Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten unseres Verbandes,

der 3. Newsletter 2017 präsentiert Ihnen unsere neuesten Projekte und Akademie-Veranstaltungen.

Inhalt

Unsere Arbeitsgruppen

Ankündigungen

FINSOZ vor Ort

UCARE

FINSOZ-Akademie

Angebote unserer Kooperationspartner

 

Unsere Arbeitsgruppen

IT-Compliance

Das letzte Arbeitsgruppentreffen fand am 24. Mai bei der Firma CGM Clinical in Hannover statt.

Das nächste IT-Compliance-Treffen ist für den 15. September bei der Firma prosozial in Koblenz terminiert.

Die Gruppe beschäftigt sich aktuell mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung und diskutiert und erarbeitet in diesem Zusammenhang eine Datenschutz-Folgeabschätzung für den Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft unter Mitarbeit von Software-Anwendern und Software-Anbietern. 

Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle unter anmeldung@finsoz.de.

 

ECM

Bedauerlicherweise hat Herr Olaf Schlenkert von Konica Minolta die AG-Leitung abgegeben. FINSOZ ist aktuell dabei, eine neue Leitung zu finden. In der nächsten Sitzung wird eine mögliche Weiterführung des Leitfadens diskutiert sowie Themen für eine weitere Bearbeitung erörtert. Die AG wird ab sofort nicht mehr „AG DMS“ (Dokumentenmanagement-Systeme), sondern „AG ECM“ (Enterprise Content Management) heißen, da sich dieser Begriff mittlerweile international durchgesetzt hat. Am 27.07.2017 von 13-14 Uhr findet die nächste Telko statt, Interessierte an der AG sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle unter anmeldung@finsoz.de.

 

Neues Strukturmodell Pflegedokumentation

Das aktualisierte technische Anforderungsprofil V 1.4 wurde am 26.06.2017 auf der Website vom Projektbüro Ein-STEP veröffentlicht: https://www.ein-step.de/hersteller/anforderungsprofil/

FINSOZ plant weiterhin einen Austausch zur Umsetzung des Strukturmodells mit Vertretern der Branche sowie mit den Mitgliedern, um weiterhin Erfahrungen zusammenzutragen.Derzeit sind jedoch noch keine weiteren AG-Sitzungen terminiert.

 

Forschungsanträge

Diese neue Arbeitsgruppe ist aus dem Thinktank Forschungsanträge entstanden. Der Austausch wird in einem eingerichteten Internet-Portal auf der FINSOZ-Website fortgeführt. Bitte registrieren Sie sich bei Interesse unter: www.finsoz.de/ag-forschungsantraege. Für weitere Informationen steht Ihnen Britta Gräfe zur Verfügung.

 

Technische Assistenzsysteme

Auf Basis durchgeführter Interviews mit Mitarbeitern der ambulanten und stationären Pflege, der Gehörlosenhilfe, der Behindertenhilfe sowie der Wohnberatung traf sich die Arbeitsgruppe am 10.04. beim Mitglied Gewinet in Osnabrück, um eine Auswertung der Ergebnisse vorzunehmen. Sämtliche Kernbotschaften wurden gemeinsam erarbeitet. Am 28.06. verständigte sich die Arbeitsgruppe für das Treffen am 18.10.2017 auf die Ausarbeitung eines Leitfadens für Mitarbeiter, um den Nutzen von Technischen Assistenzsystemen herauszuarbeiten. Bei Interesse an einer Mitarbeit melden Sie sich unter anmeldung@finsoz.de.

 


Wer sich als Mitglied für eine unserer Arbeitsgruppen interessiert, kann sich auf der FINSOZ-Website im Bereich der entsprechenden AG registrieren. Danach erhält er per E-Mail Informationen und Termine der nächsten Treffen.

Wir freuen uns auf die Mitarbeit unserer Mitglieder und bedanken uns bei allen bereits Aktiven!

 

Ankündigungen

Workshop-Angebot zum digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft

Im letzten Newsletter wurde das Workshop-Angebot für soziale Einrichtungen und Verbände bereits angekündigt. Er unterstützt in einem kompakten Format die Entwicklung einer digitalen Agenda für Einrichtungen und Verbände in der Sozialwirtschaft. Eine genaue Beschreibung findet sich jetzt unter www.finsoz.de. Der Workshop kann ab sofort von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern gebucht werden. Software-Anbieter sind eingeladen, das Workshop-Angebot unter ihren sozialwirtschaftlichen Kunden bekannt zu machen.

 

SAVE THE DATE: Mitgliederversammlung am 07. November 2017 in Nürnberg

Auch in diesem Jahr findet die Mitgliederversammlung einen Tag vor der ConSozial in Nürnberg statt. Die Versammlung wird mit einem spannenden Vortrag aufgelockert. Ein World Café räumt allen Teilnehmern einen Austausch zu Themen ein, die im Rahmen der Akademie oder der Lobbyarbeit durch FINSOZ bearbeitet werden sollen. Nutzen Sie die Chance und bringen Sie sich ein! Eine Anmeldung zur Mitgliederversammlung wird ab September möglich sein.

 

Positionspapier BTHG

Die Erstellung des Positionspapieres nimmt wieder Fahrt auf. Ziel ist es, dieses auf der Mitgliederversammlung vorzustellen. In dem Positionspapier wird es insbesondere darum gehen, welche Beiträge dieses neue Gesetzeswerk zur Gestaltung wirtschaftlicher, sachgerechter und digital unterstützter Verfahren bei der Teilhabeplanung, Anbieter- bzw. Maßnahmenkoordination, Dokumentation und Leistungsabrechnung leistet bzw. künftig leisten sollte. Auch die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird thematisiert. FINSOZ steht hierzu seit längerem mit verschiedenen Akteuren namhafter Verbände im Austausch. Weitere Aktivitäten zu dem Thema werden auf der Mitgliederversammlung vorgestellt.

 

Veröffentlichung Studie: "Digitale Lösungen in der Pflege" - „ePflege“ liefert Bedarfsanalysen und Handlungsvorschläge

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat ein Konsortium bestehend aus der Roland Berger GmbH (RB), dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP) und der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar gGmbH (PTHV) eine Studie zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegebereich, kurz "ePflege", erstellt. Dabei wurde der Status Quo hinsichtlich Anwendung und Entwicklung von digitalen IKT-Angeboten in der Pflege ermittelt. Darüber hinaus zielt die Studie darauf ab, aktuelle und zukünftige Bedarfe sowie bestehende Barrieren bei der Anwendung und Verbreitung digitaler Lösungen in der Pflege zu analysieren und zusammenzutragen. Basierend auf den umfassenden Datengrundlagen der Studie wurden eine Reihe von konkreten Handlungsvorschlägen abgeleitet.

Die Studie wurde unter der Leitung von Thilo Zelt (RB), Prof. Dr. Frank Weidner (DIP) und Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler (PTHV) und ihren Teams erstellt. FINSOZ hat an den Workshops teilgenommen und sich beratend eingebracht.

Die Studie ePflege kann kostenlos heruntergeladen werden unter: https://www.rolandberger.com/de/Publications/pub_epflege.html

 

FINSOZ vor Ort

E-Rechnung in der Sozialwirtschaft

Bereits im letzten Jahr hatten sich der Vorstand Herr Prof. Dr. Dietmar Wolff und unser Mitglied Clemens Blauert intensiv mit dem Thema im Rahmen der ZUGFeRD-Konferenz sowie Britta Gräfe und Dietmar Wolff im AWV AK „Bürokratieentlastung des dritten Sektors“ befasst. Dies hat FINSOZ zum Anlass genommen, mit den Vertretern der Sozialwirtschaft über die aktuelle Situation im Rahmen eines im Juni durchgeführten Forums „E-Rechnung in der Sozialwirtschaft“ zu diskutieren. Dabei wurde deutlich, dass der Druck, elektronische Rechnungen auch innerhalb eines sozialen Trägers zu etablieren, größer wird. Häufig fehlen jedoch die Kenntnisse und Ressourcen, die Geschäftsprozesse entsprechend anzupassen. Wunsch der Teilnehmer war es daher, in einer FINSOZ Arbeitsgruppe eine Standardisierung der Prozesse zu erarbeiten. Schwerpunkt dabei soll die Abrechnung mit kommunalen Leistungsträgern in der Eingliederungshilfe sein. FINSOZ greift diese Anregung auf und wird in weiteren Gesprächen, auch mit dem AWV und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Möglichkeiten suchen.

 

Entbürokratisierung der Pflege

Auf Basis der Ergebnisse des Praxistests des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflege in der Kurzzeit- und Tagespflege hat FINSOZ gemeinsam mit dem Projektbüro Ein-STEP eine Schulung der Dokumentationsanbieter zur Auffrischung der fachlichen Ausrichtung und zur Verbreitung der Neuerungen des Strukturmodells vorgenommen. Die Dokumentationsanbieter stehen oftmals vor der Herausforderung, für ihre Kunden auch Ansprechpartner zur Klärung fachlicher Fragen sein zu müssen. In der Schulung wurde daher auch die fachliche Motivation des Konzepts noch einmal erläutert. Grundlage der Schulungen zu den Neuerungen im Strukturmodell war das technische Anforderungsprofil zum Strukturmodell. Dieses war zuletzt  in einer internen Arbeitsgruppe mit sechs Vertretern der Hersteller von Dokumentationssystemen, die per Losverfahren ausgewählt wurden, sowie dem Projektbüro um die Erkenntnisse in der Kurzzeit- und Tagespflege erweitert worden. Die Version 1.4 des technischen Anforderungsprofils ist auf der Website von Ein-STEP erhältlich: www.ein-step.de.

Eine wichtige Rückmeldung aus dem Kreis der Anbieter ist der Wunsch nach der Definition einer gemeinsamen Akte für Klienten, die von einem Leistungsempfänger ambulante Pflege und Tagespflege erhalten. FINSOZ hat das Thema aufgegriffen und wird versuchen, hier anzuknüpfen.

Am 29.06. tagte das Lenkungsgremium zum Strukturmodell, das über die Fortsetzung der Aktivitäten hinsichtlich des Strukturmodells entscheidet. Bisher liegen uns noch keine Rückmeldung zu Ergebnissen vor. Wir werden alle Mitglieder umgehend informieren, sobald es hierzu neue Erkenntnisse gibt.

Für fachliche Fragen kann FINSOZ seinen Mitgliedern und allen Dokumentationsanbietern jetzt einen ganz besonderen Service anbieten: Im Ramen einer Sprechstunde stehen Ihnen die Regionalkoordinatoren des Strukturmodells Rede und Antwort. Telefonisch oder per Webkonferenz können individuelle Fragen auf kürzestem Weg, aber höchstem fachlichen Niveau geklärt werden. Mehr zu diesem innovativen Beratungsangebot finden Sie auf der FINSOZ-Website unter: https://www.finsoz.de/veranstaltungen/sprechstunde-strukturmodell

 

Elektronisches Genehmigungsverfahren für die Häusliche Krankenpflege

Das Genehmigungsverfahren für die Häusliche Krankenpflege erfolgt bis heute weitgehend papiergestützt, obwohl sowohl Kassen als auch Pflegedienste die hierzu notwendigen Daten intern bereits elektronisch verwalten. Durch dieses aufwändige manuelle Verfahren entstehen hohe Bürokratiekosten.

Auf Initiative von FINSOZ trafen sich Vertreter von Kassen, Software-Anbieter für Kassen, Vertreter der Pflege und Anbieter für Pflegesoftware. Sie sprachen sich dafür aus, dieses Verfahren zukünftig durch eine einheitliche, offen verfügbare Schnittstelle komplett elektronisch abzubilden. Die Gespräche verlaufen positiv und eine Lösung wird noch in 2017 erwartet. Wir werden weiter darüber berichten.

 

Veranstaltungen

Der Frühling brachte neben gutem Wetter auch zahlreiche interessante Veranstaltungen mit sich, die FINSOZ besucht hat. Dazu gehörten der Mittelstand Digital Kongress, ausgerichtet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Haupstadtkongress Medizin und Gesundheit, sowie das bvitg-Sommerfest. Zu betonen ist, dass der Hauptstadtkongress immer stärker das Thema Pflege politisch bearbeitet. Eine Session zum Thema „Technik und Pflege“ verdeutlicht, dass der Bedarf an technischen Assistenzsystemen zur Bewältigung der Pflege immer weiter zunimmt. FINSOZ trägt die Erkenntnisse in die Arbeitsgruppen sowie in die Gestaltung der Akademieveranstaltungen.

 

UCARE

Nutzen Sie seit längerer Zeit die selbe Software in Ihrer sozialen Organisation, es wächst bei Ihnen jedoch das Interesse, gemeinsam mit dem Softwarehersteller die Benutzeroberfläche zu optimieren? Oder sind Sie Softwarehersteller und Sie merken, dass die Weiterentwicklung Ihrer Software in letzter Zeit stagniert oder Sie den Wünschen Ihrer Kunden nicht mehr in vollem Umfang gerecht werden? Der von FINSOZ mitgetragene UCARE e.V. bietet Hilfestellung zur Verbesserung der Usability auf Seiten des Herstellers und der sozialen Organisationen. Im Rahmen von Workshops werden gemeinsam Methoden zur Bewertung der Usability vorgestellt. Falls Sie weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie Frau Britta Gräfe: britta.graefe@ucare-usability.de.

 

FINSOZ-Akademie

04./05. September            

1. Tag 11 - 18 Uhr

2. Tag  9 - 17 Uhr

Workshop Design Thinking

Digitalisierung - Sozialraumorientierung 

Veranstaltungsort: Sozialwerk St. Georg, Gelsenkirchen

Referenten: Dr. Christian Hartmann, Friederike Korte

14. September

9:30 - 16:30 Uhr

Seminar Datenschutz-Praxis

Veranstaltungsort: CVJM Essen

Referent: Niels Kill

19. September 

9:30  - 17:00 Uhr 

 

Workshop Agile Methoden

Veranstaltungsort: ITZ Fulda

Referenten: Prof. Dr. Dietmar Wolff, Gerburg Joos-Braun

20. September 

10:00 - 16:30 Uhr

Fort- und Weiterbildungen in verteilten Organisationen mit digitalen Angeboten

3. Personalforum FINSOZ/VdDD

Veranstaltungsort: ITZ Fulda

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und der Anmeldung finden Sie unter www.finsoz.de/akademie

 

Angebote unserer Kooperationspartner

DGCS - Dt. Gesellschaft für Management und Controlling in der Sozialwirtschaft

18. 10.2017: NPO-Praxistag ""Tue Gutes und leide darunter" - Belastungen am Arbeitsplatz in Non-Profit-Organisationen" (Kooperation mit BVBC), Haus am Dom, Frankfurt a.M.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Weitere Informationen finde Sie unter www.dgcs.de

 

AWV - Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.

06.09.2017:         Projektgruppe 1.6.4 „Zuwendungspraxis“

12.09.2017:         Arbeitskreis 1.3 „Bürokratieentlastung der öffentlichen Verwaltung“, Berlin

13.09.2017:         Arbeitskreis 1.2 „Bürokratiekosten“, Berlin

14.09. 2017:        Arbeitskreis 3.5 „Verrechnungspreise“, Eschborn

26./27.09.2017 :  Arbeitskreis 3.2 „Mehrwertsteuer“, Nürnberg

 

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Mit freundlichen Grüßen

Vorstand und Geschäftsstelle des FINSOZ e.V.

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