um einen Rotton 
  • Schärfung des Slogans um die Ergänzung "Digitalverband FINSOZ"

Dieser Relaunch drückt auf der symbolischen Ebene aus, dass FINSOZ seinen Wurzeln im Bereich der IT sozialer Organisationen treu bleibt und sich zugleich den aktuellen und künftigen Herausforderungen der Digitalisierung der Sozialwirtschaft stellt. Unseren Stakeholdern sind wir auch weiterhin ein kompetenter Partner, der sie in allen Fragen rund um diese Themenfelder begleitet, sich mit klaren Statements am politischen Diskurs beteiligt und sich in starken Allianzen für die Interessen seiner Mitglieder einsetzt.

Mit dem strategischen Marken-Relaunch verbunden ist erstmals auch die Produktion eines Imagefilms anläßlich des 10-jährigen FINSOZ-Jubiläums: Der Dreiminuter gibt den Blick frei auf die Vision und Bedeutung des Verbandes zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft. Schauen Sie hinein – und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Zum Imagefilm geht es hier: Wir sind FINSOZ.

Vorschau: Die Umsetzung des neuen Logos in allen verbandsinternen Materialien und in der Außendarstellung erfolgt in den kommenden Monaten. FINSOZ-Mitglieder können das neue Logo schon sofort auf unserer Website herunterladen unter: Presse & Fotos.
 

 


FINSOZ veröffentlicht Orientierungshilfe "Löschen nach DSGVO" für die Sozialwirtschaft

Berlin, 21. April 2021 Neues Richtlinienpapier erschienen: Die Fachgruppe "IT-Compliance" des Digitalverbands FINSOZ hat das Richtlinienpapier "Löschen nach DSGVO – eine Orientierungshilfe für die Sozialwirtschaft" entwickelt und fertiggestellt.

Das aktuelle Papier gibt einen Einblick in die Grundlagen und Anforderungen des Löschens von Dokumenten nach der DSGVO und beleuchtet die Herausforderungen im Umgang mit der DSGVO und den neuen Kirchengesetzen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Mit dieser Ausarbeitung hat die Sozialwirtschaft nun eine Orientierungshilfe zur Hand, die helfen kann, die Löschanforderungen nach DSGVO pragmatisch umzusetzen. Leser erfahren – neben einer Übersicht der Aufbewahrungsfristen – was unter "harten" und "weichen" Aufbewahrungsfristen zu verstehen ist, was für Löschkonzepte möglich sind und welche Anforderungen Softwarehersteller zu beachten haben.

Das Dokument ist in der FINSOZ-Gemeinschaft unter Einbindung von Akteuren aus den sozialen Einrichtungen, von Software-Anbietern, Beratern sowie Datenschutz- und IT-Experten entstanden. An der Erarbeitung des Papiers wirkten mit: Thomas Althammer, Michaela Grundmeier, Alexander Gottwald, Klaas von der Heide, Markus Hemgesberg, Thorsten Jordan, Christian Kempelmann, David Klimm, Martin Lembcke, Alexander Overmann, Wolfgang Paris, Markus Poguntke-Rauer, Jürgen Prummer, Maximilian Seidel und Anja Thorwesten.

Erwerb und Kosten
Das Richtlinienpapier ist für FINSOZ-Mitglieder zum Selbstkostenpreis von 34,70 Euro erhältlich. Die Kosten für Nicht-Mitglieder betragen 49,00 Euro. Die gedruckte Orientierungshilfe können sie unter dieser E-Mail bestellen: info@finsoz.de

 


 

FINSOZ beteiligt sich am BMWi-Forschungs- und Entwicklungs­projekt „Smarte Pflege“

  • Das Projekt identifiziert und beschreibt neuartige oder neu strukturierte Prozesse in der häuslichen Pflege, in welche Produkte mit technischen Assistenzfunktionen einbezogen werden
  • Untersuchung und Bewertung von AAL- und Smart Home-Produkten hinsichtlich ihrer Eignung zur Pflegeunterstützung für Bewohner, Patienten, Angehörige und Pflegepersonal
  • Vernetzung von Produkten mit intelligenten Assistenzfunktionen, Gebäudesteuerungs- und Assistenzsysteme

Berlin, 30. März 2021 – Neue FINSOZ-Kooperation: Innovative Assistenzsysteme in der häuslichen Pflege einzuführen, könnte den Pflegeprozess für Pflegekräfte und pflegende Angehörige erleichtern – und zu mehr Selbständigkeit im Alter führen. Welche Anforderungen in diesem Umfeld an assistive Produkte gestellt und wie die Prozesse in der häuslichen Pflege neu strukturiert werden müßten, ist Ziel des neuen BMWi-For­schungs- und Entwicklungsprojektes „Smarte Pflege“ des USEability LAB am IHD, Dresden. Der Digitalverband FINSOZ ist Kooperationspartner in diesem Projekt.

In der 30-monatigen Laufzeit des Projektes werden unter anderem neuartige oder neu strukturierte Prozesse in der häuslichen Pflege untersucht und beschrieben, in die Produkte mit technischen Assistenzfunktionen in den Ablauf einbezogen werden. Am Markt verfügbare Produkte aus den Bereichen Smart Home und Ambient Assisted Living werden auf ihre Eignung zur Pflegeunterstützung hin untersucht und bewertet. Im Ergebnis soll eine Auswahl getroffen werden, welche Produkte mit intelligenter Assistenzfunktion und welche Gebäudesteuerungs- oder Assistenzsysteme einen Mehrwert in der Anwendung für Bewohner, Patienten, Angehörige und das Pflegepersonal bieten.

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SVDiPA-Allianz wächst um den Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung

  • DiPA-Allianz stärkt ihre Stimme als Verhandlungspartner im Rahmen des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) durch die Gewinnung eines neuen Allianz-Partners im Verbund
  • Neues Mitglied in der Verbände-Allianz wird der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e. V. (SVDGV)
  • Mit dem SVDGV wird die Allianz-Kompetenz um eHealth-Anbieter & Förderer in Deutschland gestärkt 

Berlin, 1. März 2021 – Die im Februar gegründete Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) wächst weiter und begrüßt als neuen Partner den Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e. V. (SVDGV). Gemeinsam stärkt er im Verbund die Hersteller-Stimmen als Verhandlungspartner im Rahmen des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisie­rungs-Gesetz (DVPMG). Der SVDGV vertritt über 100 eHealth-Anbieter & Förderer in Deutschland und bringt seine Erfah­rungen bei der marktwirtschaftlichen Implementierung von ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in die DiPA-Allianz ein.

SVDGV-Geschäftsführerin Dr. Anne Sophie Geier: "Wenn digitale Innovationen künftig pflegebedürftige Personen, Pflege­fachkräfte und Angehörige unterstützen und entlasten sollen, bedarf es nun transparenter Prozesse und fairer Konzepte, die diesen Produkten den Weg in die breite Versorgung ermöglichen – sowohl in die ambulante, als auch unserer Ansicht nach in die stationäre Pflege. Als Teil der Allianz für Digitale Pflegeanwendungen möchten wir gemeinsam die Grundlagen für den Erfolg dieses neuen Versorgungsbereichs DiPA schaffen.“

Mit dem weiteren Wachstum der SVDiPA-Allianz komplettiert sich der bislang einzigartige Verbund aus Verbänden von Herstellern, Betreuungs­diensten, Angehörigenvereinigungen und Pflegeeinrichtungen, die einen Mehrwert zur Entwicklung, Nutzung und Unterstützung von Digitalen Pflegeanwendungen bringen können – interdisziplinär und branchenvertikal aus­gerichtet sowohl auf marktwirt­schaftliche als auch auf Trägerorganisationen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.

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Allianz "Digitale Pflegeanwendungen" gegründet

  • DiPA-Allianz der Verbände übernimmt Aufgaben eines DiPA-Spitzenverbandes (SVDiPA)
  • BBD und Verein Pflegende Angehöriger unterstützen die neue Allianz vom Start weg verbandlich
  • Digitalverband FINSOZ mit koordinierender Organisation der DiPA-Allianz betrau
  • DiPA-Allianz offen für weitere Verbände  
     

Berlin, 9. Februar 2021 – Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) sollen als Teil der Versorgung von Pflegebedürftigen im Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) verankert werden. Das DVPMG wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2021 in Kraft treten.

Für die Verträge und Vergütungsansprüche nach §78a DVPMG-Entwurf vom 14.01.2021 ist der Spitzenverband der Pflege­kassen zuständig. Die wirtschaftlichen Interessen der Hersteller einer Digitalen Pflegeanwendung werden laut Referenten­entwurf von zwei Vertretern der für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildeten maßgeblichen Spitzen­orga­nisationen der Hersteller von digitalen Pflegeanwendungen auf Bundes­ebene wahrgenommen.

Das Problem: In Deutschland existiert bis Januar 2021 keine maßgebliche Spitzenorganisation der Hersteller von digitalen Pflegeanwendungen auf Bundesebene. Im Februar 2021 hat sich nun eine Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) gegründet, die das fachliche und technische Know-how bündelt und Aufgaben eines Spitzenverbandes übernimmt.

Unter Federführung des Digitalverbandes FINSOZ und maßgeblicher verbandlicher Unterstützung durch den Bundesver­band der Betreuungs­dienste e.V. (BBD) und dem Verein Pflegender Angehörige e.V. (PA) vertritt die DiPA-Allianz die Inte­ressen aller Zielgruppen zur Nutzung von DiPAs in der Pflege.

Nach Ansicht des SVDiPA werden digitale Pflege-Apps für die Endan­wender – Pflegebedürftige und deren Angehörige – erst dann den vollen Nutzen entfalten, wenn Sie die folgen­den drei Aspekte in Einklang bringen:

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Gemeinsame Studie zum "Digitalen Reifegrad der Pflegebranche" initiiert – Bitte um Teilnahme

Berlin, 12.12.2020 – Bestandsaufnahme zur "Digitalisierung in der Pflege": Der "digitale Reifegrad der deutschen Pflegebranche" hat in diesem Jahr eine besondere Bedeutung gewonnen – für die Einrichtungen und Organisationen selbst, aber auch für uns als Digitalverband FINSOZ. Ist es doch seit jeher unser Anliegen, unsere Mitgliedsunternehmen auf den Weg der Digitalisierung zu begleiten.

Vor diesem Hintergrund möchten wir eine Bestandsaufnahme zur "Digitalisierung in der Pflege" vornehmen. Dafür haben wir uns als FINSOZ an der 2. Studie des Vincentz-Verlags inhaltlich beteiligt und gehen gemeinsam unter anderem den Fragen nach: 
  1. Welche Rolle digitale Technologien aktuell in der Altenpflege spielen.
  2. An welchen Stellen der Bedarf an technischen Lösungen zur Unterstützung der Pflegenden noch nicht gedeckt ist und
  3. welche technischen Unterstützungsleistungen sie für die Zukunft benötigen.                                                            
Die Ergebnisse der aktuellen Studie werden anschließend mit denen des Jahres 2019 verglichen – und ausgewertet. Von Relevanz ist insbesondere die Erkenntnis, inwieweit es Organisationen gelungen ist, die technischen Möglichkeiten im Sinne der Pflegenden und Pflegebedürftigen besser auszuschöpfen.

Bitte unterstützen Sie uns bei der Erkenntnisgewinnung – und nehmen Sie an der 3-minütigen Befragung bis zum 15 Januar 2021 teil.

Hier geht es zur Umfrage:

https://www.ntgt.de/ra/s.aspx?s=429211X88967130X83288 (link is external)

 

 


 

„Digitale Versorgung und Pflege – Modernisierungs-Gesetz (DVPMG):

„Ein Anfang ist getan: der große Wurf verfehlt.“

Gemeinsames Statement Digitalverband FINSOZ und Partner-Initiative "Pflege-Digitalisierung" zum Referentenentwurf DVPMG:

Berlin, 31.11.2020 – Der Referenten-Entwurf zum DVPMG steht – und ist in der Absicht, die Modernisierung des Digitale Versorgungs-Gesetzes (DVG) und des Patientendaten-Schutz-Gesetzes (PDSG) konsequent fortzuführen, zu begrüßen, auch wenn das Modernisierungsgesetz zu einem Zeitpunkt kommt, da DVG und PDSG erst in die Phase der Umsetzung gelangen.

Die kurze Taktung der Gesetzes-Entwicklungen zur Digitalisierung in der Pflege ist vor dem Hintergrund einer anstehenden neuen Legislaturperiode im kommenden Jahr verständlich und zeigt gleichzeitig – und das ist wesentlich – einige positive Effekte für die Pflege. „Der Entwurf ist ein Anfang“, sagt FINSOZ-Vorstand Prof. Dr. Dietmar Wolff. So seien in dem Referenten-Entwurf zum DVPMG an einigen Stellen auch die Forderungen von Pflegeverbänden, Bündnissen und der FINSOZ-Initiative „Pflege-Digitalisierung“ eingeflossen, die nachdrücklich auf elementare Digital-Erfordernisse der Pflegebranche hinweisen. Wolff: “So sieht das DVPMG die Pflege betreffend u. a. vor, die Branche an die Telematik-Infrastruktur (TI) anzubinden und Einrichtungen zu deren Nutzung ab dem Jahr 2024 zu verpflichten. Auch sollen der Zugang zur elektronischen Patientenakte, zu telemedizinischen Leistungen und zu den digitalen Pflegeanwendungen (DIPAs) gewährt werden und der Aufbau eines entsprechenden Registers erfolgen." Auch hinsichtlich der Finanzierung wurden erste Regelungen getroffen.

Aus Sicht der FINSOZ-Partner-Initiative „Pflege-Digitalisierung“ stimmt auch Thomas Eisenreich, Geschäftsführer Bundesverband der Betreuungsdienste e. V., der positiven Weichenstellung zu: „Das DVPMG ist der Schritt in die richtige Richtung: digitale Pflegeanwendungen werden zu Regelleistungen der Pflegeversicherung. Aufge­griffen wurde unter anderem die gemeinsame Partner-Forderung, nicht nur die Technik zu finanzieren, sondern auch die damit verbundene pflegerische Unterstützungsleistung. Die Abwendung von der Hardware und Hinwendung zur Softwareanwendung macht deutlich, wie die Zukunft aussieht.“

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„Gemeinsam digitalisieren.“

Interview mit der FINSOZ-Vorstandsvorsitzenden Michaela Grundmeier, im Kundenmagazin "Screenshot" von Connext Vivendi

Berlin, 12.11.2020 – FINSOZ e. V. fordert mit fünf Bündnispartnern eine bundesweite Strategie zur Digitalisierung für die Pflege. "Screenshot" fragte Michaela Grundmeier, wie das gelingen kann.

Frau Grundmeier, Sie sind Vorstand des Digitalverbands FINSOZ und Datenschutzbeauftragte sowie Projektentwicklerin bei der Caritas Seniorenheime Betriebsführungs- und Trägerschaft GmbH in Warendorf. Jahrelang haben Sie als IT-Leiterin bei einem großen Träger der stationären Altenhilfe sehr enga-giert Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt und auch Vivendi-Module einge-führt. Wie haben Sie in Ihrer Einrichtung die zahlreichen Herausforderungen während des Lockdowns kommunikativ und organisatorisch gemeistert?

Grundmeier: Es ist uns wie vielen Unternehmen ergangen: Wir mussten spontan nach alternati-ven Kommunikationswegen suchen, die die Vielzahl von neuen Informationen und Verordnungen auf kurzem Wege in die Einrichtungen transportieren konnten. Dafür haben wir beispielsweise bei uns im Haus einen interdisziplinären Krisenstab ein-gerichtet, der die Anfragen aus den verschiedenen Bereichen koordinierte, beant-wortete und in Prozesse umsetzte. Die Ergebnisse, beispielsweise Konzepte für Besucherregelungen, legten wir zentral ab, sodass jeder Mitarbeiter jederzeit auf die Dokumente zugreifen konnte. Gleichzeitig schufen wir auch Lösungen für die Bewohner unserer Einrichtung, damit diese während des Lockdowns den Kontakt zu ihren Familien und Freunden aufrechterhalten konnten.

Als Digitalverband FINSOZ wiederum organisierten wir über unsere FINSOZ-Aka-demie mit nur sehr wenig Vorlaufzeit eine kostenfreie, verbandsoffene Onlineve-ranstaltung, die einen Überblick über digitale Tools zur virtuellen Kommunikation bot. Daraus resultierten fortlaufend weitere Aktionen wie ein »Leitfaden zur er-folgreichen Planung und Durchführung von Videokonferenzen« oder pragmatische Tipps und Kontakte zu gemeinnützigen Unternehmen, bei denen auf die Schnelle Hard- und Software erworben werden konnte. Ziel dieser Unterstützungen, die FINSOZ im Übrigen auch Nicht-Mitgliedern gewährte, war es, Trägerorganisationen vor allem praktische Hilfen an die Hand zu geben.

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Jubiläum: FINSOZ feiert 10-jähriges Bestehen als hybride Veranstaltung mit Verbandsmitgliedern

Berlin, 30.10.2020 – Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr ein Jahr der Herausforderungen und ein Jahr des Jubiläums: Der Fachverband FINSOZ feiert sein 10-jähriges Bestehen und blickt zusammen mit seinen Mitgliedern auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit für die Sozialwirtschaft zurück.

Gemeinsam haben wir sehr viel erreicht – vor allem für die Mitgliedsunternehmen, aber auch für die Branche: Die erstmals hybrid organisierte Veranstaltung war ein Feierwerk der Bilanz vergangenener Arbeiten und Erfolge im Bereich der IT-Professionalisierung und Digitalisierung in der Sozialwirtschaft. In der zweistündigen Veranstaltung am 30. September 2020 gab es neben dem Rückblick vor allem auch einen Einblick in die Digitalarbeit des Verbandes, sein verstärktes politisches Engagement in Bezug auf die infrastrukturellen und operativen Forderungen für Sozialeinrichtungen. Vertreter der Fachrguppen kamen genauso zu Wort wie Mitgliedsunternehmen der 1. Stunde und Mitglieder, die FINSOZ erst vor wenigen Jahren beigetreten sind.

Der gemeinsame Blick ging gleichzeitig zurück – und nach vorn: Die Fachgruppen treiben die Arbeit weiter voran und auch Vorstand und Geschäftsstelle richteten das Augenmerk auf aktuelle und zukünftige Projekte, Inititativen und Bündnisse des Verbandes: Digitalisierung und IT-Sicherheit, Billing Chain und Telemeatik-Infrastruktur in der Pflege, Assistenzsysteme, digitale Kompetenz, Teilhabe und eLearning sind die Hauptthemen, die die Mitgliedsunternehmen, Fachgruppen und Referenten vom FINSOZ ins Jahr 2021 weiter treiben werden. Natürlich gemeinsam in das neue Jahrzehnt.

 

 


 

FINSOZ-Gespräch mit MdB Dr. Roy Kühne zur Pflege-Digitalisierung

Berlin, 12.10.2020 – FINSOZ, der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung, auf dem Weg in die politischen Gespräche: Im Oktober 2020 sprachen FINSOZ-Vorstand Prof. Helmut Kreidenweis und Geschäftsführerin Thordis Eckhardt im Videocall mit MdB Dr. Roy Kühne über die Digitalisierung in der Pflege. Dr. Kühne: "Digitalisierungsprozesse müssen meßbar werden. Wir benötigen einen Wirkungsnachweis, nicht allein eine Ergebniskontrolle", so der Berichterstatter für Pflege und pflegerische Versorgung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Kühne unterstreicht das Anliegen der FINSOZ-Initiative "Pflege-Digitalisierung", das "gesetzliche Regelungen zur Finanzierung von Digitalkosten in der Pflege" notwendig seien.
Das FINSOZ-Gespräch mit Dr. Kühne wird in einer weiteren Sitzung vertieft fortgeführt werden.

 


Positionspapier "Billing Chain" veröffentlicht

Berlin, 15.09.2020 – FINSOZ, der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung, hat zusammen mit dem Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft, vediso, das Positionspapier „Billing Chain – Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Leistungsträgern bei der Rechnungsstellung, Zahlung und Zahlungszuordnung nachhaltig verbessern“ erarbeitet.

Ziel des gemeinsamen Dokumentes ist es, die Leistungsabrechnung in Sozialunternehmen als Gesamtprozess in den Fokus zu rücken und einen nachhaltigen Optimierungsprozess zwischen leistungsberechtigten Personen, Leistungsträgern und Leistungserbringern anzustoßen. In dessen Konsequenz sollen Verwaltungsaufwände reduziert sowie Ressourcen und Steuergelder gezielter eingesetzt werden können.

> Download Positionspapier

 

 


Neues Verbändebündnis fordert einen nationalen Strategieplan zur
Digitalisierung in der Pflege

Berlin, 04.08.2020 – Der Digitalverband FINSOZ, Gründungsmitglied im jüngst konstituierten Verbändebündnis Digitalisierung in der Pflege hat zusammen mit fünf weiteren Verbänden der Gesundheits- und Sozialwirtschaft das Grundsatzpapier "Digitalisierung in der Pflege: Eckpunkte einer nationalen Strategie" erarbeitet.

In dem Grundsatzpapier benennen wir die aus unserer Bündnis-Sicht zentralen Handlungsfelder, wovon aktuell die höchste Priorität geeignete rechtliche Rahmenbedingungen haben - insbesondere mit Blick auf technische Standards, Innovation, Refinanzierung, Kompetenzentwicklung und Teilhabe.

FINSOZ-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dietmar Wolff: "Ein Grundprinzip der Digitalisierung ist die Vernetzung. Das haben wir als Verbände verstanden und uns daher im Sinn des großen Ganzen und vor allem zum Wohle der pflegenden und zu pflegenden Menschen zu einer starken Initiative zusammengeschlossen. Die Forderungen unseres gemeinsamen Positionspapiers stellen keine übertriebenen Fantastereien dar, sondern sind allesamt mit vertretbaren Mitteln umsetzbar und würden beweisen, dass man es mit der Pflege als einer 'Stütze unserer Gesellschaft' tatsächlich ernst meint."

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Software- und Klienten-Management leicht gemacht: FINSOZ definiert offenes Austauschformat für Klientendaten in Sozialeinrichtungen

  • Erster einheitlicher Marktstandard zur Gewährleistung des Rechts von Klienten auf Datenübertragbarkeit geschaffen
  • Hoher Aufwand, Mehrfacheingaben und Erfassungsfehler beim Wechsel von Einrichtungen oder Hilfearten sowie bei Datenschutzauskünften können künftig vermieden werden
  • Die Schnittstellendefinition in der Version 1.0 definiert verlässliche Eckpunkte für Einrichtungen der Sozialwirtschaft und Softwareanbieter und ersetzt bisherige Individuallösungen
  • Implementierungs-Leitfaden zeigt praktische Anwendungsfälle und Anleitungen zur Umsetzung des Austauschformates
     

Berlin, 09.07.2020 – FINSOZ, der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung, hat für den digitalen Wandel in Sozialeinrichtungen eine technologische Innovation geschaffen, die in der Branche erstmals eine praktikable Lösung zum „Recht auf Datenübertragbarkeit“ nach Art. 20 DSGVO bietet: Die vom FINSOZ in Zusammenarbeit mit Softwareanbietern und Einrichtungsträgern in der Sozialwirtschaft erarbeitete „Klientenstammdaten-Schnittstelle 1.0“ liefert grundlegende Informationen zur Implementierung von Schnittstellen von Softwaresystemen und...

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Bundesweite Initiative „Pflege-Digitalisierung“ gestartet:
FINSOZ initiiert Branchen-Plattform

  • Partner-Initiative „Pflege-Digitalisierung“ mit Unterstützung von Trägern, Einrichtungen, Stiftungen und Verbänden der Sozialwirtschaft gelauncht
  • Partner-Initiative fordert Digitalisierung der Branche und aller Einrichtungen im sozialen Sektor
  • Aus der Corona-Pandemie lernen: acht Forderungen an politische Entscheidungsträger, soziale Einrichtungen mit digitalen Mitteln auszustatten und den Ausbau der Netzwerk-Infrastruktur zu gewährleisten

Berlin, 16.06.2020 – Sozialwirtschaft braucht Digitalisierung – und macht jetzt mobil: Mit der Initiative „Pflege-Digitalisierung“ startet der Digitalverband FINSOZ eine bundesweite Branchen-Plattform, die acht grundlegende Digital-Anforderungen an die politischen Entscheidungsträger im Land enthält und deren konkrete Umsetzung fordert.

FINSOZ-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt: „Die Corona-Pandemie führte uns im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig vor Augen, woran es in den Sozialeinrichtungen in unserem Land vielfach mangelt: an einer flächendeckenden und leistungsfähigen Netzwerk-Infrastruktur, an moderner Hardware und an digitaler Ausstattung wie Mobil-Geräten zur internen Kommunikation der Mitarbeiter in den Häusern.“ Und Prof. Helmut Kreidenweis, Vorstandsmitglied FINSOZ, ergänzt: „Häufig mangelt es in den Sozialeinrichtungen auch am Digital-Wissen des Personals zur Integration der Technologien in den Arbeitsalltag. Im Ergebnis erschwert dieser Mangel die dringend benötigte digitale Kommunikation mit Hausärzten und Kliniken, aber auch die Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte von Bewohnern mit ihren Familien und Freunden.“ Speziell in den Pflege- und Altenheimen besteht hoher Nachholbedarf.

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FINSOZ sieht Digitalpotenzial in der Debatte um Pflege-Personalbemessung und 5-Punkte-Programm "Mehr PflegeKRAFT 2.0"  

  • Digitalverband FINSOZ regt Berücksichtigung des Digitalisierungsgrades von Ein­richtungen bei der bedarfsgerechten Personalbemessung an und fordert die Identifizierung des konkreten Entlastungspotenzials in der Pflege durch unterstützende Technologien bei (in)direkten Pflegetätigkeiten.

Berlin, 03.06.2020 – FINSOZ, der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung, begrüßt die Debatten um bedarfsgerechte Personalbemessung und verbesserte Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte – und bringt sich mit technologischen Lösungsansätzen konstruktiv in die Diskussion ein.

FINSOZ vertritt in Übereinstimmung mit dem im Mai 2020 veröffentlichten Positionspapier „Mehr PflegeKRAFT 2.0“ des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, die Auffassung, dass die Pflege zu den systemrelevanten Berufen im Gesundheitswesen Deutschlands zählt – und eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren muss. Auch unterstreicht der Verband die Forderung des Staatssekretärs, „die Möglichkeiten der Digitalisierung […] endlich auch in der Pflege nutzbar“ zu machen.

FINSOZ regt dazu an, genau diese Potenziale näher zu untersuchen und aufzuzeigen, inwieweit Digital-Technologien wie mobile oder sprachgesteuerte Dokumentationssoftware oder sensorgestützte Assistenzsysteme in unterschiedlichen Pflegesettings eingesetzt werden können oder bereits eingesetzt werden. „Wir brauchen nicht nur kurzfristig angelegte Modellprojekte mit hochkomplexen Technologien, sondern vor allem verlässliche Aussagen darüber, welche konkreten Potenziale in den unterschiedlichen Digitalisierungstechnologien stecken, und unter welchen Bedingungen diese die Effizienz bei direkten und indirekten Pflegetätigkeiten steigern helfen“, sagt FINSOZ-Vorstand Prof. Helmut Kreidenweis. Studien zu diesem Aufgabenfeld liegen im Markt aktuell nicht vor. „Wir benötigen dringend eine Forschung, die systematisch aufzeigt, mit welchen Technologien unter welchen Voraussetzungen die Pflege wirksam entlastet werden kann“, so Kreidenweis weiter „um dann auch die Finanzierung dieser Technik analog zu den Personalschlüsseln in den Leistungsvereinbarungen verbindlich zu regeln.“ Im Entwurfsvorschlag für ein neues Personalbemessungs-Modell der Universität Bremen unter Leitung von Prof. Dr. Rothgang fanden diese Ansätze bislang keine Berücksichtigung.

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"Digitalisierung ist Chefsache": CAR€ Invest ergründet im Interview mit Geschäftsführerin Thordis Eckhardt Potenzial der Pflege-Digitalisierung

Berlin, 15. Mai 2020 - Experten erwarten, dass die Corona-Krise der Digitalisierung in der Pflegewirtschaft zu einem Schub verhelfen könnte. Welche Voraussetzungen die Unternehmen schaffen sollten, damit das auch gelingt, und warum man mit kleinen Schritten beginnen sollte, erläutert Thordis Eckhardt, Geschäftsführerin des Fachverbandes FINSOZ.
Ein Interview von Matthias Ehbrecht:

CAR€ Invest: Verändert die Corona-Krise gerade den Blick auf die Digitalisierung?
Eckhardt: "Sie rückt sie in den Fokus. Speziell Covid-19 als Pandemie, größte Herausforderung Deutschlands seit Gründung der Bundesrepublik, zeigt einprägsam auf, wie...

Mehr lesen unter: CAR€ Invest online

 

 


FINSOZ veröffentlicht branchenübergreifenden "Leitfaden zur erfolgreichen Planung und Durchführung von Videokonferenzen"

Berlin, 15. April 2020 - Der Fachverband FINSOZ hat einen branchenübergreifenden "Leitfaden zur erfolgreichen Planung und Durchführung von Online-Meetings und Videokonferenzen" erarbeitet und veröffentlicht. Er richtet sich an die Geschäftsführer von Sozial- und Pflegeeinrichtungen, Organisationsentwickler und IT-Leiter in Unternehmen.

Der Leitfaden zeigt in einprägsamen, wenigen Schritten auf, welche grundsätzlichen Fragen hinsichtlich der Vorbereitung von Online-Konferenzen, der operativen Durchführung und einer zielgerichteten Beendigung von Meetings im virtuellen Raum beachtet und beantwortet werden sollten. Ergänzt wird das Paper um eine Übersicht über Videokonferenz-Tools und deren Einschätzung zur Nutzung unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der IT-Compliance. Tipps zur Etikette hinsichtlich der visuellen Erscheinung, des Arbeitsumfelds und einer respektvollen Meeting-Kultur runden die Informationen im Leitfaden ab.

Der Leitfaden kann von Mitgliedsunternehmen kostenfrei erworben und intern unter Angabe der FINSOZ-Quelle genutzt werden. Interessenten schreiben bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Leitfaden erwerben" an: thordis.eckhardt@finsoz.de.

 


Initialzündung: FINSOZ veranstaltet Online-Seminar zur erfolgreichen Planung und Durchführung von Online-Meetings und Video-Konferenzen

Berlin, 2. April 2020 - Die Kommunikation in den Pflege- und Sozial-Einrichtungen, zu den Mitarbeitern, Kunden und Dienstleistern hat sich in den vergangenen zwei Wochen zunehmend auch auf den digitalen Raum verlagert – und fordert von uns Allen ein schnelles Umdenken bzgl. der Nutzung technischer Kommunika­tions-Tools und einer veränderten Gesprächskultur via Livestreams und Online-Meetings im virtuellen Raum. 

Der Fachverband FINSOZ ergreift hier die Initiative und unterstützt seine Mitglieds-Einrichtungen und -Unternehmen mit zweistündigen Online-Seminaren zur Auswahl von geeigneten Kommunikations-Tools zur erfolgreichen Durchführung von Online-Meetings und Video-Konferenzen. Abgerundet wird das Seminar von Vorträgen zum Thema Datenschutz bei Online-Tools und zur kurzfristigen Liquiditätsplanung und -sicherung.

Mitgliedsunternehmen sind herzlich eingeladen. Das nächste Seminar findet am Dienstag, den 7. April 2020 statt.

> Anmeldungen sind hier möglich.

 


FINSOZ unterstützt mit Informationen zu Kommunikations-Tools – und Sonderkonditionen zum Hardwarekauf für Home-Office-Devices

  • Anregungen für Online-Kommunikations-Tools und Video-Konferenz-Systemen
  • Tipps zur kurzfristigen Beschaffung von Computern, Devices und Software

Berlin, 23. März 2020 - Die technische Infrastruktur in den sozialen Einrichtungen während der Corona-Epidemie aufrechtzuerhalten und damit u. a. die notwendige Kommunikation mit den Mitarbeitern in den Einrichtungen vor Ort oder im Home-Office zu gewährleisten, erfordert oft neues Wissen um technische Kommunikations-Tools und Tipps zur Beschaffung von Hard- und Software in kleinem oder größerem Umfang.

FINSOZ hilft – und gibt Ihnen nachfolgend Tipps und Anregungen zum Einsatz von Online-Tools oder zum Erwerb von Devices für gemeinnützige Unternehmen. Die Auflistung ist als informative Anregung und Hilfestellung für unsere Mitgliedsunternehmen gedacht; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist frei von Werbung oder wirtschaftlichen Ansprüchen oder Abhängigkeiten.

> Download Mitteilung vom 23. März 2020
 


Wofür FINSOZ steht: 10 Punkte, die überzeugen.

  1. FINSOZ ist Plattform zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Sozial­wirtschaft und -verwaltung.
     
  2. FINSOZ initiiert digitale Innovationen und begleitet Organisationen beim technolo­gischen Wandel.
     
  3. Wir sind Impulsgeber zur Entwicklung digitaler Geschäfts­prozesse und Geschäftsmodelle.
     
  4. Der Verband bietet als trägerübergreifende Vernetzungs-Plattform ein Kompetenz-Dreieck aus Leistungsträgern und Leistungserbringern der Sozialwirtschaft, Unternehmen der Softwarebranche sowie Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Wir bringen Anbieter und Nutzer in Lösungsprozessen rund um IT und Digitalisierung zusammen - für einebranchenübergeifende, leistungsstarke und vernetzte IT der Zukunft.
     
  5. Bildung der Zukunft in der FINSOZ-Akademie: Wir fördern und entwickeln die Digital- und IT-Kompetenzen von Fach- und Führungskräften, Digitalisierungsbeauftragten und IT-Verant­wortlichen in der Sozialwirtschaft und in der Sozialverwaltung.
     
  6. Digitalisierung erfordert Interoperabilität: FINSOZ setzt sich für offene Standards der Interoperabilität aller Digital-Technologien und IT-Systeme in den Unternehmen der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung ein. Wir fördern und fordern gleichzeitig die intersektorale Vernetzung mit dem Gesundheitswesen und angrenzenden Branchen. Bei der Interoperabilität greifen wir auf bewährte Industriestandards zurück. 
     
  7. Wir unterstützen die Professionalisierung der IT, um den Wertbeitrag der IT in sozialen Organisationen zu steigern und sie auf die Nutzung komplexer neuer Technologien vorzubereiten.
     
  8. Wir arbeiten daran, die IT-Sicherheit und den Datenschutz in Sozialwirtschaft und Sozialver­waltung zu verbessern.
     
  9. Wir beteiligen uns mit fachlicher Expertise an der politischen Meinungsbildung und Gesetz­gebung zu aktuellen Themen rund um Informationstechnologie und Digitalisierung im sozi­alen Sektor.
     
  10. Indem wir soziale Organisationen bei der digitalen Transformation unterstützen, fördern wir auch die digitale Teilhabe benachteiligter Menschen.
     

Jubiläums-Newsletter 

FINSOZ e. V. begeht 10-jähriges Jubiläum im Jahr 2020

Seit zehn Jahren gemeinsam für die Digitalisierung und die Professionalisierung der IT in Unternehmen und Verbänden der Sozialwirtschaft: Der Fachverband FINSOZ e. V. feiert im Februar 2020 sein zehntes Gründungsjahr – gemeinsam mit seinen über 200 Mitgliedern. Freuen Sie sich auf die große Jubiläumsveranstaltung vom 30. September bis zum 1. Oktober 2020 in Berlin.

Mit dem Jubiläum verbunden, haben wir in diesem Jahr die FINSOZ-Leistungen und Kompetenzen des Verbandes für unsere Mitglieder, Interessenten und Partner übersichtlich und prägnant in einem 10-Punkte-Statement zusammengefasst. 

> Download Jubiläums-Newsletter

 


Digitaler Wandel im Sozialen: Wir kümmern uns!

  • Digitale Innovationen initiieren
  • Datenschutz und IT-Sicherheit verbessern
  • Nutzwert der IT mehren
  • Software-Qualität steigern
  • Trägerübergreifend vernetzen
  • Interessen aktiv vertreten
  • und vieles mehr…

 

Warum FINSOZ?

Der digitale Wandel hat die Sozialbranche erfasst. Völlig neue Hilfeformen und Geschäftsmodelle werden möglich, internationale Wettbewerber treten auf den Plan. Sind wir für diesen Wandel gerüstet?
Eine wichtige Grundlage dafür ist eine moderne, leistungsfähige IT sowie ein agiles Projekt- und Prozessmanagement. Die IT wird komplexer, neue gesetzliche Vorgaben stehen an. Sicherheitsfragen werden immer drängender.
Als Vorstand, Geschäftsführung oder IT-Verantwortliche/r einer sozialen Organisation müssen Sie sich heute um zahlreiche Themen kümmern. Und es ist nicht immer leicht, an das dazu notwendige Wissen zu gelangen, um der eigenen Verantwortung für Ihre Organisation gerecht zu werden.
Genau dafür wurde der FINSOZ e.V. gegründet: Der Verband bietet eine Plattform zum trägerübergreifenden Austausch von Erfahrungen und zur Vernetzung mit Kollegen. FINSOZ veranstaltet Foren und Semi- nare zu strategisch wichtigen Themen von IT und Digitalisierung und erarbeitet Handlungsempfehlungen. Kurz: der Verband hilft Ihnen dabei, den digitalen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten.

Angebote und Aktivitäten

  • Akademie-Seminare vermitteln konkretes Handlungswissen. Beispiele: Entwicklung von Digitalisierungsstrategien, Design Thinking, Prozessmanagement, Agiles Projektmanagement, Datenschutz-Praxis
  • Foren beleuchten innovative Themen aus verschiedenen Blickwinkeln. Beispiele: Elektronische Rechnungsstellung, Software für die Personalwirtschaft, e-Learning
  • Arbeitskreise greifen aktuelle Themen auf und entwickeln konkrete Praxis-Leitfäden. Beispiele: Nutzerakzeptanz, Berufsprofil IT-Leitung Forschungsprojekte gestalten Zukunft und schaffen nützliches Wissen. Beispiel: Usability von Pflege-Software
  • Positionspapiere liefern wertvolle Argumente und stellen Forderungen an Politik und Kostenträger. Beispiel: Digitalisierung der Sozialwirtschaft, Bundesteilhabegesetz
  • Vernetzung macht gemeinsame Anliegen mit anderen Interessenverbänden sichtbar und fördert die Durchsetzung von Lösungen. Beispiel: Neues Strukturmodell Pflegedokumentation, DTA

Vorteile für Mitglieder

  • In Seminaren, Foren, Workshops und  Fachtagungen zu stark vergünstigten Teilnehmerbeiträgen professionelles Praxiswissen erwerben
  • Exklusiv von Handlungsempfehlungen und  Forschungsergebnissen profitieren
  • Fachliche und technische Standards und Schnittstellen für die Branche mitgestalten
  • Gewinnbringende Informationen aus Direktkontakten zu Branchenspezialisten, IT-Herstellern und Wissenschaft schöpfen
  • Die Rolle der IT-Verantwortlichen als Nutzensstifter für die Organisation stärken
  • IT-bezogene Interessen gegenüber Politik und Kostenträgern gemeinsam vertreten

Mitglied werden

FINSOZ-Mitglieder sind Organisationen der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung sowie IT-Anbieter für diese Bereiche. Auch Einzelpersonen bieten wir eine Mitgliedschaft an. 
Die Vorteile von FINSOZ nutzen bereits über 200 Organisationen und Personen, darunter viele Träger aus Caritas, Diakonie, AWO und anderen Verbänden.