Strukturmodell

FINSOZ-AG: Anforderungsprofil Abbildung des Strukturmodells in Dokumentationssystemen

Warum diese Gruppe?

2,7 Milliarden Euro Bürokratiekosten für die Pflegedokumentation

  • Das Statistische Bundesamt hat den Aufwand für die Pflegedokumentation auf rund 2,7 Milliarden Euro jährlich beziffert.
  • Alleine die Vorgabe zum mehrfach täglichen Ausfüllen der Leistungsnachweise verursacht Kosten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

Neues Strukturmodell für die entbürokratisierte Pflegedokumentation

  • Darauf hat die Politik reagiert.
  • Die Initiative der Bundesregierung zur Einführung des neuen Strukturmodells ist eine der bisher größten bundespolitischen Aktionen zur Entbürokratisierung der Pflege.
  • Für die bundesweite Einführung des Strukturmodells wurde eine Implementierungsstrategie beschlossen.
  • Ihr Ziel: Beteiligung von mindestens 25 Prozent der Pflegeeinrichtungen bis Ende 2015. Dieser Stand ist bereits erreicht und vielerorts hat die Umstellung der Pflegedokumentation begonnen.

FINSOZ und DVMD erarbeiten mit Pflege-Praktikern und EinSTEP ein „Anforderungsprofil“ für Papier- und IT-Dokumentation

Unter Federführung der Verbände FINSOZ e.V., DVMD e.V. und bvitg e.V. wurden

  • im März 2015 eine zentrale Informationsveranstaltung für diese Branche durchgeführt,
  • zur Entwicklung von Leitlinien und Empfehlungen für die Implementierung des Strukturmodells in Dokumentationssystemen eine gemeinsame Arbeitsgruppe
    • der Verbände der Anbieter von Dokumentationssystemen - fachliche Begleitung auf dem Gebiet des Informationsmanagements - ,
    • der Trägerorganisationen von Pflegeeinrichtungen - Perspektive der Pflegepraxis bzw. der Nutzer von Dokumentationssystemen - und
    • dem Projektbüro EinSTEP zur Einführung des Strukturmodells - fachlichen Input zum Strukturmodell - gegründet und
  • ein „Anforderungsprofil“ zum Strukturmodell erarbeitet sowie
  • Schulungen für Mitarbeiter/innen der Anbieter von Dokumentationssystemen angeboten und durchgeführt.

Das Anforderungsprofil zum Strukturmodell

Das „Anforderungsprofil“ liefert den Herstellern von Dokumentationssystemen die erforderlichen Informationen für

  • eine adäquate Implementierung des Strukturmodells in ihre Produkte sowie
  • für die Beratung ihrer Kunden.

Das „Anforderungsprofil“ umfasst 43 Anforderungen, für die Kategorien vergeben wurden, welche die unterschiedliche Verbindlichkeit (Muss-, Soll- und Kann-Kriterien bzw. Gestaltungsempfehlungen) der einzelnen Themen deutlich machen.

Die Weiterentwicklung des Anforderungsprofils zum Strukturmodell mitgestalten

Das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflege lebt, wird sich aus den praktischen Erfahrungen der Anwednung schnell und mehrfach weiterentwickeln. Dem muss auch das „Anforderungsprofil“ Rechnung tragen und sich immer wieder dem aktuellen Stand des Strukturmodells anpassen.

Daher sind alle Hersteller von Dokumentationssystemen aufgerufen, durch ihre Vorschläge, Anmerkungen, Praxisbeiträge ... aktiv an der Weiterentwicklung mitzuwirken.

Gerne möchten wir zu der angekündigten Unterarbeitsgruppe aufrufen. Die Unterarbeitsgruppe wird weitere Themen wie beispielsweise die Anpassung des Technischen Anforderungsprofils hinsichtlich Tages- und Kurzzeitpflege gemeinsam bearbeiten.

Bitte bewerben Sie sich sich unter Angabe der aktuellen Mitarbeiterzahl per Mail bis zum 15.12.2016 in der Geschäftsstelle: anmeldung@finsoz.de. Über eine Teilnahme unter den beworbenen Mitgliedern wird per Losverfahren entschieden.

 

 

 

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Fragen zur Arbeitsgruppe beantwortet Ihnen

Britta Gräfe
info@finsoz.de