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Neue FINSOZ-Geschäftsführung

Um die Schlagkraft des Verbandes zu erhöhen hat der Vorstand beschlossen, die Stelle des Geschäftsführers wieder zu besetzen. Er soll die Arbeit des Verbandes vor allem auf der fachlich-inhaltlichen Ebene unterstützen.

Für diese Aufgabe konnte Wolfgang Boelmann gewonnen werden, der seit dem 16.2.2018 an zwei Tagen pro Woche für uns arbeitet. Herr Boelmann ist ein erfahrener Experte für IT in der Sozialwirtschaft und auch mit dem Verband bestens vertraut: von 2011 bis 2013 war er bereits als ehrenamtlicher Vorstand für FINSOZ tätig. Seine Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Veröffentlichung Positionspapier zum Bundesteilhabegesetz und 2. Auflage Positionspapier Digitalisierung

Das BTHG wird durch die stärkere Einbindung der Leistungsträger in die Begutachtung, die Trennung von Fachleistung und Leistungen zur Existenzsicherung, die Aufhebung der bisherigen Angebotsstruktur von stationär, ambulant und teilstationär aber insbesondere durch die intendierte Individualisierung der Leistungserbringung und die Differenzierung der Leistungserbringer erhebliche Auswirkungen auf die interne Organisation und die Transaktionen von Leistungserbringern und Leistungsträgern haben.

Positiv ist, dass die Ermittlung der individuellen Bedarfe sich an ICF-basierten Instrumenten orientieren soll - jedoch hat der Gesetzgeber keine bundeseinheitliche Regelung geschaffen, sondern es den Ländern überlassen, Vorgaben für die Instrumente zu machen. Zu befürchten ist, dass nicht nur bundeslandspezifische, sondern sogar kommunal unterschiedliche Verfahren entstehen werden. Daher würde FINSOZ einen bundeseinheitlichen Standard für die Begutachtung des individuellen Hilfebedarfs begrüßen, um diesen effizient in IT-Systemen abbilden und als Basis einer strukturierten Kommunikation zwischen den Akteuren nutzen zu können.

Die Gefahr unverhältnismäßiger Bürokratiekosten durch mangelnde Standardisierung ergibt sich auch bei der Abrechnung der Leistungen mit den Leistungserbringern. FINSOZ e.V. sieht einen erhebliches Entbürokratisierungspotential bei den Abrechnungen der Leistungserbringer mit den örtlichen und überörtlichen Leistungsträgern in der Eingliederungshilfe, sowie bei der Zahlungsinformation der Leistungsträger an die Einrichtungen (Kostenträgeravis), insbesondere wenn die Einrichtungen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Leistungsträger nach unterschiedlichsten Vorgaben abrechnen müssen.

Im April vergangenen Jahres hat FINSOZ das erste Positionspapier zum Thema Digitalisierung veröffentlicht. Seitdem ist FINSOZ auf große Resonanz gestoßen. Die ersten Digitalisierungsworkshops wurden erfolgreich durchgeführt. FINSOZ hat dies zum Anlass genommen das Positionspapier basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen und den politischen Entwicklungen zu überarbeiten und eine zweite Auflage zu veröffentlichen. Nähere Informationen zu dem Workshopangebot finden Sie hier.

IT-Compliance-Guideline

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