Workshop Design Thinking

04.09.2017 bis 05.09.2017
| Sozialwerk St. Georg Gelsenkirchen

Die Unternehmen in der Sozialwirtschaft bewegen sich heute zwischen Tradition und Innovation. Die Entwicklungen einer digitalen Gesellschaft und die teilweise gravierenden Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen fordern die Unternehmen zu einem innovations- und experimentierfreudigeren Verhalten. So werden sich beispielsweise durch das Bundesteilhabegesetz auch die Angebote verändern (müssen).

Diese Herausforderungen werden am Beispiel der Digitalisierung besonders deutlich. Digitalisierung meint nicht nur eine umfassende IT-Unterstützung nahezu aller Bereiche der Sozialwirtschaft. Vielmehr geht es auch um Nutzung und Entwicklung anderer Kommunikationsformen, der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle bis hin zur Entstehung ganz neuer Unternehmensstrukturen und Finanzierungsmodelle.

Design Thinking bietet hier eine konsequent kunden- bzw. adressatenbezogene Perspektive, indem die Betroffenen von Anfang an in den Prozess einbezogen sind. Die Methode hilft mit komplexen Rahmenbedingung umzugehen und legt dabei viel Wert, schnell vom „thinking“ zum „doing“ zu kommen: Ideen werden in Prototypen umgesetzt, getestet und verändert. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse, Interessen und Anforderungen der künftigen Nutzer. Daher ist diese Methode auch für das Konzept der Sozialraumorientierung gut geeignet, um neue Ideen zu entwickeln.

Im Rahmen des 2-tägigen Workshops vom 4.-5. September 2017 in Gelsenkirchen werden die Grundlagen von Design Thinking vermittelt und am Thema Sozialraumorientierung beispielhaft zur Anwendung gebracht. Ergebnis könnte etwa die Entwicklung von digitaler oder hybrider Dienstleistungen sein.

Als Referenten freuen wir uns auf:

Dr. Christian Hartmann – IT-Management und Strategieberatung, Hohenzollern SIEBEN

Friederike Korte – Design Thinking Coach und Zukunftsforscherin

Die Methode lebt von der Vielfältigkeit des Wissens der Teilnehmer, weshalb die Zielgruppe für diesen Workshop sehr breit ist – wir bitten deshalb auch um „interdisziplinäre Vielfalt“ bei der Anmeldung!

Teilnahmegebühren:
  • FINSOZ-Mitglied
    500,00 €
  • Nicht-Mitglied
    600,00 €
Anmeldeschluss: 23.08.2017

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01.09.2017 bis 31.12.2017
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