Akademie

Unter das Angebot der FINSOZ-Akademie fallen Seminare, Workshops und Qualifizierungsmaßnahmen sowie fachspezifische Foren (hier beleuchten mehrere Referenten ein Thema).

 

01.09.2017 bis 31.12.2017
| Auf Anfrage

Die Digitalisierung umfasst alle Lebensbereiche. Einrichtungen und Verbände der Sozialwirtschaft sind ebenso betroffen wie ihre Adressaten und Partner. Doch worum geht es genau und welche Entwicklungen sind für die Branche wirklich relevant? – Welche Handlungsansätze sind sinnvoll?

Der exklusiv von FINSOZ angebotene Workshop informiert Sie kompakt über zentrale Fakten und Hintergründe des digitalen Wandels. Gemeinsam mit Ihnen machen wir darauf aufbauend einen Digitalisierungs-Check, der aufzeigt, wo Ihre Organisation derzeit steht, welche Stärken und Schwächen sie dabei aufweist. Die Themenfelder reichen vom Stellenwert der IT in Ihrer Organisation, Ihrem Software-Einsatz und der Prozessorganisation bis hin zu Themen wie Klientenkommunikation, Marketing und Fundraising. Anschließend entwickeln wir zusammen eine strategische Zielsetzung, brechen diese auf Einzelziele herunter. Am Ende werden diese Ziele priorisiert sowie Verantwortlichkeiten und erste Schritte vereinbart.

Der Workshop wird ab September 2017 angeboten. Der Workshop wird dabei mit 6-10 Vertretern der Führungsebene in Ihrem Hause durchgeführt. Bei Interesse melden Sich unter anmeldung@finsoz.de an. Weiteres wie Datum, Umfang, etc. wird anschließend geklärt.

Anmeldeschluss:
04.09.2017 bis 05.09.2017
| Sozialwerk St. Georg Gelsenkirchen

Die Unternehmen in der Sozialwirtschaft bewegen sich heute zwischen Tradition und Innovation. Die Entwicklungen einer digitalen Gesellschaft und die teilweise gravierenden Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen fordern die Unternehmen zu einem innovations- und experimentierfreudigeren Verhalten. So werden sich beispielsweise durch das Bundesteilhabegesetz auch die Angebote verändern (müssen).

Diese Herausforderungen werden am Beispiel der Digitalisierung besonders deutlich. Digitalisierung meint nicht nur eine umfassende IT-Unterstützung nahezu aller Bereiche der Sozialwirtschaft. Vielmehr geht es auch um Nutzung und Entwicklung anderer Kommunikationsformen, der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle bis hin zur Entstehung ganz neuer Unternehmensstrukturen und Finanzierungsmodelle.

Design Thinking bietet hier eine konsequent kunden- bzw. adressatenbezogene Perspektive, indem die Betroffenen von Anfang an in den Prozess einbezogen sind. Die Methode hilft mit komplexen Rahmenbedingung umzugehen und legt dabei viel Wert, schnell vom „thinking“ zum „doing“ zu kommen: Ideen werden in Prototypen umgesetzt, getestet und verändert. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen der künftigen Nutzer. Daher ist diese Methode auch für das Konzept der Sozialraumorientierung gut geeignet, um neue Ideen zu entwickeln.

Im Rahmen des 2-tägigen Workshops vom 4.-5. September 2017 in Gelsenkirchen werden die Grundlagen von Design Thinking vermittelt und am Thema Sozialraumorientierung beispielhaft zur Anwendung gebracht. Ergebnis könnte etwa die Entwicklung von digitaler oder hybrider Dienstleistungen sein.

Als Referenten freuen wir uns auf:

Dr. Christian Hartmann – IT-Management und Strategieberatung, Hohenzollern SIEBEN

Friederike Korte – Design Thinking Coach und Zukunftsforscherin

Die Methode lebt von der Vielfältigkeit des Wissens der Teilnehmer, weshalb die Zielgruppe für diesen Workshop sehr breit ist – wir bitten deshalb auch um „interdisziplinäre Vielfalt“ bei der Anmeldung!

Anmeldeschluss: 23.08.2017
19.09.2017 | ITZ Fulda

Die Digitalisierung schreitet auch in der Sozialwirtschaft mit großen Schritten voran. Doch viele Einrichtungen fühlen sich von den damit verbundenen neuen Herausforderungen überfordert – wo anfangen, was zuerst, wie vorgehen?

Gleichzeitig werden die Einrichtungen mit vielen neuen Herausforderungen durch den Gesetzgeber und die Kunden konfrontiert. Auf eine Diversifizierung der Leistungen, eine höhere Interdisziplinarität bei der Leistungserbringung, eine wachsende Heterogenität der immer mündigeren Kunden müssen die sozialen Einrichtungen mit innovativen Produkten und effizienten Arbeitsabläufen reagieren.

Und die IT-Anbieter? Müssen verstehen und lernen, wie sie sich in diesem dynamischen Markt behaupten und wie sie ihre zukünftigen Produkte dem Bedarf eines sich wandelnden Marktes anpassen.

In den letzten Jahren hatte FINSOZ mit dem Workshop „Agiles Projektmanagement“ bereits eine erste Antwort auf diese Veränderungen gegeben und in den Workshops den Teilnehmern auch eine Reihe agiler Methoden vermittelt. Die Erfahrungen dieser Workshops und das Feedback der Teilnehmer wollen wir in diesem Jahr mit einem neuen Workshop aufgreifen, in dem wir Ihnen „Agile Methoden“ näherbringen wollen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung ist die Agilität, das agile Unternehmen. Agile Methoden tragen zu einer besseren Kommunikation im Team und zu einer schlankeren Dokumentation bei. Doch die Anwendung reiner Techniken alleine führt nicht zu einem nachhaltigen Erfolg. Mit der Digitalisierung wird die klassische Arbeitsteilung aus Planen –Umsetzen – Kontrollieren – Bewerten aufgehoben, somit ist eine Verbesserung von Wirksamkeit und Effizienz sozialer Arbeit nur dann dauerhaft möglich, wenn man auch auf die agilen Werte – Selbstorganisation, geringe Arbeitsteilung, autonome Teams und damit letztlich auf ein anderes Führungsmodell – setzt. Daher sollen in dem Workshop sowohl agiles Denken wie auch agile Methoden vermittelt werden.

Erleben Sie, wie sie mit agilem Denken und agilen Methoden die Abläufe ihrer Arbeit und neue Projekte erheblich dynamischer und flexibler gestalten und zu einem nachhaltigen Erfolg führen.

Referenten:

Gerburg Joos-Braun, Leiterin Steinbeis-Beratungszentrum IT Service Management

Prof. Dr. Dietmar Wolff, Professor an der Hochschule Hof und FINSOZ-Vorstand

Anmeldeschluss: 11.09.2017
20.09.2017 | ITZ, Fulda

Fortbildung „ja gerne, aber keine Zeit“ oder „Nichts Passendes in meiner Nähe“ – oft gehörte Reaktion der Mitarbeitenden auf das meist ausreichend vorhandene Angebot an Fort- und Weiterbildungen in sozialen Einrichtungen. Kurze Schulungen verursachen häufig einen hohen Zeit- und Reiseaufwand und lassen sich nur schwer in die engen Dienstpläne integrieren.

PDF-Unterlagen oder Video-Kurse (MOOC’s – Massen-Online-Kurse) zum Lernen neuer Inhalte oder Wissens-Auffrischung werden dann schnell als Lösung in den Raum gestellt. Doch die Potentiale, die neue digitale Lernformate bieten, sind weitaus größer als nur als Ersatz der bisherigen Präsenzveranstaltungen durch das Anschauen eines Videos.

Neue digitale Lernformate bieten die Möglichkeit, wesentlich intensiver auf die bereits vorhandenen Kompetenzen der Lernenden und deren unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten einzugehen. Spielerische Elemente erleichtern das Lernen. Der Lernerfolg kann gezielter kontrolliert werden. Und mit Blended Learning werden nachhaltige Lernerfolge erzielt – Online-Formate vermitteln Wissen an jedem Ort zu jeder Zeit und die wertvolle Zeit des Zusammenkommens an einem Ort wird zur Vertiefung des Wissens und zur Lösung praktischer Aufgabenstellungen genutzt.

Sie wollen die neue Welt des Lernens kennenlernen? Mit dem 3. Personalforum bieten FINSOZ und der VdDD Ihnen die Möglichkeit, sich praktisch mit den Potenzialen und den Herausforderungen des e-learnings auseinanderzusetzen. Neben einem Überblick über die verschiedenen digitalen Angebote und die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in sozialen Unternehmen werden verschiedene e-learning-Anbieter in drei Einheiten Ihnen die für Unternehmen aus der Sozialbranche relevanten Fragen rund um die neuen Lernformen beantworten. Zum Abschluss werden in einer Diskussionsrunde Status und Zukunft des Lernens einer kritischen Begutachtung durch Praktiker aus sozialen Unternehmen unterzogen.

Im Rahmen einer begleitenden Ausstellung können Sie sich mit e-learning-Angeboten vertiefend vertraut machen und das eine und andere auch einmal praktisch testen.

Anmeldeschluss: 11.09.2017

Informationen

Haben Sie Themenvorschläge oder Wünsche oder würden Sie gerne selbst ein Seminar halten? Dann sprechen Sie uns gerne an. Hier finden Sie die Bedingungen

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schubert zur Verfügung.

info@finsoz.de