Presse

An dieser Stelle informieren wir Sie über Beiträge in der Presse und veröffentlichen gleichzeitig auch die Pressemeldungen des Verbandes. Die jüngsten Beiträge finden Sie jeweils oben in der Liste.
 

Pressemeldungen

Thordis Eckhardt wird Geschäftsführerin vom FINSOZ

Berlin, 4. März 2020 – Der Fachverband FINSOZ e. V., Berlin, forciert seine politische Arbeit als Interessensvertretung und baut seine Akademie-Exzellenz für die Unternehmen der Sozialwirtschaft aus: Im Rahmen dieser Entwicklungsstrategie konnte Thordis Eckhardt als neue Geschäftsführerin des Verbandes gewonnen werden. Sie übernahm mit Wirkung zum 1. März 2020 die Aufgaben des bisherigen Geschäftsführers Wolfgang Boelmann (59), der nach zweijähriger Tätigkeit in den Vorstand wechselte. Eckhardt leitete zuvor sieben Jahre die Geschäfte der Wirtschaftsverlag Gesundheit GmbH, Hamburg, und verantwortete als Chefredakteurin die pflege-, medizin- und immobilienwirtschaftliche Fachpublikation Wirtschaftsbrief Gesundheit. Als Geschäftsführerin vom FINSOZ berichtet die 51-Jährige an den fünfköpfigen Bundesvorstand.

Vorstandsvorsitzende Michaela Grundmeier: „Mit Thordis Eckhardt haben wir eine sehr gut vernetzte und offene Person gefunden, mit der es Freude macht, Veränderungen zu gestalten. Sie wird die Interessen der Mitglieder gut vertreten und dabei die vielfältigen Aufgaben, die vor uns liegen, mit auf den Weg bringen. Freuen Sie sich auf das Kennenlernen, viele anregende Gespräche, aber auch Taten, die sicherlich in diesem Jahr folgen werden."

Und Thordis Eckhardt ergänzt: „Ich freue mich auf den FINSOZ und die vielfältigen, anspruchsvollen Aufgaben in der Geschäftsführung des Verbandes. Unser Ziel ist es, gemeinsam die Anbieter und Nutzer in Lösungsprozessen rund um IT und Digitalisierung zusammenbringen und so den Weg zu ebnen für eine branchenübergreifende, leistungsstarke und vernetzte Informationstechnologie der Zukunft.“

Eckhardt gilt branchenübergreifend als versierte Netzwerkerin und Fach-Expertin an der Schnittstelle von Gesundheit und altersgerechten, betreuten Wohnformen in Kombination mit Digitalisierung, KI, Robotik und Assistenzlösungen. Mit dieser Kompetenz moderierte sie bundesweit unterschiedliche Gesundheitskongresse und wirkte maßgeblich an der strategischen Ausrichtung und dem strukturellen Aufbau von Deutschlands erster KI-basierter Pflege-Plattform mitpflegeleben.de mit.  

Eckhardt ist gelernte Journalistin. Sie studierte Politologie, Psychologie und Romanistik an den Universitäten Greifswald, Münster und Oviedo (Spanien). Sie ist verheiratet und lebt in Berlin und Hamburg.

Berlin, 04.03.2020
FINSOZ begrüßt PDSG-Referentenentwurf zur Einbindung der Pflege in die Telematik-Infrastruktur

FINSOZ begrüßt PDSG-Referentenentwurf zur Einbindung der Pflege in die Telematik-Infrastruktur

  • Verband sieht TI für die Pflege als Zukunftschance für eine verbesserte Bewohner- und Patienten-Versorgung sowie Selbstbestimmung
  • Entwurf ermöglicht realistisches Potenzial zur Entwicklung und Umsetzung einer technischen und semantischen Interoperabilität der IT-Systeme
Der Ende Januar 2020 von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegte Referentenentwurf zum Patientendatenschutz-Gesetz (PDSG) sieht erstmals eine Einbindung von Pflegeeinrichtungen an die Telematik-Infrastruktur (TI) vor: Bis zum 30. Juni 2020 ist die gematik als Verbund der Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens dazu verpflichtet, entsprechende technische Voraussetzungen für den Anschluss zu schaffen.

Der gemeinnützige Verband FINSOZ, Plattform zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Sozialwirtschaft, begrüßt diesen gesetzlichen Vorstoß – und zeigt die möglichen Vorteile für Pflege- und Sozialeinrichtungen durch eine Anbindung an die TI auf:

  1. Einbindung der Pflegeeinrichtungen in die sektorenübergreifende und vernetzte Gesundheitsversorgung, wodurch die bisherigen zeitaufwändigen und teuren Medienbrüche mit Ärzten bei der ambulanten, teil- und vollstationären Versorgung vermieden werden, beispielsweise bei der Aktualisierung von Medikationsplänen, bei der Pflegeüberleitung aus dem Krankenhaus oder bei der Zusammenarbeit mit Apotheken und weiteren Dienstleistern.
  2. Bereitstellung und unmittelbarer Zugriff auf patientenrelevante Gesundheitsinformationen, Medikationspläne oder Daten zum Überleitungs- und Versorgungsmanagement
  3. Zugriff auf die elektronische Patientenakte und somit sicherer und rechtskonformer Informations- und Datenaustausch zwischen Patienten, Leistungserbringern und Leistungsträgern
  4. Selbstbestimmte Datenhoheit von Patienten und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen sowie individuelle Freigabe selektiver medizinischer Daten an ausgewählte Leistungserbringer und ggf. auch Forschungseinrichtungen

Nach Aussagen der FINSOZ-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Dietmar Wolff und Prof. Helmut Kreidenweis stelle der vorliegende Referentenentwurf die Weichen für eine menschenzentrierte Versorgung in deutschen Pflege- und Sozialeinrichtungen. Wolff: „Die Nutzung der Telematik-Infrastruktur in der Pflege bringt den Einrichtungen vor allem eines: Freiräume für ihr Kerngeschäft – die Pflege am Menschen. Gleichzeitig erleichtert die TI die Arbeitsabläufe und IT-Prozesse in den einzelnen Einrichtungen durch eine bessere Außenanbindung. Diese Erleichterungen kommen am Ende den zu pflegenden Menschen in den Einrichtungen zugute – mehr Miteinander, mehr Zeit für Zuwendungen, mehr Individualität in der Pflege am Menschen.“ Gleichzeitig wird die Pflege mittels der TI-Anbindung vollständig in die sektorenübergreifende und vernetzte Gesundheitsversorgung einbezogen. Für Pflegeeinrichtungen ließen sich daraus enorme Effizienzvorteile erzielen. „Unter Einbindung der jeweiligen Spezialsoftware-Systeme wie Arzt- und Krankenhaus-Informationssysteme oder Pflegeplanungs- und Apothekensoftware lässt sich ein digitaler Informationsfluss abbilden, der frei von technischen Barrieren, IT-Inseln und Fehlerquellen ist“, so Wolff weiter.  

„Digitalisierung erfordert Interoperabilität“, ergänzt Vorstandsmitglied Prof. Helmut Kreidenweis die Aussagen seines Kollegen. „FINSOZ beteiligt sich mit fachlicher Expertise an der politischen Meinungsbildung und Gesetzgebung zu aktuellen Themen rund um Informationstechnologie und Digitalisierung im sozialen Sektor.“ Die Einbindung der Telematik-Infrastruktur in die Pflege- und dann weiter auch in die Sozialwirtschaft gesamt sei ein Thema, das sowohl politisch, als auch aus Prozesssicht und technologisch gut durchdacht angegangen werden sollte. In der Pflege gefundene Lösungen könnten dann auch weitere Potenziale entfalten, etwa in der Behinderten-, Suchtkranken- und Jugendhilfe. Kreidenweis: „Als gemeinnütziger Fachverband zeigen wir uns offen für Kooperationen, Wissensaustausch und Know-how-Transfer.“ Mit dem Ziel, die Pflege- und Sozialwirtschaft in die digitale Zukunft zu führen und wegbegleitend zu unterstützen.

Über den FINSOZ e. V.

Der gemeinnützige Fachverband FINSOZ e. V., gegründet im Jahr 2010 in Frankfurt am Main, ist Plattform zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung. Er ist die Interessensvertretung für soziale Organisationen unterschiedlicher Träger, öffentliche Verwaltungen, IT-Anbieter, Wissenschaftler und Berater. FINSOZ initiiert den branchenübergreifenden Informationsaustausch rund um die klassische IT und neue Digitaltechnologien. Er regt digitale Innovationen für Organisationen der Sozialwirtschaft an. Die im Jahr 2012 eröffnete FINSOZ-Akademie fördert die Digital- und IT-Kompetenzen von Fach- und Führungskräften, Digitalbeauftragten und IT-Verantwortlichen.

 

 


PDF Icon ti_in_der_pflege.pdf
Berlin, 20.02.2020
Neuer FINSOZ-Referentenpool zum Thema Digitalisierung

Unter dem Motto „Meet the Xperts“ hat der Fachverband für Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung, FINSOZ e.V., einen Referentenpool ins Leben gerufen.


PDF Icon pressemeldung-referentenpool.pdf
Berlin, 27.11.2019
Digitalisierung braucht Interoperabilität FINSOZ-Positionspapier zum Informationsaustausch mit neuen Technologien veröffentlicht
PDF Icon pressemeldung-positionspapier_interoperabilitaet.pdf
Berlin, 26.07.2019
FINSOZ Symposium Digitale Innovationen in der Sozialwirtschaft: Ideen – Konzepte – Realisierung
PDF Icon pressemeldung-finsoz-symposium_digitale_innovationen.pdf
Berlin, 24.06.2019
FINSOZ-Symposium zum Bundesteilhabegesetz: Die Chancen der Digitalisierung nutzen
PDF Icon pressemeldung-finsoz-symposium_bthg.pdf
Berlin, 06.09.2018
Ankündigung FINSOZ-Forum "Revolution oder Rohrkrepierer? – Plattformen für soziale Dienstleistungen"
PDF Icon pressemeldung-forum_plattformen.pdf
Berlin, 11.07.2018
Positionspapier zum Bundesteilhabegesetz veröffentlicht
PDF Icon pressemeldung-positionspapier_bthg-final_002.pdf
Berlin, 21.11.2017
Positionspapier Bundesteilhabegesetz mit Erläuterungen
PDF Icon positionspapier_bthg.pdf, PDF Icon positionspapier_bthg-erlaeuterungen.pdf
27.10.2017
2. Auflage Positionspapier Digitalisierung der Sozialwirtschaft
PDF Icon finsozev_positionspapier-digitalisierung-2.auflage.pdf
23.10.2017

Presserückblick

Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Ausschreibung für gemeinnützige Organisationen - Projektfokus „eSkills / IT-Fortbildung“

Berlin, 01.02.2012
Leistungsabrechnung - Das Gesamte Verfahren auf dem Prüfstand
PDF Icon Beitrag der Zeitschrift "Häusliche Pflege", 10/2011, S. 36-38
Zeitschrift "Häusliche Pflege", 01.10.2011
Beitrag in der Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell"
PDF Icon Sozialwirtschaft aktuell 3/2011, Seite 7
Zeitschrift "Sozialwirtschaft aktuell", Nomos Verlag, 01.03.2011
Bilanz nach einem Jahr

mit einem Text


PDF Icon Klarer Kurs 01/2011, Seite 5
Zeitschrift Klarer Kurs, 53° Nord, Agentur und Verlag, 01.01.2011

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