Usability
Verbesserung der Software-Qualität, Usability und Nutzerakzeptanz
1. Darstellung des Problems
Die Softwarequalität bezieht sich sowohl auf Produkte - klassifiziert durch Qualitätsmodelle, Anforderungen (welche die Produktqualität definieren) - als auch auf Prozesse und Projekte - letztere sind Sekundärziele, sie dienen hauptsächlich der Erreichung von Produktqualität in der Phase der Entwicklung.
Qualitativ hochwertige Software
- ist weitestgehend fehlerfrei
- wird zum geplanten Zeitpunkt ausgeliefert
- wird innerhalb des veranschlagten Budgets realisiert
- erfüllt die an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen
- ist wartbar.
So lange wie es Fachsoftware in der Sozialwirtschaft gibt, hallen auch die Klagen über die Qualität Software durch die Szene. Von Anwenderseite wird dabei i.d.R. kaum differenziert, ob es sich um tatsächliche Software-Fehler, Probleme in der Nutzung oder Akzeptanzprobleme seitens der Benutzer handelt. Unbestritten jedoch ist, dass alle drei Aspekte relevante Probleme der Nutzung von Software in der Sozialwirtschaft sind. Verstärkt wird das Problem durch die sehr unterschiedlichen Nutzergruppen innerhalb der Branche, die von IT-affinen Führungs- und Verwaltungskräften bis hin zu Gelegenheitsnutzern unter den Fach- und Hilfskräften reichen.
2. Relevanz des Problems
Erste empirische Ergebnisse zu der Thematik liefert eine Studie zur "Support-Qualität der Fachsoftware-Anbieter für die Sozialwirtschaft" der Kath. Universität Eichstätt http://www.sozialinformatik.de/fileadmin/1805/pdf_documents/projekte/studie-supportqualitaet.pdf, Stand 11.06.2010):
"Etwas zu denken gibt schließlich auch die Häufigkeit der Probleme mit den Programmen: Sie kommen bei mehr als der Hälfte der Befragten öfter als einmal im Monat vor. Die Ursachen dafür können verschieden sein: Während bei normalen Anwendern wohl eher an Schulungsdefizite gedacht werden kann, sind bei den „Profis“ unter den Nutzern eher Programmfehler, funktionale Defizite oder schlicht neue Anforderungen, für die ein Lösungsweg gefunden werden muss, zu vermuten."
3. Maßnahmen bzw. Pläne des Verbandes
Innerhalb des Fachverbandes FINSOZ werden sich mehrere Arbeitsgruppen diesem Themenkomplex annehmen:
- die Arbeitsgruppe "Softwareentwicklung (Prozesse und Tools, Interoperaibilität)" unter Leitung von Herr Uwe Gernert, Herr Helmut Ristok und Herr Jens Medenwald
- die Arbeitsgruppe "Usability" unter der Leitung von Frau Dr. Christiane Rudlof
- die Arbeitsgruppe "Interoperabilität zwischen den IT-Herstellern innerhalb des Sozialbereichs und mit Drittsystemen" unter der Leitung von Herr Dr. Wolff
Sie müssen sich Registrieren oder auf der Seite anmelden, um aktiv in der Arbeitsgruppe mitzuwirken.
Verwalten
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- Mitglieder der Arbeitsgruppe
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