Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten unseres Verbandes,

der Newsletter für das 2. Quartal 2017 präsentiert Ihnen unsere neuesten Projekte und Akademie-Veranstaltungen.

Inhalt

Unsere Arbeitsgruppen

Ankündigungen

FINSOZ vor Ort

UCARE

FINSOZ-Akademie

Angebote unserer Kooperationspartner

 

Unsere Arbeitsgruppen

IT-Compliance

Das letzte Arbeitsgruppentreffen fand am 01. März bei der Firma Connext in Paderborn statt.

Das nächste IT-Compliance-Treffen ist für den 24. Mai bei der Firma CGM Clinical in Hannover terminiert.

Die Gruppe beschäftigt sich aktuell mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung und diskutiert und erarbeitet in diesem Zusammenhang eine Datenschutz-Folgeabschätzung für den Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft unter Mitarbeit von Software-Anwendern und Software-Anbietern.

Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle unter anmeldung@finsoz.de.

 

Sozialmanagement und IT

Das Team ist dabei, ein neues Thema für die weitere AG-Arbeit zu suchen.

Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle: anmeldung@finsoz.de.

 

DMS

Auf Basis der vergangenen Sitzung vom 27.03.2017 bei der AWO Hessen-Süd in Frankfurt am Main wird die Arbeitsgruppe den aktuellen Entwurf des Leitfadens „Best Practice“ gemeinsam weiter überarbeiten. Die nächste Sitzung findet am 29.05.2017 im Diakonissenhaus Kassel statt. Insbesondere die Mitglieder der sozialen Organisationen sind aufgerufen, an der nächsten Sitzung teilzunehmen, da der Diskurs auf der Ausrichtung der Inhalte auf Träger und soziale Organisationen liegen wird.

Seit dem 01. April wird die Arbeitsgruppe von Olaf Schlenkert (Konica Minolta IT Solutions GmbH) geleitet.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter anmeldung@finsoz.de

 

Neues Strukturmodell Pflegedokumentation

Wie auf der letzten AG-Sitzung am 29.09.2016 angekündigt, hat FINSOZ zwischenzeitlich per Losverfahren durch den Kassenprüfer eine neue Unterarbeitsgruppe mit insgesamt sechs Softwareherstellern gegründet. Am 10.04. fand die erste Sitzung statt, in der primär das Thema „Anpassung des Technischen Anforderungsprofils des Strukturmodells in der Kurz- und Tagespflege“ besprochen wurde. In Kürze werden die FINSOZ-Mitglieder über das Ergebnis der ersten Sitzung informiert.

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe und die Dokumente der Sitzungen sind unter www.finsoz.de/ag-strukturmodell abrufbar.

 

Forschungsanträge

Diese neue Arbeitsgruppe ist aus dem Thinktank Forschungsanträge entstanden. Der Austausch wird in einem eingerichteten Internet-Portal auf der FINSOZ-Website fortgeführt. Bitte registrieren Sie sich bei Interesse unter: www.finsoz.de/ag-forschungsantraege. Für weitere Informationen steht Ihnen Britta Gräfe zur Verfügung.

 

Technische Assistenzsysteme

Am 25. Januar 2017 kam die Arbeitsgruppe zur dritten Sitzung bei der Diakonie Stiftung Salem zusammen, um die vorab geplanten Interviews mit Fachkräften aus der Eingliederungs-, Gehörlosen- und Altenhilfe durchzuführen. Insgesamt fünf Personen wurden zu Potentialen und Herausforderungen für den Einsatz technischer Assistenzsysteme befragt. Zur Sitzung am 21.04.2017 wurden weitere Interviews mit der Wohnberatung und der ambulanten Pflege geführt, die Ergebnisse der Interviews aufbereitet und gemeinsam Mehrwertszenarien erarbeitet.

Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle unter anmeldung@finsoz.de.

 

Personalsoftware

Die Arbeitsgruppe wird aufgrund mangelnden Interesses derzeit nicht weiter verfolgt.


Wer sich als Mitglied für eine unserer Arbeitsgruppen interessiert, kann sich auf der FINSOZ-Website im Bereich der entsprechenden AG registrieren. Danach erhält er per E-Mail Informationen und Termine der nächsten Treffen.

Wir freuen uns auf die Mitarbeit unserer Mitglieder und bedanken uns bei allen bereits Aktiven!

 

Ankündigungen

Workshop-Angebot zum digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft

Die Digitalisierung umfasst alle Lebensbereiche. Einrichtungen und Verbände der Sozialwirtschaft sind ebenso betroffen wie ihre Adressaten und Partner. FINSOZ bietet daher Verbänden und Einrichtungen der Sozialwirtschaft individuelle Workshops vor Ort an, die kompakt über zentrale Fakten und Hintergründe des digitalen Wandels informieren und darauf aufbauend einen Digitalisierungs-Check durchführen, der aufzeigt, wo Ihre Organisation derzeit steht, welche Stärken und Schwächen sie dabei aufweist. Die Themenfelder reichen von der Unternehmensstrategie und den Entwicklungsperspektiven der Geschäftsfelder über die IT- und Prozessorganisation bis hin zu Themen wie Klientenkommunikation, Marketing und Fundraising. Anschließend wird gemeinsam eine strategische Zielsetzung entwickelt und auf Einzelziele heruntergebrochen. Am Ende werden diese Ziele priorisiert sowie für die wichtigsten Ziele Verantwortlichkeiten und erste Schritte vereinbart.

Verbände und Einrichtungen verfügen damit über fundierte Informationen sowie einen konkreten Plan, wie sie dem digitalen Wandel in Ihrer Organisation praktisch begegnen können.
Eine genaue Beschreibung des Angebots wird derzeit erarbeitet, es kann ab Herbst 2017 in Anspruch genommen werden. Interessenten können sich bei der Geschäftsstelle für den Versand näherer Informationen vormerken lassen.

 

FINSOZ vor Ort

conhIT 2017- Connecting Healthcare IT- vom 25.-27. April in Berlin

Die conhIT - Connecting Healthcare IT, Europas führende Veranstaltung für Gesundheits-IT, zeigte vom 25. bis 27. April 2017 auf dem Berliner Messegelände zum zehnten Mal, wie moderne IT und Technik die Versorgung im Gesundheitswesen qualitativ verbessert und den Wettbewerb untereinander fördert. Am 25.04.2017 von 14:30-15:30 Uhr moderierte Herr Prof. Wolff die Podiumsdiskussion „Digitalisierung in der Pflege – wann platzt der Knoten“ mit namenhaften Vertretern der Branche sowie am 27.04.2017 von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr die Kongress-Session „Einsatzchancen intelligenter Assistenzsysteme für Betroffene in der regionalen Versorgung“. Frau Britta Gräfe hat dabei einen Vortrag zu den UCARE-Cards gehalten, um das Usability-Bewusstsein bei der Entwicklung assistiver Technologien zu fördern.

 

12. Eichstätter Fachtagung Sozialinformatik vom 9.-10. März 2017

Die mit über 100 Teilnehmern wieder komplett ausgebuchte Fachtagung wurde veranstaltet in Kooperation mit der Arbeitsstelle für Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Im Zentrum der Tagung stand die Digitalisierung der Sozialwirtschaft. Zum Auftakt referierte Prof. MMag. Dr. Alexander Hörbst von der UMIT/Tirol darüber, welche Rolle die Roboter in naher Zukunft im Bereich sozialer Dienste spielen könnten. Der zweite Hauptvortrag von Harald Thiel, Vorstand der Stephanus Stiftung, Berlin und Thomas Eisenreich, stellv. Geschäftsführer im Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. beschäftigte sich mit neuen, digitalen Geschäftsmodellen in der Sozialwirtschaft. Workshops gab es unter anderem zu den Themen IT-Compliance beim Cloud-Computing, IT-Servicemanagement und Arbeiten mit mobilen Endgeräten.

 

Aktuelles zu „Digitalisierung der Sozialwirtschaft“

Diverse Aktivitäten kann FINSOZ im ersten Quartal des Jahres hinsichtlich des in 2016 veröffentlichten Positionspapier und der Auftaktveranstaltung im vergangenen November verzeichnen. Immer mehr Träger und soziale Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Auf dem 13. contec forum Pflege und Vernetzung am 25. und 26. Januar 2017 in Berlin wurde gemeinsam in einem von Herrn Prof. Wolff durchgeführten Workshop mit dem Teilnehmern der Reifegrad der Digitalisierung diskutiert

Auch auf der am 3. März 2017 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) initiierten Veranstaltung mit Spitzenvertretern aus allen Wohlfahrtsverbänden stellte Herr Prof. Kreidenweis die Thesen des Positionspapiers vor und diskutierte sie mit den Teilnehmern.

Im Rahmen der Altenpflegemesse 2017 in Nürnberg hielten Prof. Helmut Kreidenweis und Prof. Dr. Dietmar Wolff einen Vortrag zum Thema „Altenpflege 4.0 – Wie der digitale Wandel den Markt verändert und was Führungskräfte wissen müssen.“

Weiterhin nutzte FINSOZ die Gelegenheit, auf branchenübergreifenden Formaten wie dem Arbeitskreis 1.6 "Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements" des Kooperationspartners AWV, einen Überblick über die aktuelle Situation zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft zu vermitteln.

 

Elektronisches Genehmigungsverfahren in der Häuslichen Krankenpflege auf den Weg gebracht

Das Genehmigungsverfahren für ärztliche Verordnungen Häuslicher Krankenpflege geht mit einem enormen Bürokratieaufwand einher. Alleine auf der Seite der Pflegedienste fallen zur manuellen Bearbeitung einer Genehmigung zwischen 20 und 40 Minuten Zeitaufwand an. Bei allen Pflegebedürftigen nach SGB V summiert sich dieser zu einem Gesamtaufwand von mehr als einer halben Million Stunden pro Jahr. Durch die Digitalisierung des Genehmigungsverfahrens zwischen Krankenkassen und ambulanten Pflegediensten ließe sich dieser Aufwand um rund 75% reduzieren.

Bislang gab es zu diesem Thema jedoch nur wenige Pilotprojekte einzelner Akteure. Nach Auffassung von FINSOZ kann jedoch nur eine möglichst durchgängig eingesetzte Lösung, die von allen Krankenkassen und ihren Softwaredienstleistern sowie von den Softwarenbietern für Pflegesoftware unterstützt wird, den Bürokratieaufwand flächendeckend reduzieren.

FINSOZ e.V. hat daher am 23. März 2017 Vertreter von Kassen und Pflegediensten sowie deren Softwareanbieter zu einem gemeinsamen Workshop nach Essen eingeladen. Ziel war es, eine Übereinkunft über die Digitalisierung des Genehmigungsverfahrens zu erzielen. Unter den 16 Teilnehmern wurde abgestimmt, ein offene Schnittstelle („Public License“) zu erarbeiten und diese zur Standardisierung und Nutzung in den relevanten Entscheidern vorzulegen.

Im Mai soll bereits ein erstes operatives Treffen zur technischen Spezifikation der Schnittstelle erfolgen. Ein technisch umsetzbares Format steht voraussichtlich im Herbst 2017 zur Verfügung.

 

Politische Aktivitäten

Ein Treffen mit dem Referat „Bessere Rechtsetzung“ im Bundeskanzleramt bot FINSOZ einen Einblick in die aktuellen und geplanten politischen Aktivitäten zu den aktuellen Gesetzen. In regelmäßigen Abständen werden Experten aus verschiedenen Branchen zu bestimmten Themen interviewt. FINSOZ nutzte die Gelegenheit und stellte Themen vor, die für das Referat interessant sein können. Der Austausch wird in regelmäßigen Abständen fortgeführt.

Darüber hinaus nahm FINSOZ am 22.03.2016 an der CDU/ CSU-Fraktionsveranstaltung „Gesund, aktiv und digital im Alter – was müssen wir tun“ teil. Der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder, MdB, legte den Schwerpunkt der Veranstaltung auf das Potential technischer Assistenzsysteme zur längeren Teilhabe und selbstbestimmten Leben sowie zur Entlastung des Pflegepersonals. Voraussetzung hierfür muss eine altersgerechte Benutzerfreundlichkeit der technischen Hilfsmittel sein. Aber auch über neue Wohn- und Lebensformen wie Quartiersmanagement oder die Einbettung in sogenannte „Sorgestrukturen“ muss mittelfristig nachgedacht werden. 

 

Messen und Kongresse

Einen Überblick über technische Innovationen und Trends verschaffte die diesjährige CebIT in Hannover. Im Mittelpunkt der weltweit führenden Technologiemesse stand der Einsatz von Drohnen. Auch automatisierte Roboter wurden prominent präsentiert, jedoch fehlte hier die Darstellung geeigneter beispielhafter Anwendungsfälle. FINSOZ konnte kaum Bezüge zu den IT-Themen der Sozialwirtschaft auf der Messe wiederfinden. Im nächsten Jahr findet die CebIT im Juni statt, die nicht mehr als klassische Messe, sondern als Innovationsfestival für Digitalfans angesehen werden soll. 

Im Gegenzug lieferte der diesjährige Deutsche Pflegetag in Berlin interessante Beiträge zu möglichen Digitalisierungsansätzen in der Altenhilfe. Der Deutsche Pflegetag wird momentan als der „zukunftsweisende“ Kongress bundesweit angesehen. Neben der Digitalisierung waren insbesondere Themen „Pflegekammern", generalistische Ausbildung/ Pflegeberufgesetz, tarifliche Gestaltung der Löhne und Gehälter.

 

UCARE

In dem neuen Magazin des Förderschwerpunktes "Mittelstand-Digital" wird der Schwerpunkt auf Usability und User Experience gelegt. UCARE ist mit einem Beitrag enthalten:
WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS Ausgabe 6  "Usability und User Experience in der Arbeitswelt von morgen" http://www.mittelstanddigital.de/DE/Begleitforschung/veroeffentlichungen,did=800208.html
Mit dieser Magazinreihe hat der Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital" eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis etabliert. Sowohl Experten aus dem Netzwerk der Initiative als auch externe Fachleute bringen ihre Expertise zu relevanten Themen für Unternehmen und Multiplikatoren ein.

Der Einsatz von Usability-Methoden hilft den Anbietern von Dokumentationssystemen im Softwareentwicklungsprozess, Usability als einen eigenständigen Baustein gezielt zu berücksichtigen. Allerdings sind nicht alle Usability-Methoden für die Art und Größe des Unternehmens geeignet, da manche der Methoden, wie beispielsweise Interviews, zum Teil sehr aufwändig und kostenintensiv sind. UCARE ermöglicht mittels des „Methodenfinders“, Informationen über auf die eigenen Bedarfe zugeschnittene Methoden für die Implementierung und Standardisierung von Usability zu erhalten. Probieren Sie es aus: https://www.ucare-usability.de/unser-angebot/methodenfinder

 

FINSOZ-Akademie

17. Mai

9:30 - 16:30 Uhr

Seminar Datenschutz-Update Ausblick EU-DSGVO

Veranstaltungsort: Augustinerkloster Erfurt

Referent: Niels Kill

08. Juni

10 - 16:30 Uhr

Forum E-Rechnung in der Sozialwirtschaft (in Kooperation mit AWV e.V.)

Veranstaltungsort: Diakonissenhaus Kassel

Referenten: Prof. Dr. Dietmar Wolff, Giso Schütz, Stefan Engel-Flechsig,

Wolfgang Homburg, David Baltuttis, Reiner Barthold

05./06. September

1. Tag 10 - 18 Uhr

2. Tag  9 - 17 Uhr

Workshop Design Thinking

Digitalisierung - Sozialraumorientierung 

Veranstaltungsort: N.N.

Referent: Dr. Christian Hartmann

14. September

9:30 - 16:30 Uhr

Seminar Datenschutz-Praxis

Veranstaltungsort: CVJM Kassel

Referent: Thomas Althammer

19./20. September 

 

 

Workshop Agiles Projektmanagement

Veranstaltungsort: ITZ Fulda

Referenten: Prof. Dr. Dietmar Wolff, Gerburg Joos-Braun

20. September 

Fort- und Weiterbildungen in verteilten Organisationen mit digitalen Angeboten

3. Personalforum FINSOZ/VdDD

Veranstaltungsort: ITZ Fulda

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und der Anmeldung finden Sie unter www.finsoz.de/akademie

 

Angebote unserer Kooperationspartner

AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung

17./18. Mai: Fachtagung und World Café: "Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis", Deutscher Landkreistag, Berlin

23. Mai: Arbeitskreis 1.7 "Personalmanagement im Zeitalter der Digitalisierung", Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin

Weitere Informationen unter www.awv-net.de

 

Neues Mitglied werben - gratis Wissen erwerben

Nutzen Sie die Möglichkeit, an einem Seminar, Workshop oder Forum Ihrer Wahl kostenfrei teilzunehmen. Werben Sie einfach ein neues Mitglied (natürliche oder juristische Person) und profitieren Sie von unserem umfangreichen Akademieangebot.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand und Geschäftsstelle des FINSOZ e.V.

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