Presse & Fotos

An dieser Stelle informieren wir Sie über Beiträge in der Presse und veröffentlichen gleichzeitig auch die Pressemeldungen des Verbandes. Die jüngsten Beiträge finden Sie jeweils oben in der Liste.
 

Pressemeldungen

"Finsoz startet Initiative zu Digitalisierung der Pflege"

Care Invest | Online News

 

"Finsoz startet Initiative zu Digitalisierung der Pflege"

Zusammen mit Trägern, Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und gemeinnützigen Unternehmen hat der Digitalverband acht Digital-Forderungen an politische Entscheidungsträger formuliert.

 

Der Digitalverband Finsoz will die Digitalisierung in der Sozialwirtschaft vorantreiben und hat dafür die bundesweite Initiative "Pflege-Digitalisierung" gestartet. Basis dafür ist eine bundesweite Branchen-Plattform, die acht grundlegende Anforderungen an politische Entscheidungsträger im Land enthält und deren Umsetzung fordert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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16.06.2021
"Verbände begrüßen Anpassungen beim Digital-Gesetz"

Care Invest | Online News

 

"Verbände begrüßen Anpassungen beim Digital-Gesetz"

 

Die Verbände-Allianz SVDiPA begrüßt aktuelle Änderungsanträge für DiPA im DVPMG-Entwurf und weist zugleich auf weitere offene Punkte hin.

Die SVDiPA-Allianz, bestehend aus fünf Verbänden der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, begrüßt die aktuellen Änderungsanträge im Digitale  Versorgung und Pflege – Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) hinsichtlich der Digitalen Pflegeanwendungen. Insbesondere die Aufteilung des Leistungsanspruchs auf digitale Pflegeanwendungen und ergänzende Unterstützungsleistungen sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagt SVDiPA-Sprecherin Thordis Eckhardt vom Digitalverband Finsoz.

 

 

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06.05.2021
FINSOZ beteiligt sich am neuen Forschungs- und Entwicklungs­projekt „Smarte Pflege“ für die häusliche Pflege

FINSOZ beteiligt sich am neuen Forschungs-

und Entwicklungs projekt „Smarte Pflege“

für die häusliche Pflege

 

  • Das Projekt identifiziert und beschreibt neuartige oder neu strukturierte Prozesse in der häuslichen Pflege, in welche Produkte mit technischen Assistenzfunktionen einbezogen werden
  • Untersuchung und Bewertung von AAL- und Smart Home-Produkten hinsichtlich ihrer Eignung zur Pflegeunterstützung für Bewohner, Patienten, Angehörige und Pflegepersonal
  • Vernetzung von Produkten mit intelligenten Assistenzfunktionen, Gebäudesteuerungs- und Assistenzsystemen

Neue FINSOZ-Kooperation: Innovative Assistenzsysteme in der häuslichen Pflege einzuführen, könnte den Pflegeprozess für Pflegekräfte und pflegende Angehörige erleichtern – und zu mehr Selbständigkeit im Alter führen. Welche Anforderungen in diesem Umfeld an assistive Produkte gestellt und wie die Prozesse in der häuslichen Pflege neu strukturiert werden müßten, ist Ziel des neuen BMWi-For­schungs- und Entwicklungsprojektes „Smarte Pflege“ des USEability LAB am IHD, Dresden. Der Digitalverband FINSOZ ist Kooperationspartner in diesem Projekt.

In der 30-monatigen Laufzeit des Projektes werden unter anderem neuartige oder neu strukturierte Prozesse in der häuslichen Pflege untersucht und beschrieben, in die Produkte mit technischen Assistenzfunktionen in den Ablauf einbezogen werden. Am Markt verfügbare Produkte aus den Bereichen Smart Home und Ambient Assisted Living werden auf ihre Eignung zur Pflegeunterstützung hin untersucht und bewertet. Im Ergebnis soll eine Auswahl getroffen werden, welche Produkte mit intelligenter Assistenzfunktion und welche Gebäudesteuerungs- oder Assistenzsysteme einen Mehrwert in der Anwendung für Bewohner, Patienten, Angehörige und das Pflegepersonal bieten.

IHD-Projektleiterin Susanne Trabandt: „Wir wollen als ein Ergebnis des Projektes vor allem praxisorientierte Lösungen für den Berufsalltag in der Pflege aufzeigen. So werden wir unter anderem konkrete Beispiellösungen in einem Pflegekontext der häuslichen Pflege in Form eines Ausstattungskatalogs für typische Musterzimmer vorlegen, der zusätzlich mit Nutzungshinweisen versehen sein wird.“ Geplant ist zudem die Erarbeitung eines Gestaltungskataloges, der typische Wohnsituationen in der häuslichen Pflege enthält und konkrete Produkte mit intelligenter Assistenzfunktion in Bestandsgebäuden umfasst.

FINSOZ-Geschäftsführerin Thordis Eckhardt: „Die Entwicklung eines Konzeptes für die smarte Ausstattung von Wohn-Pflege-Appartements unter Verwendung am Markt vorhandener Lösungen der Home-Automation und der Pflege-Unterstützung tragen wir als Digitalverband FINSOZ inhaltlich auf ganzer Linie mit. Insbesondere in Hinblick auf mögliche technologische Vernetzungskonzepte und den relevanten, interoperablen Informationsflüssen zwischen den Produkten und Systemen und zwischen den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bringen wir unser Wissen und Know-how gern in das Forschungsprojekt mit ein.“

Das Forschungsprojekt „Smarte Pflege“ wird unter FKZ 49MF200084 im Förderprogramm INNO-KOM, Modul „Marktorientierte Forschung und Entwicklung“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Pressekontakt:

FINSOZ e. V. Thordis Eckhardt | Geschäftsführerin

E-Mail: thordis.eckhardt@finsoz.de

Tel.: 030 42 84 513

 


PDF Icon finsoz_pm_projekt_smartepflege_30032021.pdf
Berlin, 30.03.2021
"Pflegeimmobilien – Bausteine für eine digitale Zukunft"

Magazin Seniorenheim-Magazin | Nr. 1_2021 | Seite 36

 

"Pflegeimmobilien – Bausteine für eine digitale Zukunft"

 

...Allein das Problem ist nicht die Quantität: Es fehlt an einer durchgängigen Strategie zur Digitalisierung der ganzen Branche. Dabei sind längst diverse Lösungen im Markt vorhanden; sie müssen nur wie Puzzlesteine zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden: zu einer „digitalen P!egeimmobilie“. Hinter der Vision einer „digitalen P!egeimmobilie“, wie sie der Digitalverband FINSOZ vorantreibt, steckt das hybride Konzept eines analog-digitalen Pflegeheims, in dem mittels einer digitalen Infrastruktur sowohl administrative Prozesse als auch analoge und digitale P!ege- und Unterstützungsleistungen für die Menschen in einer stationären P!egeeinrichtung erbracht werden können. Dieser Vision auf den Grund zu gehen und das Bild eines „Digitalen P!egeheims“ konzeptionell auszugestalten, war Ziel der deutschlandweit 1. Digitalkonferenz „Die digitale P!egeimmobilie“, die der Digitalverband FINSOZ im Jahr 2020 in den deutschen Pflegemarkt einführte. Ideengeberin und Initiatorin Thordis Eckhardt, Geschäftsführerin FINSOZ. ...

 

Den gesamten Artikel finden Sie hier:

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PDF Icon beitrag_eckhardt_shm_01-2021.pdf
29.03.2021
"Die DiPA müssen den Menschen nutzen"

Magazin EHEALTHCOM | Nr. 2/2021 | Seite 38-41

 

"DIE DIPA MUSS DEN MENSCHEN NUTZEN"

 

Nach dem Vorbild der digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) will die Politik mit dem Digitale-Versorgung-undPflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) digitale Pflegeanwendungen (DiPA) auf den Weg bringen. Hersteller- und anwenderseitig hat sich jetzt unter Koordination des Fachverbands Informationstechnologie und Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung e.V. (FINSOZ) die Allianz für digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) gegründet. Was sind ihre Ziele, und wie kann der „DiPA-Prozess“ künftig konkret aussehen?...

 

Das gesamte Gespräch mit Akteur:innen der Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) können Sie hier downloaden:

 


PDF Icon ehc_dipa-interview_022021.pdf
10.03.2021
SVDiPA-Allianz wächst um den Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung

                                                                                                                              

PRESSEMELDUNG

 SVDiPA-Allianz wächst um den Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung
 

  • DiPA-Allianz stärkt ihre Stimme als Verhandlungspartner im Rahmen des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) durch die Gewinnung eines neuen Allianz-Partners im Verbund
  • Neues Mitglied in der Verbände-Allianz wird der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e. V. (SVDGV)
  • Mit dem SVDGV wird die Allianz-Kompetenz um eHealth-Anbieter & Förderer in Deutschland gestärkt

 

Berlin, 01.03.2021 – Die Anfang Februar gegründete Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) wächst weiter und begrüßt als neuen Partner den Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e. V. (SVDGV). Gemeinsam stärkt er im Verbund die Hersteller-Stimmen als Verhandlungspartner im Rahmen des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisie­rungs-Gesetz (DVPMG). Der SVDGV vertritt über 100 eHealth-Anbieter & Förderer in Deutschland und bringt seine Erfah­rungen bei der marktwirtschaftlichen Implementierung von ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in die DiPA-Allianz ein.

 

SVDGV-Geschäftsführerin Dr. Anne Sophie Geier: "Wenn digitale Innovationen künftig pflegebedürftige Personen, Pflege­fachkräfte und Angehörige unterstützen und entlasten sollen, bedarf es nun transparenter Prozesse und fairer Konzepte, die diesen Produkten den Weg in die breite Versorgung ermöglichen – sowohl in die ambulante, als auch unserer Ansicht nach in die stationäre Pflege. Als Teil der Allianz für Digitale Pflegeanwendungen möchten wir gemeinsam die Grundlagen für den Erfolg dieses neuen Versorgungsbereichs DiPA schaffen.“

 

Mit dem weiteren Wachstum der SVDiPA-Allianz komplettiert sich der bislang einzigartige Verbund aus Verbänden von Herstellern, Betreuungs­diensten, Angehörigenvereinigungen und Pflegeeinrichtungen, die einen Mehrwert zur Entwicklung, Nutzung und Unterstützung von Digitalen Pflegeanwendungen bringen können – interdisziplinär und branchenvertikal aus­gerichtet sowohl auf marktwirt­schaftliche als auch auf Trägerorganisationen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Die DiPA-Allianz vereint in sich Know-how, Kompetenzen und Akteure, die sowohl die Wertschöpfungs­kette der Hersteller von digi­talen Pflegeanwen­dun­gen und professionellen Anbietern von IT- und Pflegemanagement-Systemen abbilden und gleich­zeitig die Nutzer- und Unter­stützergruppen in unterschiedlichen Pflege- und Betreuungs-Settings umfassen. Gemein­sam bildet der Verbund ein ganz­­heitliches Nutzen-Dreieck aus Mensch – Innovation – Care-/Case-Management ab: Apps für Pflege­bedürftige und deren Angehörige, Anbindung an die IT-Systeme der Pflege- und Betreuungs-Dienstleister und die per­sön­liche, telefonische, virtuell-digitale Betreuung durch persönliche Ansprechpartner und Betreuungs-Dienstleister.

 

Der Spitzenverband wird unterstützt von:
 

Bundesverband der Betreuungsdienste e. V. (BBD)

 Geschäftsführer Thomas Eisenreich: „Betreuungsdienste sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Betreuung und Pflege. Mit den stundenweisen Leistungen ermöglichen sie, Umzüge in sta­tionäre Pflegeeinrichtungen zu vermeiden oder deutlich zu verzögern. Die DiPa-Angebote helfen den Kunden der Betreuungsdienste, die gewünschte eigenständige Wohnform aufrechtzuer­halten. Daher ist für uns als Bundesverband eine Initiative der unterschiedlichen Interessensgruppen, die sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft DiPA-Allianz organisieren, genau der entscheidende Schritt.“

 

Verein Pflegende Angehörige e. V. (PA)

Vorstandsmitglied Hendrik Dohmeyer: „Als gemeinnütziger Verein vertreten wir die An­for­derungen von über fünf Millionen Sorgenden und Pflegenden Angehörigen. Mit den geplanten digitalen Pflegeanwendungen besteht insbesondere die Chance, die organisa­torischen und administrativen Belastungen der Sorgearbeit für die ganze Familie erheblich zu reduzieren. DiPA-Angebote können auch dabei helfen, den oft geäußerten Wunsch nach mehr Transparenz und Autonomie im Umgang mit den Rege­lungen der Sozialgesetzbücher und der Pflegeversicherung zu realisieren (s. u. a. Barmer Pflegereport 2018).

Wir möchten die Arbeit der neu gegründeten DiPA-Allianz mit unserer Expertise über die Praxisanforderungen hinsichtlich der Inhalte und praktischen Anwendung der zukünftigen DiPAs für Pflegebedürftige und ihr familiäres Netzwerk unter­stützen.“    

 

Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e. V. (SVDGV)
 

Geschäftsführerin Dr. Anne Sophie Geier: "Wenn digitale Innovationen künftig pflege­be­dürftige Personen, Pflege­fachkräfte und Angehörige unterstützen und entlasten sollen, bedarf es nun transparenter Prozesse und fairer Konzepte, die diesen Produkten den Weg in die breite Versorgung ermöglichen – sowohl in die ambulante, als auch unserer Ansicht nach in die stationäre Pflege. Als Teil der Allianz für Digitale Pflegeanwendungen möchten wir gemeinsam die Grundlagen für den Erfolg dieses neuen Versorgungsbereichs DiPA schaffen."

 

 

FINSOZ e. V. – Digitalverband Sozialwirtschaft
 

Geschäftsführerin Thordis Eckhardt: „Als Digitalverband an der Schnittstelle von Pflegesoftware­herstellern, Sozialeinrichtungen, Wissenschaft und Forschung hat FINSOZ den interdisziplinären Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zur Anwendung von digitalen und IT-Lösungen. Speziell im Bereich der Digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs) bedarf es eines in­ter­operablen Zusammenspiels zwischen Mensch, Innovation und Care-/Casemanagement. Wir sind der Überzeugung, dass dieses Ziel nur gemeinsam im Verbund realisiert werden kann – von Technologie-Anbietern, Betreuungs-Dienstleistern, Pflege­einrichtungen und den Pflegebedürftigen selbst. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam die Allianz Digitale Pflege­anwendungen (SVDiPA) gegrün­det."

 

Kontakt:
 

Allianz Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA):
c/o FINSOZ e. V.

Geschäftsführung: Thordis Eckhardt
Tel.: 030 420.84-513 | Mobil: 0157 324.84-018
E-Mail: thordis.eckhardt@finsoz.de


PDF Icon pm_svdgv_neuer_partner_01032021.pdf
Berlin, 01.03.2021
"Debatte IT-Sicherheit" | "Ohne Sicherheit keine Akzeptanz"

Magazin Wohlfahrt intern | Nr. 3_2021 | Seite 37

 

 

"Debatte IT-Sicherheit"

"Ohne Sicherheit keine Akzeptanz"

 

 

 

 

 

 

 

 

... Für uns ist IT-Sicherheit ein grundlegender Baustein der Digitalisierung. Ohne ausreichende IT-Sicherheit in der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben wird es im Gesundheitswesen keine Akzeptanz von digitalen Produkten und Prozessen geben.

Die in jüngster Zeit bekannt gewordenen Hackerangriffe, die teils ganze Klinken lahmlegten, legen Zeugnis dafür ab. ...

 

Den gesamten Artikel der Gastautorin Frau Michaela Grundmeier (Vorstandsvorsitzende FINSOZ e. V.) finden Sie im Anhang.

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PDF Icon wohlfahrt_intern_3_2021_seite_36_37_interview_mg.pdf
26.02.2021
Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) gegründet

                                  

                                PRESSEMELDUNG

Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) gegründet
 

  • DiPA-Allianz der Verbände übernimmt Aufgaben eines DiPA-Spitzenverbandes
  • BBD und Verein Pflegende Angehöriger unterstützen die neue Allianz vom Start weg verbandlich
  • Digitalverband FINSOZ mit koordinierender Organisation der DiPA-Allianz betraut
  • DiPA-Allianz offen für weitere Verbände
     

 

Berlin, 09.02.2021 – Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) sollen als Teil der Versorgung von Pflegebedürftigen im Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) verankert werden. Das DVPMG wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2021 in Kraft treten.

Für die Verträge und Vergütungsansprüche nach §78a DVPMG-Entwurf vom 14.01.2021 ist der Spitzenverband der Pflege­kassen zuständig. Die wirtschaftlichen Interessen der Hersteller einer Digitalen Pflegeanwendung werden laut Referenten­entwurf von zwei Vertretern der für die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen gebildeten maßgeblichen Spitzen­orga­nisationen der Hersteller von digitalen Pflegeanwendungen auf Bundes­ebene wahrgenommen.

 

Das Problem: In Deutschland existiert bis Januar 2021 keine maßgebliche Spitzenorganisation der Hersteller von digitalen Pflegeanwendungen auf Bundesebene. Im Februar 2021 hat sich nun eine Allianz für Digitale Pflegeanwendungen (SVDiPA) gegründet, die das fachliche und technische Know-how bündelt und Aufgaben eines Spitzenverbandes übernimmt.

 

Unter Federführung des Digitalverbandes FINSOZ und maßgeblicher verbandlicher Unterstützung durch den Bundesver­band der Betreuungs­dienste e.V. (BBD) und dem Verein Pflegender Angehörige e.V. (PA) vertritt die DiPA-Allianz die Inte­ressen aller Zielgruppen zur Nutzung von DiPAs in der Pflege.

 

Nach Ansicht des SVDiPA werden digitale Pflege-Apps für die Endan­wender – Pflegebedürftige und deren Angehörige – erst dann den vollen Nutzen entfalten, wenn Sie die folgen­den drei Aspekte in Einklang bringen:

 

1) App für Pflegebedürftige und deren Angehörige

Die App muss eigene pflegerische Inhalte bieten, die Kommunikation mit anderen Stakeholdern ermöglichen und eine orga­ni­satorische Vereinfachungen für Pflegende und Angehörige erlauben.

 

2) Anbindung an die IT-Systeme der Pflege- und Betreuungs-Dienstleister

Die Anbindung an Pflege-Managementsysteme und die Unterstützung von möglichst vielen automatisch abge­wickelten Pro­zessen soll die Beteiligten von Regelaufgaben entlasten und einfache, standardisierte Prozesse ermöglichen. Dadurch wird Zeit für die eigentliche Pflege und Betreuung gewonnen: Leistung am und für die Menschen – und nicht für bürokratische Prozesse.
 

3) Persönliche, telefonische, virtuell-digitale Betreuung durch einen persönlichen Ansprechpartner oder Betreuungs-Dienstleister

Die durch Automatisierung von Prozessen gewonnene Zeit sollte für professionelles Care- und Case-Manage­ment mit IT-technischer Unterstützung sowie für virtuell-digitale Betreuungs- und Pflegeangebote genutzt werden. Die daraus gewon­nenen Informationen müssen den anderen Dienstleistern, Pflegebedürftigen und Angehörigen zur Weiterentwicklung zur Verfügung stehen (KI in cure and care).

 

Vor diesem Hintergrund verfolgt die interdisziplinäre DiPA-Allianz drei Ziele:
 

  1. SVDiPA ist politischer beratender Ansprechpartner für den organisatorischen Aufbau eines DiPA-Registers und zur Festlegung technischer Spezifikationen sowie für die notwendige begleitende pflegerische Betreuung für digitale Pflegeanwendungen nach §78a unter Berücksichtung von deren Wirkung, so dass ein tatsächlicher Nutzen für pflegebedürftige Personen entsteht.
  2. Die DiPA-Allianz vertritt die Interessen der Hersteller und der Pflege- und Betreuungsanbieter bei der wirtschaft­lichen Vertragsgestaltung und bei der Preisfindung (§89). Erst ihre gemeinsame Arbeit ermöglicht die begleitende pflegerisch-betreuende Anwendung der Digitalen Pflegeanwendungen.
  3. Der SVDiPA stärkt die Pflegebranche durch die nachhaltige Anwendung  digitaler Applikationen in den ambulanten Pflege-Settings.

Die DiPA-Allianz der Interessensverbände ist offen für den Dialog, den konstruktiven Austausch mit politischen Vertretern und für verbandspolitische Unterstützung weiterer Akteure aus der Pflegebranche.

Die Koordination wird vom Digitalverband FINSOZ mit Sitz in Berlin übernommen.

 

 

Der Spitzenverband wird unterstützt von:

 

Bundesverband der Betreuungsdienste e.V. (BBD)

Geschäftsführer Thomas Eisenreich: „Betreuungsdienste sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Betreuung und Pflege. Mit den stundenweisen Leistungen ermöglichen sie, Umzüge in sta­tionäre Pflegeeinrichtungen zu vermeiden oder deutlich zu verzögern. Die DiPa-Angebote helfen den Kunden der Betreuungsdienste, die gewünschte eigenständige Wohnform aufrechtzuer­halten. Daher ist für uns als Bundesverband eine Initiative der unterschiedlichen Interessensgruppen, die sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft DiPA-Allianz organisieren, genau der entscheidende Schritt.“

 

Verein Pflegende Angehörige e.V. (PA)

Vorstandsmitglied Hendrik Dohmeyer: „Als gemeinnütziger Verein vertreten wir die An­for­derungen von über fünf Millionen Sorgenden und Pflegenden Angehörigen. Mit den geplanten digitalen Pflegeanwendungen besteht insbesondere die Chance, die organisa­torischen und administrativen Belastungen der Sorgearbeit für die ganze Familie erheblich zu reduzieren. DiPA-Angebote können auch dabei helfen, den oft geäußerten Wunsch nach mehr Transparenz und Autonomie im Umgang mit den Rege­lungen der Sozialgesetzbücher und der Pflegeversicherung zu realisieren (s. u. a. Barmer Pflegereport 2018).

Wir möchten die Arbeit der neu gegründeten DiPA-Allianz mit unserer Expertise über die Praxisanforderungen hinsichtlich der Inhalte und praktischen Anwendung der zukünftigen DiPAs für Pflegebedürftige und ihr familiäres Netzwerk unter­stützen.“    

 

 

Über Digitalverband FINSOZ e. V.
Der Digitalverband FINSOZ e. V. ist die Plattform zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Sozialwirtschaft und –verwal­tung. Der Verband bietet als trägerübergreifende Vernetzungs-Plattform ein Kompetenz-Dreieck aus Herstellern von Pflege­software, Leistungsträgern und Leistungserbringern der Sozialwirtschaft, sowie Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Seit zehn Jahren in der Sozialbranche aktiv, initiiert der gemeinnützige Verband digitale Innovationen in der Pflegewirt­schaft und begleitet Organisationen beim technologischen Wandel.

 

Kontakt:
c/o FINSOZ e. V.

Geschäftsführung:
Thordis Eckhardt
Tel.: 030 420.84-513 | Mobil: 0157 324.84-018
E-Mail: thordis.eckhardt@finsoz.de


PDF Icon 210209_pm_allianz_fuer_digitale_pflegeanwendungen_gegruendet.pdf
Berlin, 02.02.2021
"Pflege in die Telematikinfrastruktur – Wir machen es besser!"

Magazin E-HEALTH-COM | Ausgabe 1/2021 | Seite 71

 

PFLEGE IN DIE TELEMATIKINFRASTRUKTUR – WIR MACHEN ES BESSER!

Der Digitalverband FINSOZ setzt sich für Standards im Rahmen der TI-Anbindung der Pflege ein und unterstützt Pflegeeinrichtungen und Primärsystemhersteller bei der Digitalisierung. 

Die Pflege ist momentan omnipräsent durch ihre immense Belastung durch die Pandemie und deren teilweise katastrophalen Folgen. Dadurch, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, treibt der Bundesgesundheitsminister die Digitalisierung der Pflege in großen Schritten voran: Dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) vom November 2019 – mit der Einbindung der Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur – folgte das Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur (PDSG) vom April 2020 – mit der Nutzung der Dienste der Telematikinfrastruktur durch die Pflege – und aktuell mit dem Digitale Versorgung und Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG).... 

...FINSOZ setzt sich für diese Standards in enger Zusammenarbeit mit der gematik ein und informiert mit gemeinsamen Industrieforen und neuartigen Online-Formaten der FINSOZ Akademie die Pflegeeinrichtungen und die Primärsystemhersteller....

 

Den gesamten Artikel des Gastautoren Prof. Dr. Dietmar Wolff (Vorstandsmitglied vom FINSOZ e.V.) finden Sie im Anhang.


PDF Icon ehc_1_2021_finsoz.pdf
02.02.2021
"eLearning: Wie lernen wir anders besser?"

Magazin Altenheim | Nr. 12-2020 | Seite 8

 

"eLearning: Wie lernen wir anders besser?"

Ein aktueller Beitrag von Prof. Dr. Dietmar Wolff (Vorstandsmitglied vom FINSOZ e.V.):

 

Den gesamten Artikel finden Sie im Anhang.

Download:


PDF Icon ah_122020_dw_s_8_einzel_pdf.pdf
01.12.2020

Presserückblick

Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Ausschreibung für gemeinnützige Organisationen - Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Berlin, 01.02.2012
Leistungsabrechnung - Das Gesamte Verfahren auf dem Prüfstand
PDF Icon Beitrag der Zeitschrift "Häusliche Pflege", 10/2011, S. 36-38
Zeitschrift "Häusliche Pflege", 01.10.2011
Beitrag in der Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell"
PDF Icon Sozialwirtschaft aktuell 3/2011, Seite 7
Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell", Nomos Verlag, 01.03.2011
Bilanz nach einem Jahr

mit einem Text


PDF Icon Klarer Kurs 01/2011, Seite 5
Zeitschrift Klarer Kurs, 53° Nord, Agentur und Verlag, 01.01.2011