Presse

An dieser Stelle informieren wir Sie über Beiträge in der Presse und veröffentlichen gleichzeitig auch die Pressemeldungen des Verbandes. Die jüngsten Beiträge finden Sie jeweils oben in der Liste.
 

Pressemeldungen

"Gute Ausstattung ist die Basis"

Magazin CAR€ INVEST | Nr. 19-2020

 

 


PDF Icon care_invest_19.20.pdf
11.09.2020
!!Corona!! Sind wir schon digital?

!!Corona!! Sind wir schon digital? -

Interview mit Prof. Helmut Kreidenweis

 

Durch Corona haben sich viele Sozialunternehmen digital aufgestellt. Heißt es aber nun wirklich, dass schon virtuelle Meetings dazu führen, dass ein Unternehmen digital ist? Prof. Helmut Kreidendweis, Professor für Sozialinformatik, Vorstand im Fachverband Informationstechnologie, Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung sowie Autor mehrerer Werke zu dem Thema Digitalisierung in der Sozialwirtschaft, beantwortet diese Frage klar mit: „Nein!“ Grundbausteine, womit sich sozialwirtschaftliche Organisationen (SWOs) u.A. beschäftigen sollten, sind folgende vier Steps:

⇒ Mitarbeitende aller Ebenen mitnehmen und aufklären

⇒ Den Veränderungsprozess transparent kommunizieren

⇒ Einführung eines IT-Managements

⇒ Aufbau einer IT- Infrastruktur

 

PODCAST-FOLGE:

https://open.spotify.com/episode/52JnG2iTEp5Ub2wdRhe91R?si=s_mQPz8SSguCWzveE51kDw

Podcast, 26.08.2020
Verbändebündnis fordert nationalen Strategieplan zur Digitalisierung in der Pflege

 

Verbändebündnis fordert nationalen Strategieplan zur Digitalisierung der Pflege

  • Sechs Verbände aus dem Gesundheits- und Sozialwesen haben sich zusammengeschlossen, um die Digitalisierung in der Pflege voranzubringen.
  • In einem Grundsatzpapier benennt das Bündnis vier konkrete Handlungsfelder, die politisch Priorität haben müssen. Übergeordnete Forderung ist ein nationaler Strategieplan zur Digitalisierung in der Pflege.

Vom steigenden Bedarf an Pflegedienstleistungen bis hin zum Fachkräftemangel – die Herausforderungen des demografischen Wandels treten im Pflegebereich schon heute deutlich zutage. Digitale Lösungen bieten ein großes Potenzial bei der Bewältigung dieser Aufgaben. Sie können das Pflegepersonal von bürokratischen Tätigkeiten entlasten, eröffnen den Pflegebedürftigen neue Chancen der Teilhabe und erhöhen die Qualität und Sicherheit. Bislang bremsen ungeklärte rechtliche, technische und ökonomische Fragen die Digitalisierung in diesem Bereich jedoch aus.

Um die Entwicklung voranzutreiben, hat sich das neue Verbändebündnis „Digitalisierung in der Pflege“ (bvitg e. V., DEVAP e. V., DPR e. V., FINSOZ e. V., vediso e. V. und VdDD e. V.) gegründet und zentrale Handlungsfelder in einem gemeinsamen Grundsatzpapier zusammengefasst:

Strategische Weichenstellungen für die Zukunft

Um den nachhaltigen und umfassenden Wandel der Pflegeversorgung nutzenstiftend zu gestalten, sprechen sich die Verbände für einen koordinierten Ansatz bei der Digitalisierung der Pflege aus. Zentrales Ziel muss die Erarbeitung eines nationalen Strategieplans sein. Ausgearbeitet werden könnte dieser von einem Kompetenzzentrum analog zum Health Innovation Hub (hih) des Bundesgesundheitsministeriums. Dieses kann darüber hinaus die Digitalisierung unter Einbeziehung aller beteiligten Gruppen konzeptionell und koordinierend unterstützen. Bestandteil dieser Organisationseinheit wäre ein interdisziplinäres Expertengremium, das aufbauend auf einer Erhebung des Digitalisierungsgrads verbindliche Standards und Leitlinien erarbeitet.

Technische Infrastruktur und Innovationen

Begleitet werden muss diese Strategie laut dem Grundsatzpapier von einem entschlossenen Ausbau der zugrundeliegenden Infrastruktur: vom Breitbandausbau über ein Mobilfunknetz, mindestens im 4G-Standard, bis hin zur technischen Ausstattung in den Einrichtungen selbst. Um mehr Anreize für Innovationen zu schaffen, schlagen die Verbände darüber hinaus die Einrichtung eines zentralen Innovationsfonds für digitale Innovationen in der Pflege vor. Dieser könnte deutlich einfacher und unbürokratischer als bisher Einrichtungen bei der Einführung neuer Technologien unterstützen. Ein besonderer Schwerpunkt sollte dabei auf Telemedizin und Telepflege und Smart-HomecareLösungen liegen, da diese besonders große Mehrwerte versprechen.

Refinanzierung von Investitionen und personellen Ressourcen

Die Digitalisierung der Pflege wird aus Sicht des Bündnisses nur dann an Fahrt aufnehmen, wenn die gesetzlichen Regelungen zur Refinanzierung der Pflegeeinrichtungen angepasst bzw. ergänzt werden. In angemessenem Umfang zu refinanzieren sind demnach Investitionen in die digitale Infrastruktur (beispielsweise in die Vernetzung von Gebäuden oder den Erwerb von Endgeräten), die aus der Digitalisierung resultierenden Betriebskosten (beispielsweise Wartungsgebühren und neue Lizenzierungsmodelle) sowie vor allem die personellen Ressourcen, die nötig sind, um die Potenziale der Digitalisierung auch tatsächlich zu heben. Veraltete Kostenrichtwerte der Förderbehörden bzw. Kostenträger seien anzupassen.

Digitale Kompetenzen und Teilhabe fördern

Für einen langfristigen Erfolg der Digitalisierung betonen die Verbände die zentrale Rolle der Akzeptanz und damit eine durchgehende Einbindung aller an der Pflegeversorgung Beteiligten. Daher muss aus Sicht des Bündnisses der Aufbau digitaler Kompetenzen stärker als bisher in die pflegerischen Ausbildungs-Curricula integriert und auch später durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen befördert werden. Darüber hinaus sind auch ganz neue Tätigkeitsprofile und Berufsbilder denkbar – etwa in Form eines „Pflege-Digital-Begleiters“ als Vermittler zwischen Pflegenden und IT. Die Möglichkeiten einer Aus-, Fort- bzw. Weiterbildung mit Hilfe digitaler Methoden sollten bei all diesen Maßnahmen konsequent mitgedacht werden.

Über das Bündnis „Digitalisierung in der Pflege“

Um die Digitalisierung auch in der Pflege in Deutschland voranzubringen, haben sich sechs Verbände aus dem Gesundheits- und Sozialwesen zum Bündnis „Digitalisierung in der Pflege“ zusammengeschlossen. Übergeordnete Forderung ist ein Kompetenzzentrum sowie ein nationaler Strategieplan zur Digitalisierung der Pflege.

Das Bündnis setzt sich zusammen aus dem Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und dem Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) als Initiatoren sowie dem Deutschen Pflegerat (DPR), dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), dem Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ) und dem Verband für Digitalisierung der Sozialwirtschaft (Vediso).
 

=> Download Grundsatzpapier

 

 
 
   
 
 

PDF Icon pm_verbandebundnis_digitalisierung_pflege_040820.pdf
Berlin, 04.08.2020
Finsoz treibt Digitalisierung voran

Magazin CAR€ INVEST | Nr. 15/16-2020

 

Finsoz treibt Digitalisierung voran

Der Digitalverband hat eine technologische Lösung entwickelt, um die Umsetzung von Datenschutzmaßnahmen zu erleichtern.

Um den digitalen Wandel in Sozialeinrichtungen zu beschleunigen, hat  der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung Finsoz e.V.  eine technologische Innovation geschaffen, die in der Branche erstmals eine praktikable Lösung zum "Recht auf Datenübertragbarkeit" nach Art. 20 Datenschutz-Grundverordnung(DSGVO) bietet.

Die vom Finsoz in Zusammenarbeit mit Softwareanbietern und Einrichtungsträgern in der Sozialwirtschaft erarbeitete Klientenstammdaten-Schnittstelle 1.0 liefert grundlegende Informationen zur Implementierung von Schnittstellen zwischen Softwaresystemen zur Klientenverwaltung und zur Leistungsabrechnung in allen Feldern der Sozialwirtschaft.

Auf Basis dieses einheitlichen Austauschformates wird die Stammdatenübernahme bei einem Softwarewechsel erleichtert und der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Einrichtungen bzw. Einrichtungsbereichen mit unterschiedlichen Softwaresystemen oder bei einem Wechsel der Hilfeart oder des Hilfe-Anbieters erheblich einfacher gestaltet.

 "Der Digitalverband Finsoz setzt sich seit zehn Jahren für die Standardisierung und Interoperabilität von Technologien ein, um den digitalen Wandel in den Einrichtungen der Sozialwirtschaft zu unterstützen" erklärt Helmut Ristok, stellvertretender Finsoz-Vorstand.

"Mit dem nun definierten Standard zum ‚Klientenstammdaten-Austausch‘  haben wir dem Markt eine weitere Hilfe an die Hand gegeben die dazu beiträgt, digitale Prozessabläufe in der Sozialwirtschaft effizienter zu gestalten und den Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Mit unserer Initiative haben wir eine echte ‚Blaupause‘ für den Markt geschaffen – und das ohne gesetzlichen Auftrag", so Ristok abschließend.

Parallel zur Entwicklung der Schnittstellen-Definition Klientenstammdaten-Austausch entstand ein praxisorientierter Leitfaden zur Implementierung des Datenaustauschformates, den Finsoz den am Markt agierenden Anwendern und Softwareanbietern kostenfrei zur Verfügung stellt.

 

 


PDF Icon finsoz-treibt-digitalisierung-voran_10072020.pdf
10.07.2020
Software- und Klienten-Management leicht gemacht: FINSOZ definiert offenes Austauschformat für Klientendaten in Sozialeinrichtungen

Software- und Klienten-Management leicht gemacht: FINSOZ definiert offenes Austauschformat für Klientendaten in Sozialeinrichtungen

  • Erster einheitlicher Marktstandard zur Gewährleistung des Rechts von Klienten auf Datenübertragbarkeit geschaffen
  • Hoher Aufwand, Mehrfacheingaben und Erfassungsfehler beim Wechsel von Einrichtungen oder Hilfearten sowie bei Datenschutzauskünften können künftig vermieden werden
  • Die Schnittstellendefinition in der Version 1.0 definiert verlässliche Eckpunkte für Einrichtungen der Sozialwirtschaft und Softwareanbieter und ersetzt bisherige Individuallösungen
  • Implementierungs-Leitfaden zeigt praktische Anwendungsfälle und Anleitungen zur Umsetzung des Austauschformates
     

Berlin, 09.07.2020 – FINSOZ, der Digitalverband in der Sozialwirtschaft und -verwaltung, hat für den digitalen Wandel in Sozialeinrichtungen eine technologische Innovation geschaffen, die in der Branche erstmals eine praktikable Lösung zum „Recht auf Datenübertragbarkeit“ nach Art. 20 DSGVO bietet: Die vom FINSOZ in Zusammenarbeit mit Softwareanbietern und Einrichtungsträgern in der Sozialwirtschaft erarbeitete „Klientenstammdaten-Schnittstelle 1.0“ liefert grundlegende Informationen zur Implementierung von Schnittstellen zwischen Softwaresystemen zur Klientenverwaltung und Leistungsabrechnung in allen Feldern der Sozialwirtschaft. Auf Basis dieses einheitlichen Austauschformates wird die Stammdatenübernahme bei einem Softwarewechsel erleichtert und der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Einrichtungen bzw. Einrichtungsbereichen mit unterschiedlichen Softwaresystemen oder bei einem Wechsel der Hilfeart oder des Hilfe-Anbieters erheblich einfacher gestaltet.

Die branchenweit erste verfügbare Klientenstammdaten-Schnittstellenbeschreibung auf Basis des modernen, im medizinischen Sektor bereits etablierten FHIR-Standards steht dem Markt als offener Standard (General Public Licence) ab Juli 2020 zur Verfügung. Sie ist in der Version 1.0 mit einigen zusätzlichen Ausprägungen für die Altenhilfe konzipiert und auf verwaltungstechnische Informationen wie grundlegende Klientenstammdaten, Betreuungszeiträumen, Informationen zu Kostenträgern sowie auf das Angehörigen-, Betreuungs- und Ärzteumfeld ausgelegt. Weitere Informationen wie Auftrags-, Versorgungs-. Pflege- und Betreuungsdaten werden in der Version 2.0 folgen, die für das Jahr 2021 geplant ist.

Parallel zur Entwicklung der Schnittstellen-Definition „Klientenstammdaten-Austausch“ entstand ein praxisorientierter Leitfaden zur Implementierung des Datenaustauschformates, den FINSOZ den am Markt agierenden Anwendern und Softwareanbietern kostenfrei zur Verfügung stellt. Er richtet sich an alle Anbieter von Softwarelösungen für die Sozialwirtschaft. Einrichtungen der Sozialwirtschaft empfiehlt FINSOZ, künftig beim Kauf von Branchensoftware darauf zu achten, dass der Anbieter dieses offene Schnittstellenformat in seine Software integriert hat. Damit verbunden ist die Garantie, bei einem späteren Software-Wechsel oder der Fusion mit einem anderen Träger viele Daten ohne zusätzliche Kosten in die neue Lösung übernehmen zu können.
 

Helmut Ristok, stellvertretender FINSOZ-Vorstand: „Der Digitalverband FINSOZ setzt sich seit zehn Jahren für die Standardisierung und Interoperabilität von Technologien ein, um den digitalen Wandel in den Einrichtungen der Sozialwirtschaft zu unterstützen: Mit dem nun definierten Standard zum „Klientenstammdaten-Austausch“ haben wir dem Markt eine weitere Hilfe an die Hand gegeben die dazu beiträgt, digitale Prozessabläufe in der Sozialwirtschaft effizienter zu gestalten und den Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Mit unserer Initiative haben wir eine echte „Blaupause“ für den Markt geschaffen – und das ohne gesetzlichen Auftrag.“

FINSOZ e. V. – Zukunft. Digital. Sozial. Gemeinsam für die Sozialwirtschaft.

 

 

Über den FINSOZ e. V.

Der gemeinnützige Fachverband FINSOZ e. V., gegründet im Jahr 2010 in Frankfurt am Main, ist Plattform zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung. Er ist die Interessensvertretung für soziale Organisationen unterschiedlicher Träger, öffentliche Verwaltungen, IT-Anbieter, Wissenschaftler und Berater. FINSOZ initiiert den branchenübergreifenden Informationsaustausch rund um die klassische IT und neue Digitaltechnologien. Er regt digitale Innovationen für Organisationen der Sozialwirtschaft an. Die im Jahr 2012 eröffnete FINSOZ-Akademie fördert die Digital- und IT-Kompetenzen von Fach- und Führungskräften, Digitalbeauftragten und IT-Verantwortlichen.

 

 

Fachliche Ansprechpartner:

V.i.S.d.P.:

Helmut Ristok
E-Mail: helmut.ristok@finsoz.de

Presse-Ansprechpartner:
Thordis Eckhardt
E-Mail: thordis.eckhardt@finsoz.de

FINSOZ e. V. | Mandelstr. 16 | 10409 Berlin
Vorstandsvorsitzende: Michaela Grundmeier

Tel.: 030 / 42084 512 | Fax: 030 / 42084 514
E-Mail: info@finsoz.de

Berlin, 09.07.2020
„Digitalisierung tut nicht weh!“

Interview mit Prof. Dr. Dietmar Wolff über Geschäftsprozessoptimierung in NGOs

„Digitalisierung tut nicht weh!“

Unser professionelles digitales Know-How muss kontinuierlich aufgefrischt werden. Lösungen, Denkansätze und Herangehensweisen entwickeln sich sukzessiv weiter.

Der Digitalisierungsprozess bringt einige Herausforderungen mit sich. Ist der Beruf des mittleren Managements überhaupt gefährdet? Welche Chancen bringt die digitale Transformation mit sich?

Prof. Dr. Dietmar Wolff veranschaulicht in dieser Episode, wieso mobile, it-basierte Lösungen für die Geschäftsprozesse notwendig sind. Wie wird die Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft mitgestaltet? Welche Aufgabe hat der Fachverband FINSOZ e.V. und wie kann dieser das digitale Sozialunternehmertum fördern?

Bleib lernhungrig!

https://anchor.fm/sosimpel/episodes/Interview-mit-Prof--Dr--Dietmar-Wolff-ber-Geschftsprozessoptimierung-in-NGOs-eg5mj8

01.07.2020
"Videokonferenzen und Online Meetings richtig planen und durchführen"

Magazin E-HEALTH-COM | Ausgabe 3_4/2020 | Seite 85

"VIDEOKONFERENZEN UND ONLINE MEETINGS RICHTIG PLANEN UND DURCHFÜHREN" 

Videokonferenzen und Online Meetings in Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft erfolgreich einzuführen, erfordert Digitalwissen und eine funktionierende IT-Infrastruktur. Service-Leitfäden geben Hilfestellung und Orientierung für die Kommunikation im virtuellen Raum.

                                                                               

(..) FINSOZ als Digitalisierungsverband hat hier frühzeitig die Initiative ergriffen und der Sozialwirtschaft ein offenes Orientierungspapier zur Verfügung gestellt, das eine Übersicht über Online Tools zur Kommunikation und Tipps zur Beschaffung von Hard- und Software enthält. (..)

 

Den gesamten Artikel finden Sie im Anhang.


PDF Icon ehc_3_2020_finsoz.pdf
17.06.2020
"Bundesweite Initiative „Pflege-Digitalisierung“ gestartet"

Magazin Altenheim | Vincentz Network

 

Bundesweite Initiative „Pflege-Digitalisierung“ gestartet

Mit der Initiative "Pflege-Digitalisierung" startet der Digitalverband FINSOZ eine bundesweite Branchen-Plattform, die acht grundlegende Digital-Anforderungen an die politischen Entscheidungsträger im Land enthält und deren konkrete Umsetzung fordert. Um in Zukunft Krisen dieser Größenordnung und gesundheitlichen Tragweite präventiv zu begegnen und die sozialen und unternehmerischen Auswirkungen abzumildern, hat FINSOZ die Initiative "Pflege-Digitalisierung" ins Leben gerufen. Hinter der FINSOZ-Initiative stehen Partner aus Sozialeinrichtungen, Träger, Stiftungen, Verbände und gemeinnützige Unternehmen. Vorstände, Geschäftsführer und IT-Leiter in Sozialeinrichtungen geben mit ihren Statements zeigen auf, worauf es in den Einrichtungen der Sozialwirtschaft wirklich ankommt. (..)

Den gesamten Artikel finden Sie im Anhang.

 


PDF Icon altenheim_062020_bundesweite-initiative-pflege-digitalisierung-gestartet.pdf
17.06.2020
FINSOZ startet bundesweite Plattform-Initiative „Pflege-Digitalisierung“

                      

 


                 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

        Bundesweite Initiative „Pflege-Digitalisierung“ gestartet:  

                       FINSOZ initiiert Branchen-Plattform

  • Partner-Initiative „Pflege-Digitalisierung“ mit Unterstützung von Trägern, Einrichtungen, Stiftungen und Verbänden der Sozialwirtschaft gelauncht
  • Partner-Initiative fordert Digitalisierung der Branche und aller Einrichtungen im sozialen Sektor
  • Aus der Corona-Pandemie lernen: acht Forderungen an politische Entscheidungsträger, soziale Einrichtungen mit digitalen Mitteln auszustatten und den Ausbau der Netzwerk-Infrastruktur zu gewährleisten
     

Berlin, 16.06.2020 – Sozialwirtschaft braucht Digitalisierung – und macht jetzt mobil: Mit der Initiative „Pflege-Digitalisierung“ startet der Digitalverband FINSOZ eine bundesweite Branchen-Plattform, die acht grundlegende Digital-Anforderungen an die politischen Entscheidungsträger im Land enthält und deren konkrete Umsetzung fordert.

FINSOZ-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt: „Die Corona-Pandemie führte uns im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig vor Augen, woran es in den Sozialeinrichtungen in unserem Land vielfach mangelt: an einer flächendeckenden und leistungsfähigen Netzwerk-Infrastruktur, an moderner Hardware und an digitaler Ausstattung wie Mobil-Geräten zur internen Kommunikation der Mitarbeiter in den Häusern.“ Und Prof. Helmut Kreidenweis, Vorstandsmitglied FINSOZ, ergänzt: „Häufig mangelt es in den Sozialeinrichtungen auch am Digital-Wissen des Personals zur Integration der Technologien in den Arbeitsalltag. Im Ergebnis erschwert dieser Mangel die dringend benötigte digitale Kommunikation mit Hausärzten und Kliniken, aber auch die Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte von Bewohnern mit ihren Familien und Freunden.“ Speziell in den Pflege- und Altenheimen besteht hoher Nachholbedarf.

Um in Zukunft Krisen dieser Größenordnung und gesundheitlichen Tragweite präventiv zu begegnen und die sozialen und unternehmerischen Auswirkungen abzumildern, hat FINSOZ die Initiative „Pflege-Digitalisierung“ ins Leben gerufen. Hinter der FINSOZ-Initiative stehen Partner aus Sozialeinrichtungen, Träger, Stiftungen, Verbände und gemeinnützige Unternehmen, die als ideelle Unterstützer und als Lösungspartner die Digital-Forderungen der Bundesinitiative mittragen – und mit klaren Aussagen zu Wort kommen: Vorstände, Geschäftsführer und IT-Leiter in Sozialeinrichtungen geben mit ihren Statements eine klare Positionierung zur Pflege-Digitalisierung ab und zeigen auf, worauf es in den Einrichtungen der Sozialwirtschaft wirklich ankommt. 

Im Kern fordert die Initiative „Pflege-Digitalisierung“ von der Politik die Schaffung infrastruktureller und digitaler Voraussetzungen wie:

  1. Vereinfachte Zulassung und Finanzierung von assistiven und pflegeunterstützenden Apps in der Pflege und Altenhilfe sowie in der Behinderten- und Jugendhilfe
  2. Förderung und Finanzierung der digitalen Teilhabe von pflegebedürftigen Menschen bzw. Personen in der Jugend- und Behindertenhilfe durch kostenfreie Bereitstellung von Internetzugängen(WLAN) und geeigneten Endgeräten wie Tablets in den Einrichtungen
  3. Forcierung der Bereitstellung bzw. Förderung von Breitband-Anschlüssen für alle Einrichtungen der Pflege- und Sozialwirtschaft, auch im ländlichen Raum
  4. Berücksichtigung von IT-Investitionen und -Betriebskosten in den Kostenkalkulationen von Pflege-, Behinderten- und Jugendhilfe-Einrichtungen
  5. Offene Standards und Plattformen für die Interoperabilität zwischen Einrichtungen, Dienstleistern und Kostenträgern
  6. Entwicklung von offenen und bilateral abgestimmten Schnittstellenstandards für Verwaltungs-, Pflege-/Hilfeplanungs- und -dokumentations-Software
  7. Finanzierung der Weiterbildung von (Pflege-)Mitarbeitenden und Multiplikatoren in Digitalisierungs-Themen sowie Integration dieser Themen in die Ausbildungsgänge sämtlicher Sozialberufe
  8. Förderung der Vermittlung digitaler Kompetenzen an digital benachteiligte Menschen durch Angehörige aller Sozialberufe.

Mit Launch der Plattform am 15. Juni 2020 haben sich bereits 15 Partner der Sozialwirtschaft der Initiative „Pflege-Digitalisierung“ angeschlossen – mit täglich wachsendem Zuspruch. FINSOZ lädt alle Organisation der Sozialwirtschaft, Verbände, Stiftungen und gemeinnützige Unternehmen ein, sich der bundesweiten Initiative anzuschließen und gemeinsam für die Digitalisierung der Sozialwirtschaft einzutreten. Die Initiative unterstützen können Sie unter: www.pflege-digitalisierung.de.

FINSOZ e. V. – Zukunft. Digital. Sozial. Gemeinsam für die Sozialwirtschaft.
 

Ansprechpartner der Initiative „Pflege-Digitalisierung“:
Thordis Eckhardt
Geschäftsführerin FINSOZ e. V.
Tel. 0157.324 84 018
E-Mail: thordis.eckhardt@finsoz.de

 

Berlin, 16.06.2020
"Patient Deutschland"

Patient Deutschland

Prof. Helmut Kreidenweis ist ein Grenzgänger zwischen den Welten, das sagt er selbst über sich. Eigentlich ist er gelernter Sozialarbeiter, doch gleichzeitig hat er sich schon früh für Technik interessiert. Er hat die Potenziale in der Schnittmenge erkannt und sich mit der IT im Sozial- und Gesundheitssektor beschäftigt. Schon in den 90er Jahren hat er Softwarefirmen und Einrichtungen an einen Tisch gebracht, um die bis dahin vollkommen ungenutzten Potenziale zu heben und damit den Weg für das geebnet, was wir heute Sozialinformatik nennen. Vor zehn Jahren hat er FINSOZ e.V. gegründet, den Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung und ist bis heute im Vorstand tätig.

 
In dieser Folge von "Patient Deutschland" hat sich Karsten Glied mit Prof. Kreidenweis darüber unterhalten, woher die Berührungsängste der Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit der Digitalisierung kommen und welche Lösungen er dafür sieht. Sie haben über die "digital readiness" der Branche gesprochen und darüber, wie jetzt Wege aus der Krise gefunden werden können. Denn, das zumindest hofft Prof. Kreidenweis, durch die Coronakrise wird nun ein echter Prozess des Umdenkens beginnen. Angefangen bei der Kommunikation, die plötzlich auch digital funktioniert, und dann schlussendlich auch in allen anderen Arbeitsbereichen.

 

https://www.techniklotsen.de/2020/06/04/patient-deutschland-3/

Podcast, 04.06.2020

Presserückblick

Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Ausschreibung für gemeinnützige Organisationen - Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Berlin, 01.02.2012
Leistungsabrechnung - Das Gesamte Verfahren auf dem Prüfstand
PDF Icon Beitrag der Zeitschrift "Häusliche Pflege", 10/2011, S. 36-38
Zeitschrift "Häusliche Pflege", 01.10.2011
Beitrag in der Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell"
PDF Icon Sozialwirtschaft aktuell 3/2011, Seite 7
Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell", Nomos Verlag, 01.03.2011
Bilanz nach einem Jahr

mit einem Text


PDF Icon Klarer Kurs 01/2011, Seite 5
Zeitschrift Klarer Kurs, 53° Nord, Agentur und Verlag, 01.01.2011