Aktuelles

FINSOZ-Positionspapier Bundesteilhabegesetz (BTHG)

(Mai 2017)

FINSOZ wird in der zweiten Jahreshälfte 2017 ein erstes Positionspapier zum BTHG veröffentlichen. Darin wird es insbesondere darum gehen, welche Beiträge dieses neue Gesetzeswerk zur Gestaltung wirtschaftlicher, sachgerechter und digital unterstützter Verfahren bei der Teilhabeplanung, Anbieter- bzw. Maßnahmenkoordination, Dokumentation und Leistungsabrechnung leistet bzw. leisten sollte. Auch die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird thematisiert.

 

Bundeskabinett beschließt ein zweites Bürokratieentlastungsgesetz: Leistungsabrechnung künftig in elektronischer Form

(August 2016)

Anfang August wurde vom Kabinett das zweite Bürokratieentlastungsgesetz (BEG II) beschlossen. Das Gesetz soll zum 01.01.2017 in Kraft treten.

Die papiergestützte Leistungsabrechnung in der Pflegeversicherung wird vollständig abgelöst, eine vollelektronische Abrechnung ist ab 2018 vorgesehen.

Dazu heißt es im Entwurf: "Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen und die Verbände der Leistungserbringer legen bis zum 1. Januar 2018 die Einzelheiten für eine elektronische Datenübertragung aller Angaben und Nachweise fest, die für die Abrechnung pflegerischer Leistungen in der Form elektronischer Dokumente erforderlich sind."

Den Entwurf des Bürokratieentlastungsgesetzes II können Sie hier  abrufen.

Wir berichteten bereits im letzten Newsletter, dass FINSOZ bei der Anhörung der Verbände die Interessen seiner Mitglieder für eine elektronische Datenübertragung im SGB XI in den Entwurf des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes eingebracht hat.

Das BEG II ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Arbeitsprogramms "Bessere Rechtsetzung 2016", das am 22. Juni diesen Jahres von der Bundesregierung verabschiedet wurde. Es soll an das erste Bürokratieentlastungsgesetz anknüpfen und weitere Entlastungen für die Wirtschaft und Verwaltung ermöglichen.

 

3. FeRD-Konferenz - E-Rechnung leicht gemacht

(Juli 2016)

Am 8. September findet im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin die 3. FeRD-Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) statt. Am Vorabend ist ein Networking-Abend geplant. 

Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Es wurde im März 2010 unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Beschluss des Deutschen Bundestages geförderten AWV gegründet. Um den raschen und unbürokratischen Versand elektronischer Rechnungen sicherzustellen, hat das Forum unter dem Namen ZUGFeRD ein einheitliches Datenformat entwickelt. Weitere Informationen zu der Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Katalog der ConSozial erschienen

(Juni 2016)

Der Katalog der ConSozial ist erschienen und wird Ende Juni verschickt. Bitte beachten Sie die korrigierte Seite der Themen-Specials (Seite 75): Themen Specials.

 

Themen Specials auf ConSozial - Bewerbung Software-Slams bis 20. April

(April 2016)

Unter dem Motto "Soziale Marktwirtschaft 4.0" findet vom 26. bis 27. Oktober in Nürnberg die ConSozial, der jährliche Branchentreffpunkt der Sozialwirtschaft, statt. Auch in diesem Jahr organisiert FINSOZ zusammen mit der Messe Nürnberg den Programmteil Themen Specials, also die Kombination aus Fachvortrag im Kongress und Software-Slams auf der Messebühne.

Folgende Themen sind vorgesehen:

  • Medikationsmanagement in stationären Einrichtungen
  • ICF-basierte Teilhabeplanung in der beruflichen Rehabilitation
  • Umsetzung des neuen Strukturmodells für die ambulante Pflege
  • Nutzerfreundlicher Informationsaustausch in stationären Einrichtungen

In den Software-Slams zeigen die Anbieter von Branchenlösungen entlang vorgegebener Szenarien, wie sie die Themen in ihren Programmen umsetzen. Weitere Informationen zu den Szenarien erhalten Sie hier.

Falls Sie als Softwareanbieter den Besuchern Ihre Software anhand der Szenarien live im Messegeschehen der ConSozial präsentieren möchten, senden Sie bitte Ihre Bewerbung bis spätestens 20. April an consozial@nuernbergmesse.de

 

Neue AG Strukturmodell Pflegedokumentation

(Januar 2016)

Für den weiteren Austausch zu der Umsetzung des technischen Anforderungsprofils hat FINSOZ diese neue Arbeitsgruppe "Strukturmodell" eingerichtet.

Das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflege lebt und wird sich aus den praktischen Erfahrungen der Anwendung weiterentwickeln. Dem muss auch das Anforderungsprofil Rechnung tragen und sich immer wieder dem aktuellen Stand des Strukturmodells anpassen. Daher sind alle Hersteller von Dokumentationssystemen aufgerufen, durch ihre Vorschläge, Anmerkungen, Praxisbeiträge etc. aktiv an der Weiterentwicklung mitzuwirken.

Aus diesem Grund findet am Mittwoch, den 27. Januar, von 9.30 bis 16 Uhr in Fulda das erste Treffen der Arbeitsgruppe statt. Bitte melden Sie sich für den Termin an unter: anmeldung@finsoz.de.

 

Kooperation Fachtagung Eichstätt

(November 2015)

Die 11. Eichstätter Fachtagung Sozialinformatik findet am 3. und 4. März 2016 im bischöflichen Priesterseminar in Eichstätt statt. Neu ist, dass die Tagung ab diesem Jahr in Kooperaton zwischen FINSOZ und der Katholischen Universität Eichstätt veranstaltet wird. Format und Ambiente der Tagung werden in bewährter Weise beibehalten. Die Einladungen werden im November/Dezember verschickt.

 

Die Geschäftsstelle wächst weiter

(Oktober 2015)

Die Geschäftsstelle hat erneut personellen Zuwachs bekommen: Maria Schubert ist seit September als studentische Hilfskraft beim FINSOZ tätig und unterstützt Wiebke Meurers und Britta Gräfe stundenweise vor allem im Bereich Veranstaltungsmanagement.

Zudem wurde für die Anmeldungen der Akademie eine neue E-Mail einrichtet, die künftig für die Organsation genutzt wird: anmeldung@finsoz.de.

 

Ausschreibung ConhIT-Session „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation - Herausforderungen und Lösungsansätze- nicht nur in der Langzeitpflege“

(September 2015)

Die Initiative des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung zur Neuausrichtung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege durch die Einführung des neuen Strukturmodells ist eine der bisher größten bundespolitischen Aktionen zur Entbürokratisierung der Pflege. Die Einführung des Strukturmodells stellt die Einrichtungen und Softwareanbieter vor große Herausforderungen.

Um Leitlinien und Empfehlungen für eine einheitliche Umsetzung des Strukturmodells in der Praxis und die Implementierung in IT- und papiergestützten Dokumentationssystemen zu entwickeln, haben die Verbände FINSOZ und DVMD gemeinsam mit dem Projektbüro Ein-STEP und mit Vertretern von Pflegeeinrichtungen und Dokumentationsanbietern eine „Arbeitsgruppe Technischer Implementierungsleitfaden“ gegründet. Das von der AG definierte Anforderungsprofil beschreibt Mindestanforderungen zur Abbildung des Strukturmodells mit seinen vier Elementen, dem Konzept der Strukturierten Informationssammlung (SIS), der Struktur der Maßnahmenplanung, dem Verfahren der Evaluation sowie der Funktion und Anwendung des Berichteblatts.

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit von Pflege, Dokumentationsanbietern und Wissenschaft kann ein Vorgehensmodell für die anstehenden Herausforderungen in der Pflege (2. Pflegestärkungsgesetz) aber auch in anderen Hilfebereichen der Sozialwirtschaft (wie der Eingliederungshilfe) oder auch in anderen Feldern der Gesundheitswirtschaft (z.B. der Pflege im Krankenhausbereich) sein.

FINSOZ plant gemeinsam mit Herrn Dr. Björn Sellemann von der GMDS AG  die Session „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation - Herausforderungen und Lösungsansätze- nicht nur in der Langzeitpflege“ für die ConhIT 2016 in Berlin. Die Session soll informieren, Probleme benennen und Lösungen aufzeigen sowie diskutieren. Dazu ist folgender Ablauf bzw. die Beantwortung der fünf Fragen vorgesehen:

  1. Was verbirgt sich hinter dem entwickelten Anforderungsprofil? (Fachtheoretischer Hintergrundbeitrag)
  2. Wie haben IT-Hersteller das Anforderungsprofil in ihren Produkten umgesetzt?
  3. Welche Herausforderungen sind in den Pflegeeinrichtungen mit dem neuen Strukturmodell verbunden?
  4. Kann das Strukturmodell auf andere pflegerische Domänen, z.B. Krankenhaus übertragen werden bzw. existieren dort andere Modelle und Konzepte?
  5. Zweites Pflegestärkungsgesetz mit der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs – welchen Herausforderungen müssen sich Praxis und IT-Industrie in naher Zukunft stellen?

Sie haben die Möglichkeit sich als Referent an der Session zu beteiligen. Bitte bewerben Sie sich mit Ihrem Beitrag auf eine oder mehrere der Fragen / Themen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

 

Mitgliederversammlung und Jubiläums-Empfang 20. Oktober

(Juli 2015)

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 20. Oktober von 14 bis 18 Uhr im CVJM-Haus am Kornmarkt in Nürnberg statt. Das ist der Vortag der ConSozial, die vom 21. bis 22. Oktober ihre Messetore öffnet.

Als diesjährige Besonderheit laden wir Sie nach der Mitgliederversammlung herzlich zu einem Empfang anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Verbandes ein. Veranstaltungsort ist ab 18 Uhr das Café Arte e vivere.

Ein Einladungsschreiben mit der Agenda und den Details des Tages wird im September per Mail an alle Mitglieder versandt.

 

Verstärkung für die Geschäftsstelle

(Juli 2015)

Die Geschäftsstelle hat erneut Verstärkung bekommen. Harald Haberscheidt unterstützt seit dem 1. Juli den Verband im Bereich der Mitgliederwerbung: „Ich freue mich über einen regen Austausch, um im direkten Gespräch zu erfahren, mit welchen Sorgen und Nöten Anbieter in der Sozialwirtschaft und Träger von sozialen Einrichtungen zu kämpfen haben und ihnen zu zeigen, wie FINSOZ sie als Mitglieder unterstützen kann.“

 

Online-Befragung "Potentiale der Usability bei klein- und mittelständischen IT-Anbietern der Pflegebranche"

(Juni 2015)

Die steigende Zahl an pflegebedürftigen Personen stellt Pflegedienstleister vor die Herausforderung, ihre Prozesse effizienter zu gestalten. Speziell darauf abgestimmte Branchensoftware kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Da Pflegekräfte in der Regel jedoch keine Computer-Experten sind, müssen diese Programme besonders benutzerfreundlich gestaltet sein. Den Markt für Pflege-Software dominieren derzeit kleine und mittlere Unternehmen, die zumeist nicht über eigene Fachleute für Fragen der Software-Usability verfügen.

Was wissen die  Software-Anbieter für die Pflegebranche über die Nutzerfreundlichkeit von Programmen zur Pflegedokumentation? In welchen Bereichen besteht Unterstützungsbedarf und wo wird Usability bislang nicht ausreichend berücksichtigt? Bis zum 30.07. findet eine bundesweite Onlinebefragung zu dem Thema Einsatz, Wissen und Verwendung von Methoden der Usability in KMUs statt. Alle Software-Hersteller der Pflegebranche sind aufgerufen, an der Befragung teilzunehmen.

 

Ergebnisse AG Strukturmodell

(Juni 2015)

Die Verbände FINSOZ e.V. und DVMD e.V. haben mit Unterstützung des bvitg e.V., mit dem Projektbüro Ein-STEP und den Verbänden der Pflegeeinrichtungen am 23. März eine Fachtagung zum Thema "Entbürokratisierung der Pflegedokumentation (Strukturmodell)" für Softwarehersteller und Anbieter von Papierdokumentationslösungen in Nürnberg veranstaltet. Im Anschluss wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die einen technischen Implementierungsleitfaden für das Strukturmodell erarbeiten wird. Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe „Strukturmodell“ sind Hersteller von Dokumentationssystemen, der FINSOZ, der DVMD, das Projektbüro Ein-STEP sowie Vertreter der Pflegebranche. Das erste Treffen fand am 6. Mai in Berlin statt. Die Ergebnisse dieser und zukünftiger Veranstaltungen werden ab sofort auf der Ein-STEP-Internetseite unter:

https://www.ein-step.de/hersteller/ veröffentlicht.

 

Infoveranstaltung für Software-Anbieter
zum Strukturmodell Neue Pflegedokumentation

(März 2015)

Auf Initiative des FINSOZ fand am 23. März in Nürnberg unter Beteiligung des bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT) und des DVMD (Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin) eine Informationsveranstaltung für die Papier- und Software-Anbieter für die Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Altenhilfe statt.

Elisabeth Beikirch und Hans-Dieter Nolting vom Projektbüro Ein-STEP, das von der Bundesregierung mit der Umsetzung des neuen Strukturmodells beauftragt ist, erläuterten zunächst die Hintergründe, Ziele und inhaltlichen Dimensionen des Modells und zeigten die Implementierungsplanung für Einrichtungen der Altenhilfe auf. Thorsten Mittag als Vertreter der BAGFW und Bernd Tews vom bpa betonten, dass sie das Strukturmodell inhaltlich voll unterstützen und eine fachgerechte Einbettung in Dokumentationssysteme als wichtigen Beitrag dazu ansehen.

Die vom FINSOZ in einem Positionspapier angeregte und zur erfolgreichen Einführung des neuen Modells als notwendig bezeichnete Zusammenarbeit mit den Anbietern elektronischer und papiergestützter Dokumentationssysteme wurde vom Projektbüro aufgegriffen. Wie Herr Nolting darlegte, werden die Software-Hersteller nun in die bereits geplanten Multiplikatoren-Schulungen mit einbezogen und erhalten so Gelegenheit, sich aus erster Hand über das Modell zu informieren.

Weiterhin wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die einen technischen Implementierungsleitfaden für das Strukturmodell erarbeiten wird. Teilnehmer dieser Gruppe sind Hersteller von Dokumentationssystemen, der FINSOZ, der DVMD, das Projektbüro sowie Vertreter der Pflegebranche. FINSOZ bereitet gemeinsam mit dem Projektbüro diese Arbeitsgruppe vor, die vom stv. FINSOZ-Vorstand Prof. Dr. Dietmar Wolff moderiert werden wird.

Wir werden die Branche sowohl mit dem FINSOZ-Newsletter als auch über entsprechende Verteiler über den weiteren Fortgang der Arbeitsgruppe und die Schulungen regelmäßig unterrichten.

 

Verstärkte Geschäftsstelle - UCare

(Januar 2015)

Die Geschäftsstelle hat Verstärkung bekommen. Frau Britta Gräfe ist die neue Kollegin von Frau Meurers. Sie wird zu 70% für das Forschungsprojekt UCare und zu 30% für den Verband tätig sein.

Frau Gräfe ist Gesundheitswissenschaftlerin und hat bereits bei einem Verband gearbeitet. Ihr Fokus lag insbesondere auf den Themen AAL und Heimvernetzung (Smart Home). Als Projektmanagerin ist sie mit der Antragsstellung von ausgeschriebenen Bekanntmachungen des BMBF und BMWi sowie der Betreuung von Förderprojekten vertraut. Vor ihrer Verbandstätigkeit war sie mit dem Schwerpunkt Telemedizin in einer Herzklinik für die Nachsorge von Herz- und Diabetespatienten zuständig.

Frau Gräfe wird das Projekt UCare leiten und ein Kompetenzzentrum zur Steigerung der Usability in der Pflegebranche aufbauen mit den Arbeitspaketen: Aufbereitung von Marketingmaterial, Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, Vorbereitung und Durchführung von Schulungen & Workshops, Messeauftritte, Erstellung von Beratungsmaßnahmen, Entwicklung von Geschäftsmodellen für die Sozialwirtschaft sowie Evaluation der angebotenen Dienstleistungen.

Außerdem wird sie den Verband auf Messen und Veranstaltungen vertreten, neue Förderprojekte generieren sowie Frau Meurers bei der Mitgliederbetreuung und -akquise unterstützen.

„Bei FINSOZ habe ich die Möglichkeit, mich intensiver mit dem Thema Pflegedokumentation zu befassen, da ich hier dringenden Handlungsbedarf sehe und einen Beitrag zur optimierten Versorgung Pflegebedürftiger leisten möchte. Ich freue mich, gemeinsam mit den Mitgliedern an interoperablen Lösungen zu arbeiten und die Mitglieder untereinander zu vernetzen.“

 

UCare - Entwicklung eines Usability-Kompetenzzentrums

(Mai 2014)

Gemeinsam mit den Partnern MICOS GmbH, OFFIS e.V. (Oldenburg) und Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (Berne) wird FINSOZ ein Usability-Kompetenzzentrum zur Unterstützung von klein- und mittelständischen Softwareherstellern in der Pflegebranche aufbauen. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. FINSOZ übernimmt dabei den Aufbau und die Etablierung eines Kompetenzzentrums. Der Verband erhält dazu in erster Linie eine Förderung von Personalkosten über insgesamt 20,5 Personenmonate. Die 70-Prozent-Stelle wird ab Anfang 2015 besetzt.

Mehr Informationen dazu gibt der Flyer des BMWi.

 

Praxisleitfaden Nutzerakzeptanz für IT-Projekte
-Ergebnisse der AG Sozialmanagement und IT-

(April 2014)

Nutzerakzeptanz ist ein wesentliches Ziel für den erfolgreichen Einsatz von Informationstechnologie in Sozialunternehmen. Zu ihrem Erreichen tragen im Verlauf von IT-Projekten verschiedene Faktoren bei. Der von der Arbeitsgruppe „IT und Sozialmanagement“ erarbeitete Praxisleitfaden stellt diese Faktoren in grafischer Form kompakt dar.

Verantwortliche können sich damit bei der Planung und im Verlauf von Projekten schnell einen Überblick darüber verschaffen, welche Themen auf welchen Unternehmens- und Handlungsebenen in den verschiedenen Projektphasen relevant werden können. Damit dient der Leitfaden als Checkliste, die dabei unterstützt, die komplexen Dimensionen des Themas im Auge zu behalten und projektspezifisch zu gewichten.

Zu den Ergebnissen

 

IT-Leiter Gehaltsstudie erhältlich

(Oktober 2013)

Zu den Verbandszielen von FINSOZ gehört die Förderung der Wissenschaft und Forschung. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Sozialinformatik an der Kath. Universität Eichstätt, unter Leitung von Prof. Helmut Kreidenweis, eine Gehaltsstudie für IT-Leiter in der Sozialwirtschaft durchgeführt. Ziel war es, das durchschnittliche Gehaltsniveau zu ermitteln und zu prüfen von welchen Faktoren es jeweils abhängt. Ebenso wurde untersucht, wie es im Verhältnis zu anderen Führungspositionen der Sozialwirtschaft  und zu IT-Leitungspositionen in anderen Branchen einzuordnen ist.
Es haben sich über 100 IT-Leiter beteiligt, so dass ein repräsentatives Bild ermittelt werden konnte. Nun ist die Studie erhältlich. Für Mitglieder des Verbandes und für die IT-Leiter, die sich beteiligt haben, ist der Bezug kostenfrei. Nicht-Mitglieder können sie für 80,– EUR erwerben.
Bitte bei Interesse an info@finsoz.de schreiben oder anrufen unter 030 - 420 84 512.

 

FINSOZ Mitgliederversammlung 2013

(August 2013)

Der Termin der nächsten Mitgliederversammlung ist der 5. November 2013, 14:00 - 19:00 Uhr. Diese wird im Vorfeld der ConSozial in Nürnberg stattfinden – auf dem Gelände der Messe. Die genaue Räumlichkeit erfahren Sie noch. Neben dem formellen Programm wird es auch diesmal wieder hochwertigen fachlichen Input und eigene Aktivität der Teilnehmer geben. Zwei Impulsreferate zu Megatrends in der Sozialwirtschaft und im Bereich der Informationstechnologien bilden die Basis eine Zukunftswerkstatt, in der wir gemeinsam ein Bild der sozialwirtschaftlichen IT im Jahr 2023 entwerfen möchten. Wir freuen uns schon heute auf spannende Ideen, Diskussionen und Szenarien mit allen Mitgliedern. Anschließend werden wir gerne wieder den „traditionellen“ Abend der Begegnung organisieren, der in Nürnbergs Altstadt stattfinden wird.

 

Themen-Specials auf der ConSozial 2013 – Ankündigung Software Slams

(Juli 2013)

Als Partner der ConSozial 2013 hat der FINSOZ e.V. in diesem Jahr unter dem Titel „Lösungen statt Produkte: Organisation – Prozesse – Informationstechnologie“  die neue Form der Themen-Specials mit konzipiert. Zu den Themenfeldern Dienstplanung, Mobile Computing, Geschäftsprozess-Unterstützung und Kontaktmanagement/ Fundraising gibt es jeweils einen produktneutralen Fachvortrag im Kongress sowie ein „Software Slam“. Dabei zeigen ... [mehr]  

 

Kooperation FINSOZ - ConSozial 2013
Themen-Special Informationstechnologie

(April 2013)

Wie bereits mehrfach berichtet wurde für das Jahr 2013 zwischen der ConSozial und dem FINSOZ e.V. eine Kooperation vereinbart, um das Thema Informationstechnologie auf der ConSozial inhaltlich zu verstärken und eine verbesserte themenbezogene Verbindung zwischen Kongress und Messe herzustellen.

In Zusammenarbeit haben sich FINSOZ e.V. und die ConSozial in diesem Jahr etwas ganz besonderes für die Aussteller aus dem IT-Bereich sowie die Messe- und Kongress-Besucher ausgedacht: Unter dem Titel

Lösungen statt Produkte
Organisation – Prozesse – Informationstechnologie

gibt es im Kongress zu vier brandaktuellen Themen der Branche ... [mehr]

 

Möchten Sie mit FINSOZ, bvitg und VDAB in der eHealth-Initiative mitarbeiten?

(Januar 2013)

„Anforderungen an E-Healthanwendungen für eine vernetze und intersektorale Versorgung aus der Perspektive der Pflege“ lautet das Thema dem sich FINSOZ, der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) stellen. Denn der aktuellen und zukünftigen Bedarfslage nutzerorientierter Anwendungen geht die eHealth-Initiative des Bundesministerium für Gesundheit gerade nach. FINSOZ wird dabei die Schlüsselthemen „Abrechnung und DTA“ sowie „Schnittmenge zwischen ambulanter und stationärer Pflege“ in einem eigenen Workshop am 25.02.2013 in Frankfurt/M., unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dietmar Wolff, bearbeiten. Weitere Workshops werden vom bvitg und dem VDAB angeboten.
Am 9. April findet dann im Rahmen der conhIT in Berlin ein Konsolidierungsworkshop mit anschließender Podiumsdiskussion statt, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit.
Die Einladung sowie den Anmeldebogen dazu finden Sie hier.

 

Kooperation FINSOZ  - ConSozial 2013 – Ihre Themen und Ideen

(Januar 2013)

Wie bereits auf der Mitgliederversammlung berichtet, haben die Veranstalter der ConSozial und der Vorstand des FINSOZ e.V. eine Zusammenarbeit mit folgenden Eckpunkten vereinbart.

  1. FINSOZ wird in die Gruppe der ideellen Träger der ConSozial aufgenommen
  2. FINSOZ wird Mitglied der Programmkommission der ConSozial
  3. Für 2013 wird die Informationstechnologie-Nutzung zu einem Schwerpunktthema der ConSozial in Kongress und Messe

Das ist eine große Chance und Herausforderung für ...

 

FINSOZ-Mitarbeit in der eHealth-Initiative

(Januar 2013)

Um in der politischen Landschaft Deutschlands Missstände abzustellen und Veränderungen herbeizuführen, reicht es oftmals nicht aus, überzeugende Argumente zu haben. Man muss auch gehört werden. Und man muss mit starker Stimme gehört werden.

Auch aus diesem Grund ist FINSOZ im Jahr 2012 mit anderen Verbänden in Kontakt getreten. Die dazu durch den Vorstand geführten Gespräche ...

 

Schwerpunktthema Elektronischer Datenträgeraustausch

(Dezember 2012)

FINSOZ beschäftigt sich intensiv mit dem beleglosen Abrechnungsverfahren zwischen Leistungserbringern in der Pflege und Krankenkassen, für Leistungen nach SGB V und XI. Entstanden ist ein achtseitiges Positionspapier, das das bisherige Verfahren als ineffizient und fehleranfällig beschreibt und die dadurch entstehenden Mehrkosten aufzeigt.

Deshalb fand am 13.9.2012 in Berlin ein Roundtable mit den Vertreten der Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege statt.

Nach Abstimmung aller Positionen mit den Beteiligten des Roundtables, ist es nun möglich ein überarbeitetes Positionspapier zu veröffentlichen.

 

Noch kein Durchbruch in der Sozial-IT

(November 2012)

Der Markt der Softwareanbieter in der Sozialwirtschaft ist geprägt durch eine kleine Anzahl größerer (und selbst die sind auf dem Gesamtmarkt der Softwareanbieter in Deutschland klein) und eine Vielzahl mittlerer und kleinerer Hersteller. Die Marktführer im Non-Public Umfeld sind entweder gar nicht in der Sozialwirtschaft engagiert (Oracle – die Nummer 3 bei Standardsoftware in Deutschland gem. Lünendonk-Liste 2012) oder über ihre Partnerkonzepte (SAP und Microsoft – die Nummer 2 und 1) deutlich weniger präsent als es ihrer Marktstellung bei Standard-Software in Deutschland gesamt entspricht. Warum ist dem so? Was ist das Besondere an der Branche Sozialwirtschaft? Dieser „Merkwürdigkeit“ ist Prof. Dr. Dietmar Wolff, stellv. Vorstand des FINSOZ e.V. und Vertreter der Software- und IT-Anbieter im FINSOZ-Vorstand, in einem Interview mit der SAP AG aus Walldorf nachgegangen. Zu welchen Ergebnissen er dabei gekommen ist, lesen Sie hier nach.

 

"Werben Sie ein Mitglied!“

(November 2012)

Nutzen Sie die Möglichkeit an einem Kompaktseminar oder Forum Ihrer Wahl kostenfrei teilzunehmen. Werben Sie ein neues Mitglied (natürliche oder juristische Person) und profitieren Sie von unserem umfangreichen Akademie-Angebot. Wählen Sie schon jetzt aus unserem Programm die passende Weiterbildung für sich aus. Hier finden Sie das Programm für 2013.

 

FINSOZ auf der ConSozial vertreten

(November 2012)

Unter dem Motto „Menschen gestalten Zukunft – inklusiv und selbstbestimmt“ steht die die ConSozial in Nürnberg vom 7.-8. November 2012. Auch dieses Jahr war FINSOZ e.V. wieder mit einem eigenen Stand in Halle 7 A, Stand 111 vertreten. Mehr dazu sowie Bilder sehen Sie in Kürze.

 

Open Source – eine Alternative für die Sozialwirtschaft?

(November 2012)

Vor rund einem Jahr geriet die Sozialwirtschaft in Wallung: Microsoft, der Marktführer bei Betriebssystemen und Office-Anwendungen kündigte eine drastische Erhöhung seiner Lizenzpreise an. Viele Sozialunternehmen deckten sich, oftmals sogar auf Lager, mit Microsoft-Lizenzen ein.
FINSOZ sah Handlungsbedarf und organisierte zusammen mit der Herrn Peter Faiß von der BPG Unternehmensberatung Münster ein Forum zum Thema „Office Anwendungen in der Sozialwirtschaft“. Jetzt wird über den weiteren Umgang mit dem Thema nachgedacht. Auf der Mitgliederversammlung am 6. November soll die Ideen zu einer Arbeitsgruppe „Open Source Software“ aufgegriffen und der weitere Umgang bei FINSOZ mit dem Thema geklärt werden.

 

IT-Strategietag "Sozialwirtschaft" - ein Resümee

(September 2012)

Der demografische Wandel in Deutschland führt zu einer Überalterung der Bevölkerung und damit zu bisher nicht bekannten Problemen. Dem Mangel an qualifizierten Pflegekräften steht dabei eine steigende  Anzahl Pflegebedürftiger und insbesondere schwer pflegebedürftiger, multimorbider alter Menschen gegenüber. Hinzu kommen eine immer stärkere Individualisierung und eine Entvölkerung des Ländlichen. Neben organisatorischen und Denkänderungen werden diese Probleme der gar nicht so fernen Zukunft nur durch eine technische Unterstützung des Pflegebedürftigen zu lösen sein: Ambient Assisted Living (AAL) ...

 

FINSOZ-Forum Mobile Anwendungen in Walldorf

(September 2012)

Die Vielfalt mobiler Endgeräte nimmt zu und gerade Mitarbeiter aus der Sozialwirtschaft, die täglich „draußen“ unterwegs sind, können von dieser Entwicklung profitieren. Doch schon kommen die ersten Kritiker auf den Plan. Wie schafft man es daher, aus der Vielzahl von Technologien und Produkten die für den Anwender besten und kostengünstigsten auszuwählen? Wie meistert man die Herausforderungen Usability der Anwendungen, Integration in die Unternehmensprozesse sowie Absicherung der Infrastruktur mobiler Endgeräte, der sich Anwender und IT-Abteilung zukünftig stellen müssen?
Diesen Fragestellungen ging das zweite FINSOZ Forum zum Thema „Mobile Anwendungen“ bei der Firma SAP Deutschland AG in Walldorf am 24. September 2012 nach.

 


Archivmeldungen

Microsoft kontra Open Source

Resümee des FINSOZ-Forum am 5. Juni zur Zukunft von Office-Produkten in der Sozialwirtschaft

(Juni 2012)

Vor rund einem Jahr geriet die Sozialwirtschaft in Wallung: Microsoft, der Marktführer bei Betriebssystemen und Office-Anwendungen kündigte eine drastische Erhöhung seiner Lizenzpreise an. Die Händler machten - sonst ein „No Go“ im Vertrieb - mit Preiserhöhungen Werbung und waren damit höchst erfolgreich. Viele Sozialunternehmen deckten sich, oftmals sogar auf Lager, mit Microsoft-Lizenzen ein.
Zwar ist Aufregung mittlerweile verflogen, doch nach wie vor ächzen die Träger unter der neuen, oft hoch komplizierten Lizenzpolitik des Marktführers. Grund genug für den Fachverband Informationstechnik in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ e.V.), sich dem Thema intensiver zu widmen. Rund 30 Teilnehmer folgten der Einladung ...

 

FINSOZ e.V. konnte sich am 7. März 2012 auf der CeBIT präsentieren

(März 2012)

Herr Dr. Dietmar Wolff (stellv. Vorstand) diskutierte am SAP Roundtable mit Stefan Krauss (SAP), Clemens Frede (Stifter-helfen) und Wolfgang Boelmann, (AWO Bremerhaven) zum Thema „Chancen und Herausforderungen von IT für den dritten Sektor“. Näheres können Sie in der Zusammenfassung lesen.

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