FINSOZ Newsletter
3. Quartal 2014

Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten unseres Verbandes,

in unserem Newsletter für das dritte Quartal 2014 möchten wir Ihnen die Themen präsentieren, an denen unser Verband derzeit arbeitet.

 

Aus unseren Arbeitsgruppen

IT-Compliance

Die Arbeitsgruppe IT-Compliance hat eine IT-Compliance-Guideline für die Sozialwirtschaft veröffentlicht - die erste ihrer Art überhaupt. Das Dokument gibt auf rund 30 Seiten einen guten Einblick in das Thema und stellt wesentliche rechtliche und technische Aspekte im Kontext der besonderen Anforderungen der Sozialwirtschaft vor.

Dazu ergänzend wird ein Set an Checklisten angeboten, mit dem der Umsetzungsgrad zum Thema IT-Compliance in der eigenen Organisation überprüft werden kann. Auf den rund 30 Seiten werden viele grundlegende Aspekte und Kriterien der IT-Compliance einer Organisation abgefragt. So lässt sich ein roter Faden für die Implementierung einer IT-Compliance-Strategie entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse können direkt angewandt werden, zum Beispiel im Rahmen der Wirtschaftsprüfung oder bei Anfragen bzw. Kontrollen durch Aufsichtsbehörden.

Die IT-Compliance-Guideline ist unter www.finsoz.de kostenfrei per Download verfügbar. Verbandsmitglieder erhalten die dazugehörigen Checklisten ebenfalls kostenfrei, für Nicht-Mitglieder wird ein Kostenbeitrag von 50 EUR erhoben. Kontakt: info@finsoz.de

 

Nächstes Treffen

Die Arbeitsgruppe IT-Compliance trifft sich das nächste Mal am 14. Oktober von 11 bis 16:30 Uhr im Rechenzentrum Volmarstein in 58300 Wetter. Beim letzten Treffen in Kassel hat das Team das Thema IT-Notfallmanagement aufgegriffen. Dies soll nun mit dem Ziel weiterentwickelt werden, eine Orientierungshilfe bzw. Handreichung für Einrichtungen und Träger im Sozialwesen zu erstellen.

Auf Einladung von Herrn Lück hat die Gruppe im Laufe des Tages die Möglichkeit, das RZV zu besichtigen. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Bei Interesse bitte in der Geschäftsstelle melden. Leiter der AG ist Thomas Althammer von der Althammer & Kill GmbH.

 

 

Interoperabilität mit den Leistungsträgern

 

Patientenstammdaten-Schnittstelle

Die Arbeitsgruppe Interoperabilität Patientenstammdaten führte die Arbeiten an einer einheiltichen Schnittstelle für Patientenstammdaten zwischen verschiedenen sozialwirtschaftlichen Anwendungen nach der Sommerpause intensiv weiter. Bei den Treffen am 5. August und 29. September in Kassel wurde neben einer einheitichen Definition der Schnittstelle für die Patientendaten auch die Definition von zugehörigen Daten wie Leistungsträger oder Ärzte in Angriff genommen.

Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Arbeitsgruppe aus Anwendern und Softwareherstellern sowie der Abdeckung der verschiedensten Anwendungsbereiche wie Altenhilfe, Jugendhilfe und Sonderbereiche (z.B. Suchthilfe) ist hier eine Definition im Entstehen, die wirklich universell in der Sozialwirtschaft einsetzbar ist.

Die Arbeitsgruppe trifft sich das nächste Mal am 25. November in Kassel. Interessenten von Softwareherstellern und Anwendern sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Arbeitsgruppenleiter Helmut Ristok helmut.ristok@finsoz.de freut sich über Ihre Anmeldung.

 

 

Sozialmanagement und IT

Die Arbeitsgruppe traf sich am 17. September in der Geschäftsstelle von Hewlett Packard in Bad Homburg. Als Grundlage für eine nähere Beschäftigung mit dem Thema IT-Strategie wurden die Megatrends in der Sozialwirtschaft herausgearbeitet und deren Einfluss auf die IT-Anforderungen sowie das IT-Management näher betrachtet. Zu den Magetrends zählen vor allem die Pflege- und Betreuungsdokumentation, assistive Technologien sowie der Trend zu Regionalisierung bzw. Dezentralisierung.
 
Das nächste Treffen wird am 4. Februar 2015 von 10 bis 16 Uhr in Berlin stattfinden. Am Abend des Vortages ist ein Get-together geplant.
Die Gruppe freut sich über weitere Unterstützung. Bitte melden sich bei Interesse beim Gruppenleiter Jens Maitra jens.maitra@finsoz.de.

 

 

 

DMS

Am 25. September fand das 3. Treffen der mittlerweile etablierten Arbeitsgruppe DMS statt. Nachdem in den vorausgegangenen Sitzungen das Thema Begriffsdefinitionen - DMS / Archivierung / Workflow / Dokumenten-Life-Cycle / ECM / EIM - bearbeitet wurde, hat die Arbeitsgruppe jetzt mit der Erstellung eines Best Practice Leitfadens für eine DMS-Projekteinführung begonnen.

Die Gruppe wird neben Ralph Stern (CGM Systema) und Volker Brödenfeldt (Wilken Entire) auf Anbieterseite von Mary Spoden (Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein) und Michael Preuß (BBW-Leipzig) auf Anwenderseite geleitet.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich bei einem der Gruppenleiter oder in der Geschäftsstelle melden.

 

 

Neu geplant: AG AAL (Ambient Assisted Living - assistive Technologien)

Die AG wird 2015 ihre Arbeit aufnehmen. Als Einstieg veranstaltet FINSOZ am 12. Februar 2015 ein Forum u.a. zum Thema "Verbreitung assistiver Technologien":

 


 

Wer sich für eine unserer Arbeitsgruppen interessiert, kann sich auf der FINSOZ-Website im Bereich der entsprechenden AG registrieren. Danach erhält er per E-Mail Informationen und Termine der nächsten Treffen.

Wir freuen uns auf die Mitarbeit unserer Mitglieder und bedanken uns bei allen bereits Aktiven!

 

Aktuelle Informationen

 

IT-Strategietag Sozialwirtschaft

 

Der diesjährige IT-Strategietag des FINSOZ-Mitglieds T-Systems am 11. September in Bonn widmete sich dem Thema Inklusion und Innovation. Neun Referenten stellten den über 100 Teilnehmern ihre Erfahrung mit Inklusion vor. 

Den Beginn machte Ulrich Strüber, Bereich Altenhilfe der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel. Er erläuterte, welche assistiven Technologien seine Organisation entwickelt, erprobt und umsetzen wird.

Die Sicht der Betroffenen brachte Kabarettist und Theologe Rainer Schmidt dem Publikum humorvoll näher. Mit satirischen Anekdoten veranschaulichte er seine Erfahrungen mit Mitmenschen.

Stefan Juchems stellte die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW vor. Die Organisation wird von den Spielbanken-Gewinnen des Landes finanziert und fördert Projekte der freien Wohlfahrtspflege, die Inklusion ermöglichen.

Zu den von der Stiftung unterstützten Projekten gehört auch PIKSL (Personenzentrierte Interaktion für mehr Selbstbestimmung im Leben der Menschen mit geistiger Behinderung), das von dem FINSOZ-Mitglied In der Gemeinde leben gGmbH entwickelt wurde. Projektleiter Tobias Marczinzik berichtete über die bereits erfolgreich laufenden Computerkurse bzw. das PIKSL-Labor. 

 

 

Prof. Dr. Gabriele Moos, Hochschule Koblenz, RheinAhrCampus, erläuterte anhand von Statistiken, warum AAL in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird, und stellte Praxisbeispiele des Sozialwerks St. Georg vor.

Wie Technik auch helfen kann, zeigte Tom Bieling von der Berliner Universität der Künste mit seiner Entwicklung auf: ein Sensoren-Pad für Taubstumme.

Gerhard Wolf, Hohenzollern SIEBEN, referierte über den Umgang mit Innovationen und den neu entstandenen Begriff Presencing, d.h. die Zukunft fühlen.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten Daniel Schuster und Oliver Dirker die aktuellen Herausforderungen des FINSOZ-Mitglieds Evangelisches Johanneswerk durch die Dezentralisierung des Bereichs Wohnen vor und veranschaulichten, welche ITK-Technik dort bei der Problemlösung hilft. 

Abgerundet wurden die Vorträge durch einen Marktplatz, auf dem Anbieter ihre Software und Technik zur Lösung zukünftiger Herausforderungen wie die demografische Entwicklung und Inklusion den Teilnehmern präsentierten.

Die eigenen Erfahrungen mit Inklusion und die gewonnenen Eindrücke konnten die Teilnehmer in den Pausen und bei einem abschließenden Imbiss untereinander und mit den Referenten austauschen. 

 

 

 

Steinbeis-Tag

Am 26. September war FINSOZ mit einem Stand und einem Kurzvortrag zum Thema „Praxisleitfaden Nutzerakzeptanz“ auf dem jährlichen Steinbeis-Tag in Stuttgart vertreten.

Der Steinbeis-Verbund bietet Lösungen für alle Technologie- und Managementfelder sowie Unternehmen jeder Größe. Mehr als 700 Gäste informierten sich auf dem Marktplatz über Steinbeis und die durch einen hohen Praxisbezug gekennzeichneten Leistungen des Verbundes.

Der Praxisleitfaden Nutzerakzeptanz für die Projektdurchführung in sozialen Organisationen ist in der FINSOZ-Arbeitsgruppe IT und Sozialmanagement in Kooperation mit dem Steinbeis-Beratungszentrum IT Service Management entstanden. Mit der Checkliste können sich Verantwortliche bei der Planung und im Verlauf von Projekten schnell einen Überblick darüber verschaffen, welche Themen auf Unternehmens- und Handlungsebenen in den verschiedenen Projektphasen relevant werden können.

Die Checkliste steht zum Download bereit unter: www.finsoz.de/Aktuelles.
Nutzen Sie die vorliegende Checkliste um Ihre Projekte erfolgreicher zu machen!

 

 

 

Online-Messe zu Usability

Kleine und mittelständische Unternehmen können sich am 30. Oktober auf der virtuellen Fachmesse "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" kostenlos beraten und informieren lassen. 

Die ausstellenden Usability-Experten sind die Projekte der Förderinitiative "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" von Mittelstand Digital, zu der auch das Projekt UCare mit FINSOZ-Beteiligung gehört. Auf der Messe finden direkte und persönliche Gespräche zwischen KMUs als Messebesucher und den Usability-Experten der Forschungsprojekte über eine Chat-Funktion statt.

Angeboten werden auch Vorträge von Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft zu relevanten Usability-Themen mit anschließender Gruppendiskussion per Video und Gruppen-Chat. Messebesucher finden auch ein breites Angebot kostenloser Informationsmaterialien. 

Registrieren kann man sich kostenlos unter:http://www.ubivent.com/ufdm.

 

 

conhIT 2015

Die Planungen für die nächste conhIT (Connecting Healthcare IT), die vom 14. bis 16. April 2015 in Berlin stattfinden wird, sind bereits angelaufen. Interessierte Akteure der Gesundheits-IT können sich bis zum 31. Oktober für zwölf Sessions mit einem Vortrag bewerben. Die Auswahl der spannendsten Vorträge erfolgt durch den Kongressbeirat. Informationen zum Call for Papers stehen unter www.conhit.de.

FINSOZ wird bei den Sessions "IT in der Pflege" und "Ambient Assisted Living – ein Interoperabilitätsförderer?" mitwirken.

 

 

Mitgliederversammlung 2014

Wir möchten unsere Mitglieder herzlich zur Mitgliederversammlung am 4. November nach Nürnberg ins CVJM-Haus (Christlicher Verein Junger Menschen) einladen. Neben dem formellen Teil wird es auch diesmal wieder einen hochkarätigen Fachvortrag geben. Frau Prof. Dr. Barbara Thönssen von der Hochschule Nordwestschweiz wird zum Thema DMS referieren und mit Ihnen im Anschluss diskutieren.

Wie es schon seit Jahren Tradition ist, lassen wir den Tag mit einem Abend der Begegnung ausklingen. Dieser wird im Bratwurst-Röslein ab 19 Uhr stattfinden.

Bitte melden Sie sich bis 17. Oktober sowohl für die Mitgliederversammlung als auch für die Abendveranstaltung in der Geschäftsstelle an.

 

 

ConSozial

FINSOZ wird sich gemeinsam mit der DGCS (Dt. Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft) auf der ConSozial vom 5. bis 6 November in Nürnberg präsentieren. Besuchen Sie uns in Halle 4 A am Stand 206. Wir freuen uns auf informative und interessante Gespräche mit Ihnen.

 

 

In diesem Jahr wird es auf der ConSozial wieder die in Kooperation mit FINSOZ gestalteten Themen-Specials geben. Dazu wird ein Fachvortrag aus dem Kongress an ein Software-Slam auf der Messebühne gekoppelt. So werden fachlich-inhaltliche Themen aus der Sozialwirtschaft wie etwa die Personaleinsatzplanung oder das Controlling mit der Umsetzung in IT-Lösungen für die Besucher in griffiger Form verknüpft.

Das Programm der Specials finden Sie unter: http://www.consozial.de/index.php?section=428.

 

 

 

Befragung Akademie-Themen

An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen ganz herzlich für die rege Teilnahme an unserer Mitgliederbefragung zu künftigen Themen für Seminare und Foren bedanken!

Zur Zeit sind wir in der Planung der Akademie-Veranstaltungen für das nächste Jahr, in die die Ergebnisse der Befragung einfließen werden. Die ersten bereits festgelegten Termine können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Auf der Mitgliederversammlung wollen wir Ihnen die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im Detail präsentieren und die für das gesamte Jahr 2015 geplanten Akademie-Veranstaltungen vorstellen.

Das für November 2014 geplante Forum Versorgungsmanagement wird auf nächstes Jahr September verschoben.

 

 

FINSOZ-Akademie

   

28. Januar 2015

Seminar Datenschutz-Praxis

vorn 10 bis 17 Uhr

Referent: Thomas Althammer

   

12. Februar 2015

Forum Regionalisierung - Dezentralisierung
- Neue Herausforderungen an die IT?

Über den Umgang mit den Folgen von Inklusion, neuen Wohn- und Arbeitsformen, Verbreitung assistiver Technologien, Investitionsstaus bei Gebäuden etc.

von 10 bis 17 Uhr

Veranstaltungsort: Frankfurt, Hoffmanns Höfe

   

25. März 2015

Seminar Geschäftsprozess-Unterstützung durch IT

Veranstaltungsort: Haus Eckstein, Nürnberg

von 10 bis 17 Uhr

Referent: Prof. Helmut Kreidenweis, FINSOZ-Vorstand, Professor für Sozialinformatik an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt

   

25. Juni 2015

Seminar IT-Strategie – vom Papiertiger zum Nutzensstifter

von 10 bis 17 Uhr

Referent: Prof. Helmut Kreidenweis

   

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und die Anmeldebögen finden Sie demnächst unter www.finsoz.de/akademie

 

 

Angebote unserer Kooperationspartner

 

AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.

AWV:

14./15.Oktober Rationalisierungspotenziale in der Inventur in Frankfurt/Eschborn
02. Dezember 3. AWV-Verrechnungspreisfachtagung in Frankfurt/Eschborn

Nähere Informationen auf der AWV-Webseite unter: www.awv-net.de

FeRD (Forum elektronische Rechnung Deutschland):

30. Oktober Dritte Speyerer Tagung zur E-Rechnung: Von der Kür zur Pflicht

Ausführliches zu den FeRD-Terminen unter www.ferd-net.de
 

 

 

 

Neues Mitglied werben - gratis Wissen erwerben

 

 

Nutzen Sie die Möglichkeit, an einem Seminar, Workshop oder Forum Ihrer Wahl kostenfrei teilzunehmen. Werben Sie einfach ein neues Mitglied (natürliche oder juristische Person) und profitieren Sie von unserem umfangreichen Akademieangebot.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand und Geschäftsstelle des FINSOZ e.V.

 

 

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