Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten unseres Verbandes,

der erste Newsletter 2018 präsentiert Ihnen unsere Aktivitäten, neuesten Projekte und Akademie-Veranstaltungen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und erholsames Osterfest!

Ihr FINSOZ-Team

 

Inhalt

Unsere Arbeitsgruppen

Ankündigungen

FINSOZ vor Ort

FINSOZ-Akademie

Angebote unserer Kooperationspartner

 

Unsere Arbeitsgruppen

ECM (Enterprise Content Management, ehemals DMS)

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, anhand einer vorab definierten „Musterstiftung“ konkrete Fragestellungen mit unterschiedlichen Ausbaustufen zu bearbeiten. Es wird kein umfassendes Dokument erstellt, sondern im Rahmen von kurzen Arbeitspaketen Arbeitsanweisungen und/oder Checklisten. Interessierte, insbesondere soziale Organisationen sind herzlich eingeladen an der Arbeitsgruppe mitzuwirken und von ihren Erfahrungen mit der Einführung eines Dokumentenmanagementsystems zu berichten. Das nächste Treffen findet am 19. April 2018 von 11-16 Uhr beim Bezirksverband AWO Hessen-Süd in Frankfurt am Main statt. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bis zum 05. April 2018 an.

 

Technische Assistenzsysteme

Die Arbeitsgruppe hat am 20.03.2018 in den Räumlichkeiten des Mitglieds HHO-Verwaltungs gGmbH  die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Maßnahmen zur Schaffung von Akzeptanz und Aufklärung der Mitarbeiterschaft in sozialen Organisationen überarbeitet. Aufbauend auf den Ergebnissen wird im Juni eine Veranstaltung passend zum Thema durchgeführt. Die Arbeitsgruppe erarbeitet zurzeit die Agenda für die Veranstaltung. Die Anmeldemodalitäten für die Akademieveranstaltung werden in Kürze veröffentlicht.

 


Wer sich als Mitglied für eine unserer Arbeitsgruppen interessiert, kann sich auf der FINSOZ-Website im Bereich der entsprechenden AG registrieren. Danach erhält er per E-Mail Informationen und Termine der nächsten Treffen.

Wir freuen uns auf die Mitarbeit unserer Mitglieder und bedanken uns bei allen bereits Aktiven!

 

Ankündigungen

Neue FINSOZ-Geschäftsführung

Um die Schlagkraft des Verbandes zu erhöhen, hat der Vorstand beschlossen, die Stelle des Geschäftsführers wieder zu besetzen. Für diese Aufgabe konnte Wolfgang Boelmann gewonnen werden, der seit dem 16.2.2018 an zwei Tagen pro Woche für FINSOZ e.V. arbeitet. Er soll insbesondere die Aktivitäten des Verbandes auf der fachlich-inhaltlichen Ebene unterstützen.

Herr Boelmann ist ein erfahrener Experte für IT in der Sozialwirtschaft und auch mit dem Verband bestens vertraut: von 2011 bis 2013 war er bereits als ehrenamtliches Vorstandsmitglied für FINSOZ tätig.

 

Neuerscheinung: Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft. Grundlagen - Strategien - Praxis
Herausgegeben von Prof. Helmut Kreidenweis

Soeben ist ein neuer Sammelband erschienen, der in 17 Beiträgen ausgewiesener Autoren - darunter drei FINSOZ-Vorstände und sechs weitere Verbandsmitglieder -  über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in sozialen Organisationen informiert. Er liefert methodisches Knowhow um die eigene Unternehmensstrategie neu zu justieren, digitale Dienstleistungen zu entwickeln und Geschäftsmodelle zu gestalten oder Digital-Technologien wie Technische Assistenzsysteme, Social Media, Internet der Dinge oder Big Data zu nutzen. Speziell für Software-Anbieter ist auch ein Kapitel über die künftigen Anforderungen an Branchenlösungen für soziale Dienste enthalten.

Umfang: 276 Seiten, Preis: 54,- €, Bestellung online oder überall im Buchhandel. Der Band ist auch als e-Book verfügbar.

 

Symposium Bundesteilhabegesetz am 28. November 2018 in Kassel

Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird auch in der Phase seiner praktischen Umsetzung heiß diskutiert. Ein Aspekt wird dabei jedoch oft völlig vergessen: Das Gesetz berücksichtigt an keiner Stelle den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft.

Der Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. ist der festen Überzeugung, dass ein moderner Teilhabebegriff heute nicht mehr ohne Digitalisierung gedacht werden kann. Denn digitale Technologien können die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung erheblich fördern.

Ebenso ignoriert das Gesetz, dass durch bundesweit geltende prozessuale Standards und einheitliche IT-Verfahren Einsparpotentiale bei den Verwaltungskosten in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr möglich wären. Dabei ist zu befürchten, dass das BTHG einen weiteren Anstieg der Papierberge und Verwaltungskosten für Dokumentation, Berichtswesen und Abrechnung generiert.

FINSOZ hat dies zum Anlass genommen und ein Positionspapier zum BTHG veröffentlicht, das eine zügige Novellierung des Gesetzes fordert, welche die Chancen der Digitalisierung für alle beteiligten Interessensgruppen aktiv nutzt. Aufbauend auf das Positionspapier findet am 28. November 2018 in Kassel ein umfassendes Symposium statt, um mit wichtigen Akteuren über die Forderungen gemeinsam zu diskutieren. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Nähere Informationen zum Programm und Ablauf werden in Kürze veröffentlicht.

 

Inhouse-Workshop Digitalisierung

Immer mehr Einrichtungen und Verbände der Sozialwirtschaft stellen sich dem Thema "Ditalisierung" und beginnen konkrete Maßnahmen und Projekte zur Umsetzung zu realisieren. Der seit September 2017 ins Leben gerufene Inhouse-Workshop unterstützt bei der Entwicklung konkreter Handlungsansätze basierend auf einer umfassenden IST-Analyse zum IT-Reifegrad und zeigt mögliche Perspektiven für die verschiedenen Geschäftsfelder sozialer Unternehmen. Bei Interesse kontaktieren Sie die FINSOZ-Geschäftsstelle. Nähere Informationen zum Ablauf finden Sie hier.

 

Veröffentlichung Abschlussbericht des Förderprojektes UCARE - Entwicklung eines Usability-Kompetenzzentrums für die Sozialwirtschaft

Im Rahmen des von 2013-2016 durchgeführten Förderprojektes UCARE ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Genauere Informationen zum Projektablauf, zu den Projektpartnern sowie zu den Zwischenergebnissen finden sich im Bericht wieder. Unter anderem hat das Konsortium die Potenziale von Usability in KMUs detailliert dargestellt sowie die entwickelten Methoden wie die UCARE-Cards oder das Interaktionstoolkit erläutert. Der Bericht gibt einen hervorragenden Überblick über eine inhaltliche Gesamtdurchführung eines Forschungsprojektes. UCARE war Teil der Förderinitiative "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand", das im Rahmen des Förderschwerpunktes "Mittelstand Digital - IKT-Anwendungen in der Wirtschaft" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurde.

 

FINSOZ vor Ort

13. Eichstätter Fachtagung Sozialinformatik vom 15.-16. März 2018 - ein Rückblick

FINSOZ blickt auf eine erfolgreiche Fachtagung zurück: Den Auftakt bildete ein Vortrag zu aktuellen Anwendungsszenarien der künstlichen Intelligenz im Feld der Sozialdienstleistungen. Auch die Workshops drehten sich um die Digitalisierung: Sozial-Projekte auf Augenhöhe mit Google, Matratzen, die an Roboter funken, ein Cloud-Projekt mit Leuchtturm-Charakter und „digitagile“ Ansätze im IT-Management und in der Software-Entwicklung. Im Start-Up Pitch zeigten drei junge Unternehmen, mit welchen Innovationen sie die Wohlfahrt begeistern wollen. Aus der Online-Live-Bewertung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging das Start-Up "easierLife GmbH" in den Kategorien "Innovation", "Marktchancen" und "Nutzen für Klienten" als Sieger hervor. Am Ende wurden die Kernaussagen des IT-Reports für die Sozialwirtschaft 2018, der jährlich von der Arbeitsstelle für Sozialinformatik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt veröffentlicht wird, vorgestellt. Er enthält erstmals empirisch fundierte Informationen zum Stand der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft. (Info und Bestellung: sozialinformatik@ku.de)

Mit über 100 Teilnehmern war die diesjährige Tagung komplett ausgebucht, rund 50 Anmeldungen konnten leider nicht berücksichtigt werden. Die Suche nach Möglichkeiten zur Ausweitung der Kapazitäten hat bereits begonnen.

 

eIDAS Summit 2018 „Vertrauensdienste in Deutschland und Europa“

Am 22. März fand eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie, Heimat und Bau sowie des IT-Verbandes bitkom zum aktuellen Stand der eIDAS Umsetzung statt. Elektronische Signaturen, Siegel und Zeitstempel sowie die Zustellung elektronischer Einschreiben und Webseiten- Zertifikate bieten für Wirtschaft und Verwaltung enorme Effizienzpotentiale. Seit dem 1. Juli 2016 sind elektronische Vertrauensdienste nach der Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS-Verordnung) europaweit anerkannt. Sie ermöglichen es, Transaktionen grenzüberschreitend einfach und schnell abzuschließen. Elektronische Vertrauensdienste sind darüber hinaus ein wichtiger Baustein für das Gelingen von E-Government. Neben dem aktuellen Stand ging es vor allem um die Frage, was das neue eIDAS-Durchführungsgesetz, das zum 29. Juli 2017 in Kraft getreten ist, bringt. Wer sich einen Überblick über Vertrauensdienste und aktuelle Herausforderungen verschaffen möchte, dem sei die Studie „Vertrauensraum in der Digitalisierung“ der Bundesdruckerei ans Herz gelegt.

 

FINSOZ-Akademie

25. April

Countdown bis 25.05.2018: Vorbereitung auf die Datenschutz-Grundverordnung für Träger und Einrichtungen

Veranstaltungsort: Althammer & Kill GmbH & Co. KG, Hannover

Referent: Thomas Althammer

20. Juni

 

Technische Assistenzsysteme: Mehrwert für soziale Organisationen

Veranstaltungsort: wird in Kürze bekannt gegeben

Referenten: wird in Kürze bekannt gegeben

28. Juni

 

 

Geschäftsprozesse optimieren - digitalisieren - neu gestalten

Veranstaltungsort: Bonifatiushaus, Fulda

Referent: Prof. Helmut Kreidenweis

12. September

 

eRecruiting

4. Personalforum FINSOZ/VdDD

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Kassel

Referenten: Thomas Eisenreich, Michael Scheer, Prof. Dr. Dietmar Wolff, Lisa Christner

27. September

 

 

Forum "Webbasierte Plattformen für soziale Dienstleistungen"

Veranstaltungsort: wird in Kürze bekannt gegeben

Referenten: wird in Kürze bekannt gegeben

28. November

 

Symposium "Bundesteilhabegesetz"

Veranstaltungsort: Kassel

Referenten: Prof. Helmut Kreidenweis, Prof. Dr. Dietmar Wolff, Prof. Dr. Klaus Schellberg, Hubert Kothe, Claudia Soggeberg, Martin Klinkhammer

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und der Anmeldung finden Sie hier.

 

Angebote unserer Kooperationspartner

17. Fachtag IV/IT des BeB in Fulda

Vom 18. bis 19. April 2018 findet im Parkhotel Kolpinhaus Fulda wieder ein Fachtag Informationsverarbeitung/-technologie des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BeB) in Fulda statt. Er steht unter dem Motto „IT für Menschen – Aktuelle Anforderungen flexibel und sicher gestalten“. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

DGCS-Workshop "Von der wirkungsorientierten Strategie zum Wirkungscontrolling"

Der am 23. April 2018 in Nürnberg von der Deutschen Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft e.V. (DGCS) geplante Workshop beschäftigt sich unter anderem mit praxisorientierten Möglichkeiten der Gestaltung eines Wirkungscontrolling-Systems als methodisches Fundament für eine lernende Organisation, Strategieentwicklung auf Basis des Wirkungsmodells, sowie wirkungsorientiertes Berichtswesen (intern und extern). Nähere Informationen finden Sie hier.

 

AWV-Projektgruppe "Digitale Innovation in der öffentlichen Verwaltung"

Am 25. April 2018 führt der Kooperationspartner Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV) das zweite Treffen der Ende 2017 gegründeten Projektgruppe 1.2.4 „Digitale Innovation in der öffentlichen Verwaltung“ in Berlin durch. Gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Drittem Sektor, Wissenschaft, Gewerkschaften und Start-ups werden Vorschläge zur besseren Verbreitung der digitalen Innovation in der öffentlichen Verwaltung erarbeitet. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

AWV-Workshop „Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis"

Der AWV-Workshop "Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis", moderiert von Herrn Giso Schütz, Vizepräsident des Bundesverwaltungsamtes a.D., findet am 23. Mai 2018 in Berlin statt. Bund, Länder und Kommunen müssen gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU bis zum nächsten bzw. übernächsten Jahr elektronische Rechnungen annehmen und verarbeiten können. Der Workshop veranschaulicht verschiedene Vorgehensweisen zur Einführung der E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung. Konkrete Praxisbeispiele aus der Bundes- und Kommunalverwaltung werden gezeigt. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

AWV-Arbeitskreis "Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements"

Die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV) lädt herzlich zur Teilnahme am AWV-Arbeitskreis „Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements“ am 25. Mai 2018 in Berlin ein. Der Arbeitskreis dient einerseits dem gegenseitigen Austausch, andererseits werden konkrete Vorschläge zur Entlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements von Bürokratiebelastungen erarbeitet. Der Austausch innerhalb des Arbeitskreises wird durch die Vorstellung von Projekten seitens der Teilnehmenden bzw. auch externer Referenten und Wissenschaftler unterstützt. Die Teilnehmenden setzen sich aus Akteuren des Dritten Sektors, der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung zusammen. Nähere Informationen finden Sie hier.


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